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WKN: A414Q8 | ISIN: CA0203987072 | Ticker-Symbol: ALI1
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ALMONTY INDUSTRIES INC Chart 1 Jahr
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ALMONTY INDUSTRIES INC 5-Tage-Chart
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Small- & Micro Cap Investment
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83 Prozent Wolfram aus China: Almonty produziert - doch woher kommt die nächste westliche Lagerstätte?

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Wolfram entwickelt sich von einem wenig beachteten Industriemetall zu einer strategischen Herausforderung für den Westen. Das Problem ist dabei nicht allein die Nachfrage, sondern vor allem die ungewöhnlich konzentrierte Lieferkette: Rund 83 Prozent der weltweiten Minenproduktion stammen aus China. Gleichzeitig haben Pekings Exportkontrollen für ausgewählte Wolframprodukte die Frage verschärft, wie sicher die Versorgung westlicher Industrien tatsächlich ist.

Das ist deshalb relevant, weil Wolfram überall dort benötigt wird, wo Materialien extremen Belastungen standhalten müssen - von Schneidwerkzeugen und Hochleistungslegierungen bis zu Anwendungen in Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Neue Bezugsquellen außerhalb Chinas sind damit längst mehr als eine Wette auf Rohstoffpreise. Sie werden zunehmend Teil westlicher Industrie- und Sicherheitspolitik.

Doch woher soll dieses zusätzliche Wolfram kommen?

Ein Unternehmen liefert bereits einen Hinweis darauf, welchen Wert der Kapitalmarkt einer neuen westlich orientierten Lieferquelle beimessen kann.

Almonty zeigt, wie sich der Wolframmarkt verändert

Almonty Industries (ISIN: CA0203987072) hat sich zu einem der sichtbarsten börsennotierten Unternehmen innerhalb der westlichen Wolframstrategie entwickelt. Die Sangdong-Mine in Südkorea hat den Verarbeitungsbetrieb aufgenommen. Damit vollzieht Almonty den Wandel vom Minenentwickler zum produzierenden Wolframunternehmen.

Die Dimension des Projekts erklärt, warum Sangdong für die Branche relevant ist. Phase I ist auf die Verarbeitung von rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt, weitere Erweiterungen sind geplant. Nach Angaben von Almonty könnte Sangdong langfristig einen bedeutenden Anteil der Wolframversorgung außerhalb Chinas abdecken.

Auch die kommerziellen Vereinbarungen zeigen, wie strategisch solche Lieferquellen inzwischen betrachtet werden. Die vorliegende Analyse zu Almonty hebt die Verlängerung des Abnahmevertrags mit Global Tungsten & Powders auf eine Laufzeit von mehr als zwei Jahrzehnten sowie eine Erhöhung des vertraglich vereinbarten Volumens um 40 Prozent hervor.

Almonty liefert damit einen wichtigen Beleg für die übergeordnete Investmentthese: Eine sichere Wolframproduktion außerhalb Chinas gewinnt strategisch an Wert.

Doch eine neue Mine allein löst das Versorgungsproblem nicht. Wenn der Westen seine Abhängigkeit langfristig reduzieren will, braucht er nicht nur bestehende Produzenten, sondern eine Pipeline neuer Lagerstätten.

Damit richtet sich der Blick nach Kanada.

Sisson bringt New Brunswick auf die strategische Landkarte

Im November 2025 wählte die kanadische Regierung das Sisson-Wolframprojekt in New Brunswick als eines ihrer Projekte von nationaler Bedeutung aus. Damit wurde ein Wolframprojekt in eine breitere kanadische Strategie zur Beschleunigung wichtiger Infrastruktur- und Rohstoffprojekte eingeordnet.

Für Anleger ist das ein entscheidender Perspektivwechsel. Wolframvorkommen werden nicht mehr ausschließlich nach Gehalt, Größe und Wirtschaftlichkeit beurteilt. Zunehmend spielt auch die Frage eine Rolle, welchen Beitrag sie zur Versorgungssicherheit leisten könnten.

Und damit wird die Umgebung solcher Projekte interessant.

Wenn Sisson strategische Bedeutung besitzt, stellt sich zwangsläufig die Frage: Was befindet sich geologisch betrachtet auf der anderen Seite des Systems?

Direkt neben Sisson beginnt die spekulativere Geschichte

Makenita Resources (ISIN: CA5609251098) kontrolliert das rund 9.845 Acres große Sisson-West-Wolframprojekt in New Brunswick, das direkt an das Sisson-Projekt angrenzt.

Allein diese Nachbarschaft ist allerdings noch keine Investmentthese. Die Nähe zu einer bekannten Lagerstätte beweist weder eine Fortsetzung der Mineralisierung noch eine wirtschaftlich abbaubare Entdeckung.

2026 kam jedoch ein neuer Faktor hinzu.

Im April begann Makenita mit einer hubschraubergestützten aeromagnetischen, radiometrischen und VLF-Untersuchung des gesamten Sisson-West-Gebiets. Ziel war es, Strukturen und Anomalien zu identifizieren, die anschließend gezielter exploriert werden können.

Die daraus gewonnenen Daten haben die Geschichte nun einen Schritt weitergebracht.

Auf der anderen Seite der Intrusion taucht ein Ziel auf

Im Juli berichtete Makenita, dass die luftgestützten Messungen zusammen mit historischen regionalen Informationen ein klar abgegrenztes lokales magnetisches Hoch auf dem Konzessionsgebiet identifiziert hätten.

Nach Interpretation des Unternehmens könnte diese Anomalie auf eine sekundäre Intrusion in der Tiefe an der Westflanke des Howard-Peak-Granodiorits hindeuten. Das ist geologisch interessant, weil sich die Wolfram-Molybdän-Lagerstätte Sisson nordöstlich davon auf der östlichen Seite desselben übergeordneten Intrusionssystems befindet.

Die Karte in Makenitas Juli-Mitteilung veranschaulicht die These: Sisson liegt östlich des Howard-Peak-Granodiorits, während das neu identifizierte magnetische Ziel auf Makenitas Gebiet westlich davon liegt.

Hinzu kommt ein zweiter Hinweis. Große, von Südwesten nach Nordosten verlaufende Strukturmerkmale, die aus den magnetischen Daten abgeleitet wurden, scheinen sich vom Gebiet um Sisson in Richtung von Makenitas Konzession fortzusetzen. Regionale Untersuchungen von Wolfram in glazialen Sedimenten zeigen zudem eine Anomalie südlich und südwestlich von Sisson. Nach Interpretation des Unternehmens könnte diese unter Berücksichtigung historischer Eisbewegungen möglicherweise mit der westlichen Seite des Intrusionskörpers zusammenhängen.

Das klingt geologisch interessant. Entscheidend ist jedoch, was diese Daten nicht zeigen.

Sie beweisen keine Wolframentdeckung.

Jetzt muss der Bohrer die Antwort liefern

Makenita arbeitet nach eigenen Angaben an einem Bohrprogramm, mit dem das neu definierte Ziel untersucht werden soll. Damit erreicht die Geschichte den Punkt, an dem Geophysik durch tatsächliche Bohrergebnisse bestätigt oder widerlegt werden muss.

Die Unterschiede zwischen den drei Stufen dieser Wolframgeschichte sind erheblich. Almonty befindet sich in der Produktionsphase. Sisson ist ein etabliertes Entwicklungsprojekt mit strategischer Anerkennung durch die kanadische Regierung. Makenita dagegen bleibt ein Explorationsunternehmen in einem frühen Stadium.

Für Sisson West liegt bislang keine definierte Mineralressource vor. Zudem weist das Unternehmen ausdrücklich darauf hin, dass Mineralisierungen oder Entdeckungen auf benachbarten Konzessionsgebieten nicht zwangsläufig auf eine Mineralisierung auf dem eigenen Gebiet schließen lassen.

Gerade deshalb dürften die geplanten Bohrungen zum entscheidenden nächsten Katalysator werden. Geophysik kann zeigen, wo sich ein interessantes Ziel befindet. Erst der Bohrer kann zeigen, was sich dort tatsächlich befindet.

Von Chinas 83 Prozent zur Suche nach der nächsten Lagerstätte

Die Wolframfrage des Westens lässt sich letztlich auf ein strukturelles Problem reduzieren: Die Versorgung ist stark auf China konzentriert, strategische Industrien benötigen das Metall und neue Minen lassen sich nicht innerhalb weniger Monate aufbauen.

Almonty zeigt, was passieren kann, wenn ein nicht-chinesisches Wolframprojekt tatsächlich die Produktionsphase erreicht. Sisson wiederum verdeutlicht, dass Kanada Wolframprojekte inzwischen auch durch die Brille der nationalen Versorgungssicherheit betrachtet.

Makenita steht am deutlich früheren und entsprechend spekulativeren Ende derselben Entwicklungskette.

Sisson West hatte zunächst vor allem die richtige Adresse - unmittelbar neben einem strategisch wichtigen Wolframprojekt. Nach dem geophysikalischen Programm 2026 besitzt Makenita nun zusätzlich ein konkretes Ziel, das durch Bohrungen überprüft werden soll.

Ob dort tatsächlich eine bedeutende Wolframmineralisierung liegt, ist völlig offen.

Doch genau darin liegt die nächste Frage dieser Rohstoffgeschichte: Wenn der Westen neue Wolframlagerstätten braucht - wo wird die nächste gefunden?

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Quellen:

https://www.cnbc.com/2026/06/03/china-metals-national-security-defense-weapons-supply-tungsten.html
https://www.makenitaresources.com/

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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com

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