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WKN: A414Q8 | ISIN: CA0203987072 | Ticker-Symbol: ALI1
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Small- & Micro Cap Investment
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80% aus China, Preise plus 622%: Warum Wolfram zum Rohstoff der Aufrüstung wird - und Makenita Resources jetzt bohren will

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Wolfram gehört zu den Rohstoffen, die Anleger lange kaum beachtet haben. Doch mit steigenden Verteidigungsausgaben, geopolitischen Spannungen und Chinas dominierender Stellung in der Lieferkette verändert sich die Lage. Das Metall wird für Hartmetallwerkzeuge, Hochleistungslegierungen, Luft- und Raumfahrt sowie verschiedene Verteidigungsanwendungen benötigt - und ist aufgrund seiner besonderen physikalischen Eigenschaften nur schwer zu ersetzen.

Die Preisentwicklung zeigt, wie angespannt der Markt geworden ist. Zwischen Januar 2025 und April 2026 stiegen die Wolframpreise laut dem "Global Critical Minerals Outlook 2026" der Internationalen Energieagentur um 622%. Damit lag Wolfram deutlich vor Tantal mit 196%, Kobalt mit 134% und Lithium mit 108%.

Hinter diesen Zahlen steht ein strukturelles Problem: Rund 83% der weltweiten Minenproduktion von Wolfram stammen aus China. Gleichzeitig haben chinesische Exportbeschränkungen den Druck auf die Lieferketten erhöht.

Warum Wolfram für den Westen zum strategischen Problem wird

Wolfram besitzt einen Schmelzpunkt von mehr als 3.400 Grad Celsius und eine außergewöhnlich hohe Dichte und Härte. Diese Kombination macht den Rohstoff für Anwendungen interessant, bei denen Materialien extremen Temperaturen, Verschleiß oder mechanischer Belastung standhalten müssen.

Das betrifft klassische Industrieanwendungen ebenso wie Luftfahrt und Verteidigung. Genau hier trifft die Rohstoffknappheit auf einen zweiten Trend: Die westlichen Staaten investieren wieder erheblich stärker in ihre Verteidigungsfähigkeit.

Doch höhere Preise lösen das Versorgungsproblem nicht automatisch. Neue Minen benötigen Exploration, Genehmigungen, Finanzierung und technische Entwicklung. Zwischen einer interessanten geologischen Struktur und einer produzierenden Mine können viele Jahre liegen.

Deshalb wird nicht nur bestehende Produktion wertvoller. Auch die Frage, wo künftig zusätzliche Lagerstätten außerhalb Chinas entstehen könnten, gewinnt an Bedeutung.

Almonty zeigt, welchen Wert neue Produktion bekommen kann

Ein Beispiel dafür liefert Almonty Industries (ISIN: CA0203987072). Mit der Sangdong-Mine in Südkorea hat das Unternehmen die Verarbeitung aufgenommen und damit den Übergang vom Minenentwickler zum Wolframproduzenten vollzogen.

Die erste Phase ist auf die Verarbeitung von rund 640.000 Tonnen Erz jährlich ausgelegt; weitere Erweiterungen sind vorgesehen. Auch die langfristigen Abnahmevereinbarungen zeigen, welche strategische Bedeutung nicht-chinesische Wolframproduktion inzwischen erhalten kann.

Almonty löst das westliche Versorgungsproblem jedoch nicht allein. Wenn China einen Großteil der weltweiten Minenproduktion kontrolliert, braucht der Westen langfristig weitere Projekte und letztlich neue wirtschaftliche Lagerstätten.

Damit rückt Kanada in den Blick.

Kanada macht Sisson strategisch relevant

Im November 2025 wählte die kanadische Regierung das Sisson-Wolframprojekt in New Brunswick als eines ihrer Projekte von nationaler Bedeutung aus.

Damit verändert sich auch die Wahrnehmung des umliegenden Distrikts. Bei Wolfram geht es inzwischen nicht mehr ausschließlich um Gehalte, Projektgröße und mögliche Wirtschaftlichkeit. Entscheidend wird zunehmend auch die Frage, ob Projekte künftig zu einer sichereren nordamerikanischen Rohstoffversorgung beitragen könnten.

Hier beginnt die deutlich spekulativere Geschichte von Makenita Resources (ISIN: CA5609251098).

Das Unternehmen kontrolliert das rund 9.845 Acres große Sisson West Tungsten Project, das unmittelbar an Sisson angrenzt. Diese Nähe ist geologisch interessant, stellt aber ausdrücklich keinen Nachweis dafür dar, dass sich die Mineralisierung von Sisson auf das Gebiet von Makenita fortsetzt.

Eine magnetische Anomalie - aber noch keine Entdeckung

Im April 2026 ließ Makenita über das gesamte Sisson-West-Gebiet aeromagnetische, radiometrische und VLF-Messungen durchführen. Im Juli berichtete das Unternehmen, dass die neuen Ergebnisse zusammen mit historischen regionalen Daten ein klar abgegrenztes lokales magnetisches Hoch innerhalb der Liegenschaft identifiziert hätten.

Nach Interpretation von Makenita könnte die Anomalie auf einen sekundären Intrusionskörper in der Tiefe an der westlichen Flanke des Howard Peak Granodiorite hinweisen. Das bekannte Sisson-Wolfram-Molybdän-Vorkommen liegt nordöstlich davon auf der östlichen Seite desselben größeren Intrusionssystems.

Das macht das Ziel explorationswürdig - mehr zunächst nicht. Geophysik kann Strukturen und mögliche Bohrziele identifizieren, aber keine wirtschaftliche Wolframlagerstätte nachweisen.

Jetzt muss der Bohrer zeigen, was wirklich vorhanden ist

Genau deshalb ist die nächste Phase für Makenita entscheidend. Nach Angaben des Unternehmens wird an einem Bohrprogramm gearbeitet, mit dem das neu definierte Ziel getestet werden soll.

Die Unterschiede innerhalb der Wolfram-Story könnten kaum größer sein: Almonty produziert bereits. Sisson ist ein etabliertes Entwicklungsprojekt mit strategischer Anerkennung durch die kanadische Regierung. Makenita befindet sich dagegen noch in einer frühen Explorationsphase.

Auf Sisson West wurde bislang keine Mineralressource definiert. Auch dürfen Ergebnisse benachbarter Projekte nicht auf Makenitas Liegenschaft übertragen werden. Erst Bohrungen können zeigen, ob die magnetische Anomalie tatsächlich mit relevanter Wolframmineralisierung verbunden ist.

Gerade deshalb wird das geplante Bohrprogramm zum entscheidenden nächsten Katalysator: Die Geophysik hat gezeigt, wo Makenita suchen will. Nun muss der Bohrer zeigen, was dort tatsächlich liegt.

Fazit

Der Anstieg der Wolframpreise um 622% zwischen Januar 2025 und April 2026 macht sichtbar, wie stark ein strategisch wichtiger Rohstoff auf eine konzentrierte globale Lieferkette trifft. Chinas dominierende Stellung, Exportbeschränkungen und der steigende Bedarf westlicher Industrie- und Verteidigungssektoren erhöhen den Druck, zusätzliche Quellen außerhalb Chinas zu entwickeln. Almontys Sangdong-Mine zeigt bereits, welchen strategischen Stellenwert neue Produktion erhalten kann; Sisson wiederum verdeutlicht Kanadas Interesse an einer stärkeren heimischen Rohstoffbasis.

Makenita Resources befindet sich wesentlich früher in dieser Entwicklungskette. Sisson West besitzt bislang keine definierte Ressource, und weder die Nachbarschaft zu Sisson noch die identifizierte magnetische Anomalie beweisen eine Wolframentdeckung. Entscheidend sind nun die geplanten Bohrungen und deren Ergebnisse.

Für Anleger liegt darin Chance und Risiko zugleich: Je knapper Wolfram wird, desto wichtiger werden neue westliche Lagerstätten - doch Makenita muss erst noch beweisen, dass Sisson West tatsächlich eine davon werden könnte.


Quellen:

https://elements.visualcapitalist.com/tungsten-leads-critical-mineral-price-gains-in-2026/
https://euperspectives.eu/2026/08/tungsten-market-speaks-of-war-europe-is-not-ready/
https://www.makenitaresources.com/
83 Prozent Wolfram aus China: Almonty produziert - doch woher kommt die nächste westliche Lagerstätte?? | wallstreetONLINE - 30.08.2026

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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com

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