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Noch vor einem Jahrzehnt war Lithium ein industrieller Nischenrohstoff.
Außerhalb der Batterieindustrie schenkten ihm nur wenige Investoren größere Aufmerksamkeit. Explorationsunternehmen hatten Schwierigkeiten, Kapital aufzunehmen, Entdeckungen stießen nur auf begrenztes Interesse, und lediglich eine Handvoll Spezialisten glaubte daran, dass Lithium einmal zu den wichtigsten strategischen Rohstoffen der Welt gehören würde.
Dann änderte sich alles.
Der rasante Aufstieg der Elektromobilität machte Lithium zu einer der größten Investmentstorys im Rohstoffsektor. Unternehmen mit aussichtsreichen Projekten verzeichneten enorme Bewertungszuwächse. Investoren, die den Trend frühzeitig erkannten, profitierten davon, dass sich das Interesse von einzelnen Entdeckungen auf ganze neue Bergbauregionen ausweitete.
Natürlicher Wasserstoff wird möglicherweise nicht exakt denselben Weg einschlagen.
Doch das Investitionsmuster beginnt überraschend vertraut auszusehen.
Von der wissenschaftlichen Kuriosität zur kommerziellen Validierung
Jahrzehntelang galt natürlich vorkommender Wasserstoff als geologische Kuriosität.
Bei Öl- und Gasbohrungen wurde zwar gelegentlich Wasserstoff entdeckt, doch niemand suchte gezielt danach. Eine kommerzielle Förderung blieb eher ein theoretisches Konzept als eine konkrete Investitionsmöglichkeit.
Das beginnt sich zu ändern.
Heute bohren Explorationsunternehmen gezielt nach natürlichem Wasserstoff. Gleichzeitig hat sich die zentrale Frage der Branche verschoben: Es geht nicht mehr darum, ob Wasserstoff im Untergrund existiert, sondern ob er wirtschaftlich gefördert werden kann.
Für Investoren stellt dieser Übergang einen wichtigen Meilenstein dar.
Jede bedeutende Rohstoffindustrie erreicht irgendwann einen Punkt, an dem Exploration über den reinen Nachweis einer Entdeckung hinausgeht und die wirtschaftliche Machbarkeit getestet wird. Lithium erlebte diesen Übergang im vergangenen Jahrzehnt. Natürlicher Wasserstoff scheint sich nun einer ähnlichen Phase zu nähern.
Saskatchewan entwickelt sich zum Testfeld der Branche
Das derzeit deutlichste Beispiel findet sich in der kanadischen Provinz Saskatchewan.
Anfang dieses Jahres begann MAX Power Mining (ISIN: CA57778R1001) nach Kanadas erster bestätigter Entdeckung von natürlichem Wasserstoff im Untergrund mit Bohrungen zur kommerziellen Validierung seines Lawson-Projekts.
Die jüngsten Bohrergebnisse deuten darauf hin, dass die Geschichte weiter an Dynamik gewinnt.
Die Bohrung Lawson 2-24, die etwa 2,4 Kilometer von der ursprünglichen Entdeckung entfernt liegt, hat inzwischen über eine Strecke von rund 858 Metern kontinuierlich erhöhte Werte von natürlichem Wasserstoff festgestellt. Dabei wurde durch Gesteinsschichten des Oberdevons bis in das präkambrische Grundgebirge gebohrt.
Noch bedeutender ist, dass MAX Power nach eigenen Angaben bei den jüngsten Bohrungen die bislang höchsten Messwerte für natürliches Wasserstoffgas verzeichnet hat. Während die Bohrung über die ursprünglich geplante Zieltiefe hinaus fortgesetzt wird, wurden weitere wasserstoffreiche Bruchsysteme durchteuft. Das Unternehmen meldete zudem mehrere Heliumspitzen in Verbindung mit diesen Bruchzonen und erreichte bei den bisher aus dem Grundgebirge gewonnenen Proben eine Kerngewinnungsrate von 100 Prozent.
Das Ziel des aktuellen Bohrprogramms besteht nicht mehr lediglich darin, das Vorhandensein von Wasserstoff zu bestätigen.
MAX Power will vielmehr herausfinden, ob das Lawson-System die notwendige Kontinuität, die geeigneten Reservoir-Eigenschaften und eine ausreichende Größe für eine kommerzielle Förderung besitzt.
Im Erfolgsfall könnte das Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem der weltweit ersten groß angelegten kommerziellen Projekte für natürlichen Wasserstoff darstellen.
Erfahrene Investoren bringen sich bereits in Stellung
Das wachsende Vertrauen in den Sektor zieht zunehmend auch erfahrene Rohstoffinvestoren an.
Anfang dieses Jahres investierte der kanadische Rohstoffmilliardär Eric Sprott 25 Millionen CAD in MAX Power und wurde damit zu einem der größten Aktionäre des Unternehmens.
Zuletzt beteiligte sich Sprott außerdem an einer Finanzierung von REV Exploration, einem weiteren Unternehmen, das in den nördlichen Great Plains nach natürlichem Wasserstoff und Helium sucht.
Anstatt ausschließlich auf ein einzelnes Unternehmen zu setzen, scheint Sprott ein breiteres Engagement entlang eines neu entstehenden geologischen Trends aufzubauen.
Eine solche Strategie war bereits in früheren Rohstoffzyklen wiederholt zu beobachten.
Frühe Investoren konzentrierten sich nur selten auf eine einzige Entdeckung. Stattdessen positionierten sie sich in ganzen Regionen, die das Potenzial hatten, sich zu bedeutenden neuen Rohstoffrevieren zu entwickeln.
Investoren richten den Blick häufig über die erste Entdeckung hinaus
Die Geschichte zeigt, dass bedeutende Entdeckungen häufig auch Chancen für benachbarte Explorationsunternehmen schaffen.
Als das Vertrauen in die Lithiumregionen Westaustraliens zunahm, floss das Kapital weit über die ursprünglichen Entdeckungen hinaus. Ähnliche Entwicklungen waren im kanadischen Athabasca-Becken bei Uran sowie in zahlreichen Goldregionen weltweit zu beobachten.
Sobald Investoren von der Geologie überzeugt sind, stellen sie häufig eine einfache Frage:
Wem gehört das Land direkt nebenan?
Diese Frage gewinnt für Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) zunehmend an Bedeutung.
Während MAX Power seine Bohrungen zur kommerziellen Validierung vorantreibt, hat Makenita sein Serpentinization Iron-Magnetite Project von ursprünglich rund 51.000 Acres auf mehr als 116.000 zusammenhängende Acres erweitert. Damit verfügt das Unternehmen über ein Gebietspaket von regionaler Dimension, das unmittelbar an die Liegenschaften von MAX Power grenzt.
Das Projekt zielt auf eisen- und magnetitreiche geologische Formationen ab. Dort könnte durch Serpentinisierung - eine natürliche Reaktion zwischen Wasser und eisenreichem Gestein - natürlich vorkommender Wasserstoff entstehen.
Wichtig ist jedoch: Makenita hat auf seinem eigenen Projekt bislang keine Entdeckung von natürlichem Wasserstoff gemeldet. Entdeckungen auf benachbarten Grundstücken sollten niemals als Beleg dafür interpretiert werden, dass vergleichbare Wasserstoffsysteme auch auf angrenzenden Flächen vorhanden sind.
Dennoch zieht die strategische Landposition des Unternehmens zwangsläufig größere Aufmerksamkeit auf sich, während sich Saskatchewans Wasserstoffgeschichte weiterentwickelt.
Mit nur etwas mehr als 35 Millionen ausstehenden Aktien verfügt Makenita zudem über eine vergleichsweise schlanke Kapitalstruktur, die bei erfolgreichen Explorationsergebnissen einen erheblichen Hebel bieten könnte.
Zwei strategische Rohstoffthemen
Anders als viele andere Wasserstoffexplorer in einem frühen Entwicklungsstadium bietet Makenita zusätzlich Zugang zu einem weiteren an Bedeutung gewinnenden Megatrend.
Das Sisson West Tungsten Project in New Brunswick grenzt an die Sisson-Lagerstätte von Northcliff Resources, eines der größten noch unerschlossenen Wolframprojekte Nordamerikas.
Dieses Thema hat deutlich an Dynamik gewonnen, da westliche Regierungen versuchen, sich sichere Bezugsquellen für kritische Rohstoffe außerhalb Chinas zu erschließen.
Unternehmen wie Almonty Industries (ISIN: CA0203987072) haben gezeigt, wie schnell das Interesse der Investoren zunehmen kann, wenn Wolfram für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Halbleiter sowie fortschrittliche Fertigungsverfahren immer wichtiger wird. Almontys Aufstieg zu einem der führenden Wolframproduzenten außerhalb Chinas unterstreicht den wachsenden strategischen Wert sicherer Lieferketten.
Makenita bietet Investoren damit innerhalb eines einzigen Explorationsportfolios Zugang zu zwei aufstrebenden Rohstoffthemen: natürlichem Wasserstoff und kritischen Mineralien.
Ein vertrautes Investitionsmuster
Natürlicher Wasserstoff befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Bevor eine kommerzielle Förderung bestätigt werden kann, müssen noch erhebliche technische Herausforderungen bewältigt werden.
Doch eines hat sich bereits verändert.
Die Diskussion dreht sich nicht mehr darum, ob natürlicher Wasserstoff existiert.
Es geht inzwischen darum, ob eine kommerzielle Förderung möglich ist - und welche Unternehmen in diesem Fall am besten positioniert wären.
Genau deshalb beginnt der Sektor an die frühen Jahre von Lithium zu erinnern.
Nicht weil es sich um vergleichbare Rohstoffe handelt, sondern weil der Investitionszyklus zunehmend vertraut wirkt: ein lange übersehener Rohstoff, vielversprechende Entdeckungen, erfahrene Investoren, die Kapital bereitstellen, kommerzielle Tests, die an die Stelle theoretischer Annahmen treten, und benachbarte Landbesitzer, die zunehmend in den Fokus rücken.
Ob sich natürlicher Wasserstoff letztlich zu einer bedeutenden neuen Energiebranche entwickelt, bleibt abzuwarten.
Doch während sich Saskatchewan von einem Standort mit einer einzelnen Entdeckung zu einer möglicherweise größeren Explorationsregion entwickelt, könnten Unternehmen wie Makenita zunehmend auf den Beobachtungslisten jener Investoren erscheinen, die nach dem nächsten Kapitel dieser Geschichte suchen.

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Quellen:
https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://www.maxpowermining.com/first-well-of-lawson-commercial-validation-drill-program-still-in-progress-encounters-continuous-natural-hydrogen-readings-over-831-meters-and-highest-readings-to-date-in-major-basement-c/
https://finance.yahoo.com/markets/commodities/articles/makenita-resources-significantly-increases-saskatchewan-070100949.html
https://www.youtube.com/watch?v=R23r_lTEgbQ&t=2s
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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
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