Anzeige
Mehr »
Montag, 07.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Alarmstufe Rot…: Wolfram und Wolfram-Aktien explodieren! Zündet jetzt die nächste Aktien-Story?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Ticker-Symbol: RHM
Xetra
04.09.26 | 17:35
1.034,00 Euro
-3,38 % -36,20
1-Jahres-Chart
RHEINMETALL AG Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
RHEINMETALL AG 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
1.033,001.037,8006.09.
1.033,001.036,2004.09.
Small- & Micro Cap Investment
384 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Rheinmetall und TKMS: 125 Milliarden Euro Aufträge - und dieser kritische Rohstoff rückt in den Fokus

Anzeige / Werbung

Europas Aufrüstung ist längst mehr als ein politisches Versprechen. Sie entwickelt sich zu einem industriellen Investitionszyklus: Rheinmetall erwartet einen Auftragsbestand von mehr als 100 Milliarden Euro, während sich das Volumen bei TKMS unter Einbeziehung eines nach dem Bilanzstichtag zu erfassenden Fregattenprogramms auf mehr als 25 Milliarden Euro summiert.

Panzer, U-Boote, Munition und neue Waffensysteme müssen in größerer Stückzahl produziert werden. Doch damit wächst nicht nur der Bedarf an Produktionskapazitäten. Auch die Rohstofffrage gewinnt an Bedeutung.

Denn moderne Verteidigungssysteme benötigen neben Stahl, Elektronik und Seltenen Erden Spezialmetalle, mit denen Werkstoffe widerstandsfähiger, leichter und leistungsfähiger werden. Ein Metall, das dabei bislang nur wenige Anleger auf dem Radar haben, ist Niob.

Europas Aufrüstung verändert die Rohstoffrechnung

Bei Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) ist der neue Verteidigungszyklus bereits deutlich sichtbar. CEO Armin Papperger erwartet einen Auftragsbestand von mehr als 100 Milliarden Euro. Der Konzern erweitert entsprechend seine Kapazitäten für Munition, Fahrzeuge und weitere Verteidigungssysteme.

Auch TKMS (ISIN: DE000TKMS001) verzeichnet hohe Auftragsvolumina. Nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 lag der Auftragsbestand bei 20,1 Milliarden Euro. Einschließlich 6,3 Milliarden Euro für vier MEKO A-200 DEU-Fregatten steigt das Volumen auf mehr als 25 Milliarden Euro. Hinzu kommen mögliche weitere Milliardenprojekte im U-Boot-Bereich.

Die Dimension dieser Auftragsbücher macht deutlich, dass Europas Verteidigungsindustrie vor einem langfristigen Produktionshochlauf steht. Damit stellt sich zunehmend eine Frage, die an der Börse bislang weniger Aufmerksamkeit erhält: Welche Materialien werden für diesen Ausbau benötigt - und wie sicher sind ihre Lieferketten?

Warum Niob für Hochleistungswerkstoffe interessant ist

Niob besitzt Eigenschaften, die gerade bei anspruchsvollen industriellen Anwendungen relevant sind.

Schon geringe Mengen können die Eigenschaften von Stahl erheblich verändern. In hochfesten niedriglegierten Stählen kann Niob zur Kornverfeinerung beitragen und die Festigkeit erhöhen. Dadurch lassen sich Bauteile entwickeln, die hohen mechanischen Anforderungen standhalten, ohne dass dafür zwangsläufig immer mehr Material und Gewicht erforderlich sind.

Das ist nicht nur für klassische Industrieanwendungen interessant. Auch bei gepanzerten Fahrzeugen, militärischer Infrastruktur und Schiffen können hochfeste Stähle eine wichtige Rolle spielen. In Superlegierungen wird Niob zudem für Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Temperaturen und extreme Belastungen auftreten, beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt.

Der Rohstoff passt damit zu einem wichtigen technologischen Ziel: höhere Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit bei möglichst effizientem Materialeinsatz.

Das größere Problem liegt auf der Angebotsseite

Für Anleger könnte allerdings weniger die technische Verwendung als vielmehr die ungewöhnliche Struktur des Niobmarktes entscheidend sein.

Die weltweite Produktion ist stark auf Brasilien konzentriert. Der mit Abstand bedeutendste Produzent ist CBMM. Dessen Araxá-Betrieb im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais prägt den globalen Niobmarkt seit Jahrzehnten.

Genau diese Konzentration macht zusätzliche Vorkommen strategisch interessant. Denn je stärker westliche Staaten ihre Verteidigungs-, Energie- und Hightech-Lieferketten absichern wollen, desto wichtiger wird die Frage, wo kritische Rohstoffe künftig herkommen können.

Und ausgerechnet neben dem Zentrum der weltweiten Niobindustrie entwickelt ein australisches Unternehmen ein großes Rohstoffprojekt.

St George entwickelt Araxá neben dem Weltmarktführer

St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) hält 100 Prozent am Araxá-Projekt in Minas Gerais. Das Projekt kombiniert zwei Rohstoffthemen: Niob und Seltene Erden.

Nach dem jüngsten Ressourcenupdate umfasst die Mineralressource 111,2 Millionen Tonnen mit 3,57 Prozent TREO und 0,57 Prozent Nb2O5. Davon befinden sich inzwischen 75,2 Millionen Tonnen in den höher klassifizierten Kategorien Measured und Indicated.

Damit bietet Araxá eine Kombination aus Niob für Hochleistungswerkstoffe und Seltenen Erden, die unter anderem für Permanentmagnete und weitere Hightech-Anwendungen relevant sind.

Bemerkenswert ist zudem die Lage: Das Projekt grenzt unmittelbar an den Bergbaukomplex von CBMM und befindet sich damit direkt neben dem dominierenden Produzenten des globalen Niobmarktes.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sich Ergebnisse oder wirtschaftliche Voraussetzungen des Nachbarbetriebs automatisch auf St George übertragen lassen. Araxá muss seine eigene technische und wirtschaftliche Entwicklung durchlaufen.

Analysten sehen erheblichen Bewertungsabstand

Nach dem jüngsten Ressourcenupdate erhöhte MST Access seine Bewertung für St George von 0,34 auf 0,45 AUD je Aktie. Zum Zeitpunkt des Berichts vom 20. August notierte die Aktie bei 0,085 AUD.

MST betrachtet dabei nicht allein das Niobpotenzial. Die Analysten vergleichen auch die Größenordnung und Gehalte der Seltene-Erden-Mineralisierung von Araxá anhand verschiedener Ressourcenkennzahlen mit bedeutenden westlichen Projekten von MP Materials (ISIN: US5533681012) und Lynas Rare Earths (ISIN: AU000000LYC6).

Dieser Vergleich muss jedoch eingeordnet werden. Mountain Pass und Mt Weld sind produzierende Minen, während Araxá noch entwickelt wird. Zudem wurde die MST-Studie von St George beauftragt und bezahlt und ist deshalb nicht mit unabhängiger Broker-Research gleichzusetzen.

Kommt nach den Rüstungsaktien die Rohstoffkette?

Die Auftragsbücher von Rheinmetall und TKMS zeigen, wie stark der europäische Verteidigungszyklus inzwischen industriell unterlegt ist. Je mehr Produktionskapazitäten aufgebaut und je mehr Systeme gefertigt werden, desto stärker könnte auch die vorgelagerte Rohstoffseite in den Fokus rücken.

Dabei geht es nicht nur um steigende Nachfrage. Entscheidend ist die Konzentration der Lieferketten.

St George ist bislang kein Niob- oder Seltene-Erden-Produzent. Ebenso besteht keine bekannte Lieferbeziehung zu Rheinmetall oder TKMS. Der Zusammenhang ist daher thematisch und nicht kommerziell.

Gerade diese Unterscheidung ist für Anleger wichtig: Araxá bietet eine interessante Rohstoff- und Standortkonstellation, muss den Weg zu einem wirtschaftlich tragfähigen Projekt aber erst noch erfolgreich absolvieren.

Fazit

Mehr als 125 Milliarden Euro an Auftragsvolumen bei Rheinmetall und TKMS verdeutlichen, welche industrielle Dimension Europas Aufrüstung mittlerweile erreicht hat. Mit steigender Produktion könnte deshalb neben den bekannten Rüstungsaktien zunehmend auch die vorgelagerte Rohstoffkette Aufmerksamkeit erhalten. Niob ist dabei aufgrund seiner Verwendung in Hochleistungswerkstoffen und der stark konzentrierten globalen Produktion ein interessantes Beispiel.

St George Mining bietet mit Araxá eine thematische Verbindung zu diesem Trend: Das Projekt verfügt über eine große Niob- und Seltene-Erden-Ressource und liegt unmittelbar neben dem dominierenden Niobproduzenten CBMM. Eine direkte Geschäftsbeziehung zu Rheinmetall oder TKMS besteht jedoch nicht.

Zudem befindet sich Araxá noch in der Entwicklung. Metallurgie, technische Studien, Genehmigungen, Finanzierung und letztlich die Wirtschaftlichkeit bleiben entscheidende Hürden. Genau diese Fortschritte sollten Anleger nun beobachten. Denn Europas Aufrüstung könnte nicht nur die Hersteller von Waffensystemen verändern - sondern langfristig auch den Blick auf die Rohstoffe hinter diesen Systemen.


Quellen

https://hansa.news/tkms-order-book-grows-to-over-e25-billion/
https://rare-earth-mining.com/top-10-rare-earth-defence-applications/
https://www.stgm.com.au/
https://www.luxtimes.lu/europeanunion/eu-slips-further-behind-us-in-race-for-critical-minerals/160379092.html

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler St George Mining" oder "Nebenwerte".

St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au

Disclaimer/Risikohinweis St George Mining
Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung St George Mining vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu

Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.

The post Rheinmetall und TKMS: 125 Milliarden Euro Aufträge - und dieser kritische Rohstoff rückt in den Fokus appeared first on Small- and MicroCap Equity.

Enthaltene Werte: AU000000LYC6,DE0007030009,AU000000SGQ8,US5533681012,DE000TKMS001

Disclaimer:
Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. ABC New Media hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss und vor Veröffentlichung der Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Autoren wie z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von ABC New Media und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von ABC New Media an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von ABC New Media und deren Mitarbeiter wider. (Ausführlicher Disclaimer)
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.