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Europas Verteidigungsindustrie wächst mit enormem Tempo. Allein bei der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009) legte der Umsatz im Bereich Weapon and Ammunition im ersten Halbjahr 2026 um 33 Prozent auf 1,757 Milliarden Euro zu. Neue Aufträge für Artillerie-, Mittelkaliber- und Panzermunition sorgen dafür, dass der Konzern seine Kapazitäten weiter ausbaut. Gleichzeitig zeigt Almonty Industries Inc. (ISIN: CA0203981XXX) auf der Rohstoffseite, wie strategisch Wolfram inzwischen geworden ist: In der Sangdong-Mine in Südkorea läuft die Verarbeitung von Erz zu verkaufsfähigem Wolframkonzentrat, während ein langfristiger Abnahmevertrag mit Global Tungsten & Powders aus der österreichischen Plansee Group auf 21 Jahre verlängert wurde. Plansee bezeichnet die Vereinbarung ausdrücklich als wichtigen Baustein für die langfristige Wolfram-Versorgungssicherheit in Europa und den USA. Doch genau zwischen steigender industrieller Nachfrage und neuen Rohstoffquellen tut sich in Europa ein Problem auf. Reuters berichtet, dass 23 Entwickler von Rohstoffprojekten, die von der EU als strategisch ausgewählt wurden, in einem gemeinsamen dringenden Appell vor Finanzierungs-, Liquiditäts- und Umsetzungsproblemen warnen. Für Adelayde Exploration Inc. (ISIN: CA0068131097) ist diese Entwicklung interessant: Der kanadische Early-Stage-Explorer kontrolliert mit Sisson North ein rund 9.780 Acres großes Wolframprojekt direkt neben einem fortgeschrittenen Projekt, das bereits Unterstützung aus Kanada und den USA erhalten hat. Damit stellt sich eine immer wichtigere Frage: Was nützen dem Westen strategische Rohstoffe im Boden, wenn das Kapital fehlt, um daraus rechtzeitig neue Lieferketten aufzubauen?
Rheinmetall zeigt, wie schnell Europas Verteidigungsindustrie gerade wächst
Die Dimension der industriellen Entwicklung lässt sich an Rheinmetall besonders gut erkennen. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte das Segment Weapon and Ammunition mit Waffen-, Munitions- und Schutzsystemen einen Umsatz von 1,757 Milliarden Euro nach 1,323 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Wachstum von 33 Prozent. Das sogenannte Nomination-Volumen des Segments lag nach sechs Monaten bei 3,097 Milliarden Euro und damit rund 44 Prozent über dem Vorjahreswert. Zu den bedeutenden neuen Aufträgen gehörten unter anderem Mittelkalibermunition für Rumänien im Rahmen des europäischen SAFE-Programms, Panzermunition für Polen sowie Artilleriegeschosse und Artilleriesysteme für Deutschland und mehrere osteuropäische Länder. Rheinmetall treibt deshalb den Ausbau seiner Kapazitäten weiter voran. Der Konzern erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2026 allein im Segment Weapon and Ammunition einen Umsatz von 4,9 bis 5,0 Milliarden Euro. Für Europas Rohstoffstrategie ist diese Entwicklung relevant, weil eine wachsende Verteidigungsindustrie auf belastbare Material- und Rohstofflieferketten angewiesen ist. Wolfram zählt laut EU ausdrücklich zu den strategischen Rohstoffen und wird aufgrund seiner Härte, Dichte und Hitzebeständigkeit unter anderem in industriellen und verteidigungsbezogenen Anwendungen eingesetzt. Daraus folgt allerdings nicht, dass Rheinmetall Wolfram von Almonty bezieht. Eine solche direkte Lieferbeziehung ist nicht belegt. Rheinmetall steht hier vielmehr exemplarisch für die stark wachsende europäische Verteidigungsproduktion - Almonty für den parallelen Versuch, außerhalb Chinas neue Wolfram-Lieferketten aufzubauen.
Almonty zeigt, wie aus einem Rohstoffprojekt tatsächlich eine Lieferkette wird
Bei Almonty Industries Inc. ist dieser Prozess bereits deutlich weiter fortgeschritten als bei klassischen Explorationsunternehmen. Im Juni begann das Unternehmen, auf Halde gelagertes Erz durch die neu in Betrieb genommene Aufbereitungsanlage seiner Sangdong-Mine in Südkorea zu führen. Anfang Juli meldete Almonty offiziell den Beginn der Verarbeitung mit dem Ziel, verkaufsfähiges Wolframkonzentrat zu produzieren. Vor dem Hochlauf standen rund 139.700 Tonnen Erz mit einem gemischten Gehalt von etwa 0,25 Prozent WO3 zur Verfügung. Gleichzeitig wurde die langfristige Abnahmevereinbarung für Sangdong-Wolfram mit Global Tungsten & Powders, einem Unternehmen der Plansee Group, von 15 auf 21 Jahre verlängert. Das gesamte vertraglich vereinbarte Volumen wurde dabei um 40 Prozent auf 4,41 Millionen MTU erhöht. Plansee selbst erklärt, die Vereinbarung solle die langfristige Wolframversorgung in Europa und den USA absichern. Damit zeigt Almonty etwas, das in der aktuellen Rohstoffdiskussion leicht übersehen wird: Eine strategische Lagerstätte allein löst noch kein Versorgungsproblem. Erst wenn Mine, Aufbereitung, Finanzierung und Abnahme zusammenspielen, entsteht tatsächlich eine alternative Lieferkette. Und genau an diesem Übergang scheinen derzeit zahlreiche europäische Projekte Schwierigkeiten zu haben.
23 strategische Rohstoffprojekte schlagen Alarm
Reuters berichtete am 8. September über einen gemeinsamen "Urgent Call to Action" von 23 Entwicklern strategischer Rohstoffprojekte. Die Unternehmen gehören zu den Projekten, die im Rahmen des europäischen Critical Raw Materials Act ausgewählt wurden, und warnen unter anderem vor Liquiditätsproblemen, schwieriger Finanzierung, mangelndem Marktzugang und langsamer Umsetzung. Das ist eine bemerkenswerte Zahl, denn in der ersten Auswahlrunde wurden insgesamt lediglich 60 strategische Projekte bestimmt: 47 innerhalb der Europäischen Union und 13 in Dritt- beziehungsweise Partnerländern. Damit hat sich mehr als ein Drittel der Entwickler dieser ersten Projektgruppe dem dringenden Appell angeschlossen. Der Status als strategisches Projekt soll eigentlich Vorteile bringen: schnellere Genehmigungen, einen besseren Zugang zu Finanzierung und stärkere politische Unterstützung. Doch genau an der praktischen Umsetzung entzündet sich nun Kritik. Die Projektentwickler argumentieren, dass politische Anerkennung allein nicht ausreicht, wenn Projekte gleichzeitig Schwierigkeiten haben, kurzfristig Liquidität und langfristiges Investitionskapital zu mobilisieren. Reuters verweist zudem auf Viridian Lithium in Frankreich, dessen geplante Lithiumraffinerie nach finanziellen Schwierigkeiten scheiterte. Damit bekommt Europas Rohstoffproblem eine neue Dimension: Es reicht nicht, China als strategische Abhängigkeit zu identifizieren. Europa muss seine Alternativen auch tatsächlich finanzieren können.
Europa hat sich für 2030 große Ziele gesetzt
Dabei ist der Zeitplan ambitioniert. Der Critical Raw Materials Act sieht vor, dass die EU bis 2030 mindestens 10 Prozent ihres jährlichen Bedarfs an strategischen Rohstoffen selbst fördern, mindestens 40 Prozent selbst verarbeiten und mindestens 25 Prozent durch Recycling abdecken soll. Wolfram steht ausdrücklich auf der Liste der strategischen Rohstoffe. Die EU will damit verhindern, dass einzelne Drittstaaten zentrale industrielle Lieferketten kontrollieren können. Dass der Handlungsdruck real ist, hat die Europäische Kommission selbst eingeräumt. Ende 2025 stellte sie fest, dass kurzfristig realisierbare strategische Rohstoffprojekte rund 2,15 Milliarden Euro für Kapital- und Betriebsausgaben mobilisieren müssten und dies ohne öffentliche Eingriffe zur Risikoreduzierung und Mobilisierung privaten Kapitals nicht zu erreichen sei. Die aktuelle Warnung der 23 Projektentwickler trifft damit einen bereits bekannten Schwachpunkt. Europa verfügt über politische Ziele, strategische Projektlisten und beschleunigte Verfahren - doch zwischen einem Projekt auf einer EU-Liste und einer produzierenden Mine oder Verarbeitungsanlage liegt noch immer die schwierigste Phase: Milliardeninvestitionen müssen tatsächlich finanziert werden.
Die USA haben bei kritischen Rohstoffen längst einen anderen Gang eingelegt
Besonders deutlich wird die Herausforderung im Vergleich mit den Vereinigten Staaten. Reuters zufolge haben die USA seit 2022 bereits annähernd 40 Milliarden US-Dollar für vergleichbare Rohstoffentwicklungen genehmigt beziehungsweise zugesagt. Washington behandelt kritische Mineralien zunehmend als Frage der nationalen und wirtschaftlichen Sicherheit und setzt dabei stärker auf direkte staatliche Unterstützung. Das bedeutet nicht, dass amerikanische Rohstoffprojekte automatisch erfolgreich werden. Auch in Nordamerika bleiben Genehmigungen, technische Risiken, Rohstoffpreise, Baukosten und Finanzierung enorme Hürden. Doch der Unterschied liegt in der Bereitschaft, öffentliche Mittel gezielt einzusetzen, um private Investitionen anzustoßen. Für Europa entsteht dadurch ein doppelter Wettbewerb: Einerseits versucht die EU, ihre Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu reduzieren. Andererseits konkurriert sie mit den USA um Kapital, Projekte und zukünftige Produktionskapazitäten. Gerade für Wolfram ist diese Entwicklung interessant, weil der Rohstoff sowohl von der EU als auch von Kanada und den USA als strategisch beziehungsweise kritisch eingestuft wird.
Kanada und die USA haben bei Sisson bereits Geld auf den Tisch gelegt
Ein konkretes Beispiel für diesen nordamerikanischen Ansatz befindet sich in New Brunswick. Dort entwickelt Northcliff Resources Ltd. (ISIN: CA66401Q1081) das Sisson-Wolfram-Molybdän-Projekt. Ende August veröffentlichte Northcliff eine aktualisierte Machbarkeitsstudie, die einen Nachsteuer-NPV von 6,915 Milliarden CAD bei einem Diskontsatz von acht Prozent, eine Nachsteuer-IRR von 49,8 Prozent und eine Amortisationszeit von 1,6 Jahren modelliert. Die geplante Mine soll über 27 Jahre Wolfram- und Molybdänkonzentrate produzieren. Doch für die aktuelle Debatte ist vor allem interessant, dass Sisson bereits konkrete staatliche Unterstützung erhalten hat. Natural Resources Canada stellte 8,2 Millionen CAD über die Global Partnerships Initiative bereit. Nach Angaben von Northcliff kam zusätzlich Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums hinzu; das Unternehmen bezifferte die kombinierte kanadische und amerikanische Unterstützung mit rund 29 Millionen CAD. Kanada hat Sisson zudem an sein Major Projects Office verwiesen. Die Bundesregierung beschreibt das Projekt als Möglichkeit, die kanadische Wolframproduktion wiederzubeleben, nachdem die letzte Wolframmine des Landes 2015 geschlossen wurde. Auch hier gilt allerdings: Staatliche Unterstützung garantiert keinen Minenbau. Die aktualisierte Machbarkeitsstudie kalkuliert mit anfänglichen Investitionskosten von rund 1,528 Milliarden CAD. Northcliff muss also noch erhebliches Kapital mobilisieren.
Direkt daneben kontrolliert Adelayde 9.780 Acres
Genau an dieser Stelle wird die Entwicklung für Adelayde Exploration Inc. interessant. Das Unternehmen kontrolliert nach eigenen Angaben das rund 9.780 Acres große Sisson North Tungsten Project in New Brunswick, das direkt an Northcliffs Sisson-Projekt grenzt. Damit befindet sich ein kleiner Early-Stage-Explorer unmittelbar neben einem Wolframprojekt, bei dem die strategische Unterstützung durch Kanada und die USA bereits sehr konkret geworden ist. Diese Nähe darf allerdings nicht falsch interpretiert werden. Sisson North ist nicht Sisson. Adelayde verfügt auf seinem Grundstück bislang weder über eine vergleichbare Ressource oder Reserve noch über eine Machbarkeitsstudie oder den Nachweis einer wirtschaftlich förderbaren Wolframlagerstätte. Auch die 6,915 Milliarden CAD Nachsteuer-NPV aus Northcliffs Studie haben keinerlei unmittelbaren Bewertungsbezug zu Adelayde. Die Tatsache, dass Grundstücke aneinandergrenzen, beweist zudem nicht, dass sich die Mineralisierung von Sisson auf Sisson North fortsetzt. Adelayde weist selbst darauf hin, dass Ergebnisse und Entdeckungen auf benachbarten Grundstücken nicht notwendigerweise auf Mineralisierung auf den eigenen Projekten schließen lassen.
Adelayde steht dort, wo die Rohstoffprojekte von morgen beginnen
Gerade deshalb ist der Vergleich mit Almonty, Northcliff und den europäischen Projekten interessant. Er zeigt drei völlig unterschiedliche Entwicklungsstufen. Almonty verarbeitet in Sangdong bereits Erz zu verkaufsfähigem Wolframkonzentrat und verfügt über eine langfristige Abnahmevereinbarung. Northcliff hat für Sisson eine Machbarkeitsstudie vorgelegt und muss nun Finanzierung, Engineering und eine mögliche Bauentscheidung vorantreiben. Adelayde steht dagegen noch am Anfang der geologischen Entwicklung. Im Mai 2026 schloss das Unternehmen auf Sisson North eine helikoptergestützte aeromagnetische, radiometrische und VLF-Untersuchung ab. Das geologische Team begann anschließend mit der Auswertung und Interpretation der gewonnenen Daten. Solche Arbeiten können helfen, geologische Strukturen und mögliche Ziele für weitere Exploration zu definieren. Sie beweisen jedoch keine Lagerstätte. Für Adelayde besteht der nächste entscheidende Schritt deshalb darin, aus den eigenen Daten überzeugende Explorationsziele zu entwickeln und diese mit weiterführenden Arbeiten zu überprüfen. Genau hier liegt das wesentlich höhere Risiko eines Early-Stage-Explorers: Weitere Exploration kann interessante Mineralisierung liefern - sie kann aber genauso gut zeigen, dass die Erwartungen nicht bestätigt werden.
Warum Europas Finanzierungsproblem für einen kleinen Explorer relevant werden kann
Auf den ersten Blick erscheint die Verbindung zwischen 23 europäischen Großprojekten mit Finanzierungsproblemen und einem kleinen kanadischen Explorer weit hergeholt. Tatsächlich zeigt die aktuelle Situation jedoch, wie sich der Rohstoffmarkt verändert. Der Westen sucht nicht mehr lediglich nach geologisch interessanten Vorkommen. Er versucht, vollständige Lieferketten außerhalb dominanter chinesischer Strukturen aufzubauen. Dafür werden Projekte auf jeder Entwicklungsstufe benötigt: neue Exploration, definierte Ressourcen, genehmigte Minen, Aufbereitungsanlagen und industrielle Abnehmer. Almonty zeigt, wie das Ende dieser Entwicklungskette aussehen kann. Northcliff zeigt eine fortgeschrittene Zwischenstufe. Adelayde befindet sich am spekulativen Anfang. Für ein Unternehmen dieser Größe liegt darin die Chance, dass strategisch relevante Explorationsgebiete in einem Umfeld zunehmender staatlicher Rohstoffförderung mehr Aufmerksamkeit erhalten können. Daraus folgt jedoch keineswegs automatisch eine Finanzierung oder staatliche Unterstützung für Adelayde. Bevor solche Fragen überhaupt relevant werden, muss das Unternehmen auf Sisson North seine eigene geologische Grundlage schaffen.
Rheinmetall wächst, Almonty produziert - doch dazwischen fehlen Europas Projekte
Die aktuelle Situation verdeutlicht deshalb eine ungewöhnliche Lücke. Am einen Ende stehen Industrieunternehmen wie Rheinmetall, deren Verteidigungsgeschäft stark wächst und deren Produktionskapazitäten erweitert werden. Am anderen Ende stehen Unternehmen wie Almonty, die versuchen, außerhalb Chinas reale neue Rohstofflieferketten aufzubauen. Dazwischen braucht Europa eine große Zahl neuer Minen-, Verarbeitungs- und Recyclingprojekte. Genau dort warnen nun 23 Entwickler vor Problemen. Das macht die Reuters-Meldung so relevant: Der Engpass der europäischen Rohstoffstrategie könnte nicht allein darin liegen, geeignete Lagerstätten zu finden. Er könnte darin liegen, genügend Kapital schnell genug in die Projekte zu bringen, die diese Lagerstätten erschließen und verarbeiten sollen. Für Wolfram ist das besonders sichtbar. Während Almonty in Südkorea bereits produziert und Kanada sowie die USA Sisson unterstützen, muss Europa gleichzeitig sicherstellen, dass seine eigenen strategischen Projekte nicht zwischen politischer Priorität und wirtschaftlicher Realität stecken bleiben.
23 Warnungen zeigen, worum es im Rohstoffrennen wirklich geht
Rheinmetalls stark wachsendes Munitionsgeschäft zeigt, dass Europas industrielle und verteidigungspolitische Anforderungen steigen. Almontys Sangdong-Mine zeigt gleichzeitig, wie aufwendig es ist, eine alternative Wolframquelle tatsächlich bis zur Produktion und langfristigen Abnahme zu entwickeln. Und die Warnung von 23 strategischen europäischen Rohstoffprojektentwicklern zeigt, dass genau zwischen diesen beiden Enden der Lieferkette ein erhebliches Problem entstehen kann: Finanzierung, Liquidität und Geschwindigkeit. Für Adelayde Exploration Inc. (ISIN: CA0068131097) entsteht daraus ein interessantes, aber hochspekulatives Umfeld. Das Unternehmen kontrolliert mit Sisson North ein Early-Stage-Wolframprojekt unmittelbar neben Northcliffs Sisson, einem Projekt, das bereits staatliche Unterstützung aus Kanada und den USA erhalten hat. Das macht Adelayde weder zu einem zweiten Northcliff noch zu einem zukünftigen Almonty. Auf Sisson North ist bislang keine wirtschaftliche Wolframlagerstätte nachgewiesen, und weitere Exploration kann auch ohne Erfolg bleiben. Doch die übergeordnete Entwicklung ist schwer zu übersehen: Der Westen benötigt nicht nur mehr kritische Rohstoffe. Er benötigt mehr Projekte, die den langen Weg von der Exploration über die Finanzierung bis zur Produktion tatsächlich schaffen. Almonty zeigt bereits, wie das Ergebnis aussehen kann. Die 23 europäischen Projekte zeigen, wo dieser Weg ins Stocken geraten kann. Und Adelayde steht mit Sisson North noch ganz am Anfang. Ob daraus irgendwann eine relevante neue Wolframstory entsteht, entscheidet deshalb nicht Rheinmetall, nicht die EU und auch nicht die Milliardenbewertung des Nachbarprojekts - sondern zunächst die Geologie auf Adelaydes eigenem Grundstück.
Quellen:
Financial report for first half of 2026 - Strong sales growth and record profitability
https://www.rheinmetall.com/en/media/news-watch/news/2026/08/2026-08-06-rheinmetall-news-half-yearly-financial-report-h1
Almonty Commences Processing Operations at Sangdong Mine, Marking Transition to Saleable Tungsten Concentrate Production
https://almonty.com/almonty-commences-processing-operations-at-sangdong-mine/
Plansee Group and Almonty Extend Agreement to Ensure Supply Security
https://plansee-group.com/en/articles/detail/almonty-extended-offtake-agreement
Some critical mineral firms chosen by EU flag project liquidity concerns
https://www.reuters.com/world/china/some-critical-mineral-firms-chosen-by-eu-flag-project-liquidity-concerns-2026-09-08/
The critical raw materials act: an EU pivot
https://www.consilium.europa.eu/en/policies/the-critical-raw-materials-act/
Strategic projects under the CRMA
https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/raw-materials/areas-specific-interest/critical-raw-materials/strategic-projects-under-crma_en
NORTHCLIFF ANNOUNCES RESULTS OF FEASIBILITY STUDY UPDATE FOR SISSON PROJECT
https://www.northcliffresources.com/post/northcliff-announces-results-of-feasibility-study-update-for-sisson-project
Government of Canada Invests in New Brunswick to Strengthen Critical Mineral Supply Chains
https://www.canada.ca/en/natural-resources-canada/news/2025/08/government-of-canada-invests-in-new-brunswick-to-strengthen-critical-mineral-supply-chains.html
Northcliff Resources' Sisson Mine
https://www.canada.ca/en/privy-council/major-projects-office/projects/national/northcliff.html
Adelayde Exploration Completes Work Programs on the Sisson North Tungsten Project and the George Lake South Tungsten Antimony Project in New Brunswick
https://www.adelaydeexp.com/2026/05/completes-work-programs-on-sisson-north-and-george-lake-south-tungsten-antimony-projects/
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Adelayde Exploration Inc.
Land: Kanada
ISIN: CA0068131097
https://www.adelaydeexp.com/
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