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Rheinmetall, DroneShield und Focus Graphite: Warum der Boom autonomer Waffen jetzt eine neue Rohstofffrage aufwirft

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Der technologische Wandel der Rüstungsindustrie erreicht die nächste Stufe. Drohnen sind längst fester Bestandteil moderner Streitkräfte, autonome Systeme breiten sich inzwischen aber auch am Boden und auf dem Wasser aus. Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009) erprobte gerade bei der NATO-Übung REPMUS26 in Portugal vernetzte unbemannte Systeme zum Schutz von Häfen und kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig hat DroneShield Ltd. (ISIN: AU000000DRO2) sein mobiles Drohnenabwehrsystem DroneSentry-X Mk2 auf Fahrzeugen des US-Militärs installiert und in Betrieb genommen. Hinter dieser Entwicklung steckt eine Rohstofffrage, die bislang deutlich weniger Aufmerksamkeit erhält: Autonome und unbemannte Systeme benötigen Sensoren, Kommunikation, Rechenleistung - und häufig mobile Energieversorgung. Benchmark Mineral Intelligence zufolge entfielen 2025 bereits 39,2 Prozent der weltweiten militärischen Batterienachfrage auf Drohnen, gegenüber lediglich 20 Prozent im Jahr 2020. Genau hier wird Focus Graphite Inc. (ISIN: CA34416E8743) interessant. Das Unternehmen entwickelt in Québec hochgradige Naturgraphitressourcen und qualifiziert Lac-Knife-Material ausdrücklich für Batterie-, Defense- und unbemannte Anwendungen. Eine direkte Lieferbeziehung zu Rheinmetall oder DroneShield besteht nicht - doch der strukturelle Trend zeigt, warum Batteriematerialien zunehmend auch zu einem Rüstungsthema werden.

Rheinmetall bringt unbemannte Systeme jetzt aufs Wasser

Wie weit die Entwicklung bereits reicht, zeigte Rheinmetall im September bei REPMUS26 - "Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems". Bei der multinationalen Übung in Portugal testeten Marinen, Forschungseinrichtungen und Industrie unbemannte Systeme unter realitätsnahen Bedingungen. Rheinmetall setzte dabei unter anderem eine mobile, containerisierte Einsatzzentrale ein, die der Deutschen Marine ein gemeinsames Lagebild über und unter Wasser ermöglichen soll. Die Battlesuite-Middleware des Konzerns verbindet Sensoren verschiedener Hersteller und soll es Bedienern ermöglichen, mehrere unterschiedliche unbemannte Systeme über eine gemeinsame Oberfläche zu steuern. Rheinmetall selbst beschreibt den vernetzten Einsatz unbemannter Plattformen "vom Meeresboden bis in den Weltraum" als wichtigen Faktor beim Schutz kritischer Infrastruktur. Damit wird deutlich: Die militärische Autonomie beschränkt sich längst nicht mehr auf fliegende Drohnen.

Gleichzeitig baut Rheinmetall seine Autonomie-Sparte ausgerechnet in Québec aus

Nur fünf Tage vor der REPMUS-Meldung erfolgte ein weiterer bemerkenswerter Schritt. Rheinmetall Canada begann mit der Erweiterung seines Werks in Saint-Jean-sur-Richelieu in Québec. Insgesamt wächst der Standort um 7.060 Quadratmeter, darunter 4.830 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche. Rheinmetall begründet den Ausbau ausdrücklich mit der Produktion, Integration und Wartung fortschrittlicher autonomer unbemannter Bodensysteme in Kanada. Für Focus Graphite entsteht daraus keine operative Verbindung - Rheinmetall ist weder Kunde noch Partner von Focus. Trotzdem ist die geografische Entwicklung bemerkenswert: Québec entwickelt sich gleichzeitig als Standort für kritische Rohstoffe, saubere Energie und nun auch für die industrielle Fertigung autonomer Verteidigungstechnologie. Genau dort liegen auch die zu 100 Prozent kontrollierten Graphitprojekte Lac Knife und Lac Tétépisca von Focus.

DroneShield bringt die Drohnenabwehr auf US-Militärfahrzeuge

Auch DroneShield zeigt, wie mobil moderne elektronische Verteidigung wird. Am 15. September meldete das australische Unternehmen die erfolgreiche Installation und Abnahme seiner DroneSentry-X-Mk2-Systeme auf Infantry Squad Vehicles des US-Militärs im Rahmen des JIATF-401-Programms. Zwischen Auftragsvergabe und Lieferung, Installation, Abnahmetests sowie Operator-Training lagen laut Unternehmen rund 80 Tage. Drei weitere Systeme sollen nach einer Vertragserweiterung installiert werden. DroneSentry-X kombiniert unter anderem Funkfrequenzerkennung und elektronische Gegenmaßnahmen gegen unbemannte Luftfahrzeuge. Entscheidend ist dabei das Prinzip: Drohnenabwehr wird von einer stationären Fähigkeit zu einer Technologie, die sich gemeinsam mit militärischen Einheiten bewegt.

Der Rüstungsboom wird damit zunehmend auch zum Batterieboom

Die Zahlen von Benchmark Mineral Intelligence zeigen, was diese Entwicklung für die Energieversorgung bedeutet. Weltweit entfielen 2025 laut Benchmark rund 4,34 GWh Batterienachfrage auf Verteidigungsanwendungen. Noch ist das im Vergleich zum gesamten Batteriemarkt ein kleiner Bereich. Doch seine Zusammensetzung verändert sich schnell. Drohnen standen 2025 bereits für 39,2 Prozent der militärischen Batterienachfrage, nachdem ihr Anteil 2020 erst bei rund 20 Prozent gelegen hatte. Zusätzlich entsteht Batterienachfrage unter anderem durch Militärbasen, Soldatenausrüstung, Kampfflugzeuge, U-Boote und Bodenfahrzeuge. Gerade unbemannte Systeme zeigen damit exemplarisch, wie moderne Verteidigung zunehmend elektrifiziert wird.

Warum Autonomie letztlich auch ein Energieproblem ist

Der Zusammenhang ist technisch relativ einfach. Ein unbemanntes System benötigt Sensoren, um seine Umgebung wahrzunehmen, Rechenleistung zur Verarbeitung der Daten, Kommunikation zur Vernetzung und je nach Plattform elektrische Energie für Antrieb oder Bordsysteme. Nicht jedes autonome Militärsystem verwendet dieselbe Batterietechnologie und nicht jede militärische Batterie benötigt Naturgraphit. Eine direkte Graphitmenge aus dem Wachstum autonomer Systeme abzuleiten wäre deshalb unseriös. Der übergeordnete Trend ist dennoch relevant: Je mehr elektronische und unbemannte Systeme eingesetzt werden, desto wichtiger werden leistungsfähige, zuverlässige und möglichst sichere Energieversorgungssysteme. Und damit wächst auch das strategische Interesse an den Materialien hinter bestimmten Batterietechnologien.

Genau hier beginnt die Focus-Graphite-Story

Für Focus Graphite ist entscheidend, dass das Unternehmen nicht lediglich versucht, Graphit aus dem Boden zu holen. Focus entwickelt mit Lac Knife in Québec ein hochgradiges Naturgraphitprojekt und arbeitet gleichzeitig daran, das dort gewonnene Material für unterschiedliche höherwertige Anwendungen zu qualifizieren. Im Juli meldete Focus den Abschluss eines Acht-Tonnen-Pilotprogramms. Rund 850 Kilogramm Konzentrat wurden dabei mit 95,0 bis 98,7 Prozent Kohlenstoff produziert - ausschließlich durch mechanische Aufbereitung, also noch vor chemischer oder thermischer Reinigung. Besonders relevant für die aktuelle Story: Focus erklärte ausdrücklich, dass Material aus diesem Programm unter anderem für Batterieanwendungen in unbemannten Systemen in der Luft, an Land und im maritimen Bereich sowie für weitere Defense-, Energiespeicher- und Industriemärkte evaluiert werden soll. Eine erfolgreiche kommerzielle Qualifizierung ist damit noch nicht erreicht; das Material befindet sich in Entwicklungs- und Testprogrammen.

Eine Mine allein reicht für moderne Verteidigungslieferketten nicht mehr

Genau das ist der Educational-Punkt hinter der Geschichte. Naturgraphit aus einer Lagerstätte ist nicht automatisch Batteriematerial. Zwischen Erz und einer qualifizierten Batterieanode liegen mehrere Verarbeitungsschritte. Konzentration, Reinigung, Mikronisierung, Sphäronisierung, Beschichtung und schließlich die elektrochemische Qualifizierung können darüber entscheiden, ob ein Material für eine konkrete Anwendung geeignet ist. Focus versucht deshalb, diese Downstream-Seite parallel zur eigentlichen Minenentwicklung voranzutreiben. Lac Knife soll laut der 2023 aktualisierten Machbarkeitsstudie über eine geplante Minenlaufzeit von 27 Jahren durchschnittlich 47.781 Tonnen verkaufsfähiges Graphitkonzentrat pro Jahr produzieren. Grundlage sind 9,31 Millionen Tonnen Mineral Reserves mit durchschnittlich 14,97 Prozent graphitischem Kohlenstoff. Die prognostizierten Produktions- und Wirtschaftlichkeitswerte beruhen auf der Machbarkeitsstudie und sind keine Garantie für die spätere tatsächliche Produktion.

Forge Nano soll aus Graphit leistungsfähigeres Batteriematerial machen

Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Zusammenarbeit mit dem US-Technologieunternehmen Forge Nano. Focus und Forge Nano vereinbarten im April ein gemeinsames Entwicklungsprogramm, in dem Lac-Knife-Naturgraphit mit Atomic Layer Deposition (ALD) beschichtet und anschließend getestet werden soll. Das Programm zielt ausdrücklich auf mögliche Verbesserungen bei Batterielebensdauer, Schnellladefähigkeit und Haltbarkeit in anspruchsvollen Dual-Use-Anwendungen. Die Ergebnisse sollen Informationen für eine mögliche spätere Skalierung, Kundenqualifizierung, Finanzierung und potenzielle Abnahmevereinbarungen liefern. Auch hier gilt: Das Programm ist Entwicklungsarbeit und noch kein Nachweis einer kommerziellen Anwendung.

Mit C4V arbeitet Focus parallel am Weg von der Mine bis zur Anode

Im August kam eine zweite US-Partnerschaft hinzu. Focus und Charge CCCV LLC, kurz C4V, unterzeichneten ein unverbindliches Memorandum of Understanding zur Evaluierung eines Mine-to-Anode-Modells. C4Vs Green Anode Technology soll dabei untersuchen, ob Lac-Knife-Konzentrat direkt zu beschichtetem, sphärischem und gereinigtem Graphit - coated spherical purified graphite oder cSPG - weiterverarbeitet werden kann. Genau dieses Material gehört zu den möglichen Endprodukten für Lithium-Ionen-Anoden. Die strategische Idee dahinter ist klar: Nicht lediglich kanadisches Graphit fördern und anschließend zur Verarbeitung in bestehende asiatische Lieferketten schicken, sondern möglichst viel Wertschöpfung innerhalb einer nordamerikanischen Lieferkette abbilden. Das MoU ist allerdings unverbindlich; weder eine spätere Produktion noch ein Abnahmevertrag sind damit garantiert.

Bis 99,9996 Prozent: Focus zielt auch über Batterien hinaus

Lac Knife könnte zudem für Anwendungen interessant sein, bei denen noch höhere Reinheiten verlangt werden. Bei elektrothermischen Tests erreichte Material aus dem Projekt 99,9996 Gewichtsprozent Kohlenstoff beziehungsweise 5N+ sowie eine Equivalent Boron Concentration von 2,03 ppm. Focus ordnet diese Werte als innerhalb der Nuclear-Grade-Spezifikation ein und untersucht neben Batterien Anwendungen in Defense, Nukleartechnik und anderen Advanced-Materials-Märkten. Wichtig bleibt auch hier die Trennung zwischen technischem Ergebnis und kommerziellem Erfolg: Ein erfolgreicher Labortest bedeutet nicht, dass Focus bereits ein qualifizierter Lieferant für diese Märkte ist. Er zeigt aber, dass Lac-Knife-Material auf sehr hohe Reinheitsgrade gebracht werden konnte.

Der Westen will nicht nur leistungsfähige, sondern kontrollierbare Lieferketten

Gerade im Verteidigungsbereich kommt neben Performance zunehmend die Herkunft der Materialien ins Spiel. Focus hatte im Juli hervorgehoben, dass seine Strategie mit der neuen US-Politik zur Absicherung von Verteidigungslieferketten übereinstimmt. Das Unternehmen hat Lac Knife zudem im Rahmen einer Initiative des US-Verteidigungsapparats für kritische Mineralien positioniert und arbeitet nach eigenen Angaben an Qualifizierungsprogrammen für Batterie-, Defense-, Nuklear- und weitere Industrieanwendungen. Das macht Focus noch nicht zu einem Verteidigungslieferanten. Es zeigt aber, dass das Unternehmen seine Downstream-Strategie gezielt auf Märkte ausrichtet, in denen Herkunft, Rückverfolgbarkeit und technische Qualifikation zunehmend gemeinsam betrachtet werden.

Rheinmetall und Focus verbindet derzeit vor allem eines: Québec

Interessant ist deshalb die Entwicklung in Kanada. Rheinmetall investiert seit Jahrzehnten in Québec und baut dort nun seine industrielle Basis für autonome Bodensysteme weiter aus. Focus entwickelt ebenfalls in Québec die Grundlage einer möglichen nordamerikanischen Graphitlieferkette. Daraus darf keine direkte wirtschaftliche Verbindung konstruiert werden - es gibt derzeit keine bekannte Liefer- oder Entwicklungsvereinbarung zwischen beiden Unternehmen. Die parallele Entwicklung zeigt aber, wie sich industrielle Politik verändert: Verteidigungstechnologie und kritische Rohstoffe werden zunehmend unter demselben Begriff betrachtet - Versorgungssicherheit. Autonome Systeme sollen möglichst innerhalb verbündeter Lieferketten entwickelt und gefertigt werden; gleichzeitig versuchen Kanada und die USA, auch kritische Materialien stärker innerhalb Nordamerikas zu beschaffen und zu verarbeiten.

Der Rohstoff hinter der Autonomie könnte damit wichtiger werden

Für Anleger liegt genau darin der interessante Perspektivwechsel. Bei autonomen Militärsystemen stehen normalerweise Drohnen, Sensoren, künstliche Intelligenz oder elektronische Kampfführung im Mittelpunkt. Doch die Benchmark-Zahlen zeigen, dass der technologische Wandel bereits messbare Auswirkungen auf die Batterienachfrage des Verteidigungssektors hat. Wenn unbemannte Systeme künftig gleichzeitig in der Luft, am Boden, auf und unter dem Wasser eingesetzt werden, entsteht hinter der sichtbaren Hardware eine immer komplexere Energie- und Materiallieferkette. Graphit ist nur ein Teil davon - aber bei vielen Lithium-Ionen-Batterien ein zentraler Bestandteil der Anode. Für westliche Staaten geht es deshalb zunehmend nicht nur darum, genügend Batterien zu besitzen, sondern auch darum, woher deren Materialien stammen und wo sie verarbeitet werden.

Fazit

Rheinmetall AG vernetzt bei NATO-Übungen unbemannte Systeme über und unter Wasser und erweitert gleichzeitig in Québec seine Kapazitäten für autonome Bodensysteme. DroneShield Ltd. bringt seine Drohnenabwehr auf Fahrzeuge des US-Militärs. Und Benchmark zufolge stehen Drohnen inzwischen für 39,2 Prozent der weltweiten militärischen Batterienachfrage. Diese Entwicklungen bedeuten nicht, dass Rheinmetall oder DroneShield künftig Graphit von Focus Graphite Inc. (ISIN: CA34416E8743) beziehen werden. Eine solche Verbindung gibt es derzeit nicht. Sie zeigen aber, warum die Rohstoffe hinter moderner Verteidigungstechnologie strategischer werden. Focus versucht mit Lac Knife genau an dieser Schnittstelle anzusetzen: hochgradiges kanadisches Naturgraphit, mechanische Konzentrate von bis zu 98,7 Prozent Kohlenstoff, Downstream-Programme mit C4V und Forge Nano und Materialqualifizierung für Batterie-, Defense- und unbemannte Anwendungen. Ob daraus kommerzielle Lieferverträge entstehen, muss sich erst zeigen. Doch der Rüstungsboom verändert sich: Nach Drohnen kommen autonome Systeme an Land und auf dem Wasser - und mit jeder neuen elektrifizierten Plattform wächst die Bedeutung der Lieferkette hinter ihrer Energieversorgung.


Quelle:

Rheinmetall - Rheinmetall auf der REPMUS26: Vernetzte unbemannte Systeme zum Schutz maritimer Infrastruktur, 21.09.2026
Direkt zur Primärquelle bei Rheinmetall

Rheinmetall - Spatenstich: Rheinmetall baut Werk in Québec aus und stärkt Kompetenz für landgestützte Autonomie in Kanada, 16.09.2026
Direkt zur Primärquelle bei Rheinmetall

DroneShield - DroneShield Completes Installation and Acceptance of DroneSentry-X Mk2 Under U.S. JIATF-401 Program, 15.09.2026
Direkt zur Primärquelle bei DroneShield

Benchmark Mineral Intelligence - Drones are the largest driver of defence industry battery demand, 21.08.2026
Direkt zur Quelle bei Benchmark

Benchmark Mineral Intelligence - Battery demand from defence applications launched in Benchmark's Non-Road Mobile Machinery report, 28.07.2026
Direkt zur Quelle bei Benchmark

Focus Graphite - Focus Graphite Achieves Up to 98.7% Carbon Concentrate Through Mechanical Processing and Activates Downstream Qualification Platform, 28.07.2026
Direkt zur Primärquelle bei Focus Graphite

Focus Graphite - Focus Graphite and C4V to Evaluate Mine-to-Anode Platform Combining Lac Knife Graphite with C4V's Green Anode Technology, 26.08.2026
Direkt zur Primärquelle bei Focus Graphite

Focus Graphite - Focus Graphite Initiates Joint Development with Forge Nano to Evaluate Advanced Coating Technology for Lac Knife Graphite, 09.04.2026
Direkt zur Primärquelle bei Focus Graphite

Focus Graphite - Focus Graphite Achieves 99.9996 wt% Ultra-High Purity and 2.03 ppm EBC in Follow-On Testing, 11.12.2025
Direkt zur Primärquelle bei Focus Graphite

Focus Graphite - Focus Graphite Highlights Strategic Alignment with White House Executive Order to Secure U.S. Defense Supply Chains, 23.07.2026
Direkt zur Primärquelle bei Focus Graphite

Focus Graphite - Lac Knife Project / Feasibility Study 2023
Direkt zur Projekt- und Studiendokumentation

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Focus Graphite Inc.
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