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Small- & Micro Cap Investment
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Gold steigt 15 Prozent, Barrick und Newmont bewegen 1,95 Milliarden Dollar - warum Nevada jetzt für Explorer spannend wird

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Gold ist zurück. Nachdem das Edelmetall im Juni zeitweise unter die Marke von 4.000 US-Dollar gefallen war, hat sich das Bild im August deutlich gedreht. Der Goldpreis ist im laufenden Monat um rund 15 Prozent gestiegen und erreichte zuletzt mit mehr als 4.650 US-Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten.

Gleichzeitig passiert in Nevada etwas, das für die Goldbranche langfristig mindestens ebenso interessant sein könnte: Barrick Mining (ISIN: CA06849F1080) und Newmont (ISIN: US6516391066) ordnen ihre milliardenschweren Nevada-Aktivitäten neu, während kleinere Explorer neue Goldtreffer melden. Mittendrin hat North Peak Resources (ISIN: CA6614441096) gerade seine bisher umfangreichste Bohrkampagne auf Prospect Mountain gestartet. Damit treffen steigende Goldpreise, Milliardeninvestitionen und neue Exploration ausgerechnet in einem der wichtigsten Goldgebiete der USA aufeinander.

15 Prozent in einem Monat - Gold ist wieder da

Noch vor wenigen Wochen dominierten Sorgen über hohe Zinsen, einen starken Dollar und die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf Inflation und Geldpolitik. Inzwischen hat sich das Bild verändert. Gold legte im August rund 15 Prozent zu und erreichte am 25. August zeitweise etwa 4.650 US-Dollar je Feinunze.

Rückenwind kam unter anderem vom schwächeren Dollar und veränderten Erwartungen an die US-Geldpolitik. Zwar bleibt die weitere Entwicklung abhängig von Inflationsdaten und der Federal Reserve, doch selbst nach der Rally sehen einige Marktbeobachter noch Potenzial. Das Wells Fargo Investment Institute hält beispielsweise an einer Spanne von 4.900 bis 5.100 US-Dollar für 2026 fest.

Für Goldunternehmen ist jedoch nicht nur entscheidend, wie hoch der Goldpreis heute steht. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, wo die Unzen herkommen sollen, die in zehn oder zwanzig Jahren produziert werden. Und genau diese Frage führt immer wieder nach Nevada.

16,15 Gramm Gold je Tonne: Nevada liefert neue Schlagzeilen

Wie schnell Exploration Aufmerksamkeit erzeugen kann, zeigte am 25. August Westward Gold (ISIN: CA9616821018). Das Unternehmen veröffentlichte neue Ergebnisse vom SSD-Ziel auf seinem Toiyabe-Hills-Projekt in Nevada. Bohrloch T2602 durchschnitt 34,9 Meter mit 2,91 Gramm Gold je Tonne. Darin enthalten waren 4,1 Meter mit 16,15 Gramm Gold je Tonne.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Goldmineralisierung in mehrere Richtungen weiterhin offen. Die wahre Mächtigkeit der gemeldeten Intervalle ist allerdings noch nicht bekannt; Westward schätzt sie auf etwa 50 bis 70 Prozent der Bohrlängen.

Ein einzelner Bohrtreffer macht selbstverständlich noch keine Mine. Und die Ergebnisse eines Projekts lassen keinerlei Rückschluss auf die Mineralisierung eines anderen Projekts zu. Trotzdem zeigt der Treffer, weshalb Explorationskapital in etablierten Goldregionen wie Nevada immer wieder neue Chancen sucht.

1,95 Milliarden Dollar verändern Nevadas Goldlandkarte

Noch viel größere Summen bewegen derzeit Barrick und Newmont. Anfang August einigten sich die beiden Konzerne auf eine Neuordnung ihres gemeinsamen Nevada-Geschäfts. Barrick bringt Fourmile und Newmont die Projekte Mike und Fiberline in das Joint Venture Nevada Gold Mines ein. Im Gegenzug zahlt Newmont 1,95 Milliarden US-Dollar an Barrick.

Nach Angaben von Barrick entsteht dadurch ein Goldkomplex mit annähernd 100 Millionen Unzen. Gleichzeitig wurden bestehende Streitigkeiten zwischen den beiden Konzernen beigelegt und Newmont stimmte dem geplanten Börsengang von Barricks nordamerikanischen Goldaktivitäten zu.

Für die Nevada-Story ist das ein wichtiges Signal: Zwei der größten Goldkonzerne der Welt behandeln ihre Projekte dort nicht als isolierte Minen, sondern zunehmend als zusammenhängenden Komplex. Lagerstätten, Infrastruktur und zukünftige Entwicklungsprojekte können dadurch gemeinsam betrachtet werden.

Barrick produziert mehr - und sucht trotzdem nach Wachstum

Dabei fehlt es den großen Produzenten derzeit keineswegs an Produktion. Barrick steigerte seine Goldproduktion im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal um elf Prozent auf 796.000 Unzen und übertraf damit die eigene Prognosespanne von 730.000 bis 770.000 Unzen.

Gleichzeitig arbeitet der Konzern weiter an seiner Wachstumspipeline und bezeichnet Fourmile als einen wichtigen Bestandteil davon. Genau darin steckt das langfristige Dilemma erfolgreicher Goldproduzenten: Hohe Goldpreise machen bestehende Minen wertvoller, doch jede produzierte Unze reduziert gleichzeitig den vorhandenen Bestand. Große Produzenten müssen deshalb Reserven ersetzen, bestehende Distrikte erweitern oder neue Projekte entwickeln.

Je höher die Margen des Sektors werden, desto stärker kann damit auch die Exploration wieder in den Fokus rücken.

Von den Milliardenprojekten zu den Explorern

Dabei sollte man zwischen etablierten Produzenten und Junior-Explorern klar unterscheiden. Ein Unternehmen wie Barrick verfügt über produzierende Minen, Cashflows und definierte Reserven. Bei einem Explorer entscheidet dagegen erst die Bohrung darüber, ob aus einer geologischen Idee irgendwann ein wirtschaftlich interessantes Projekt werden kann.

Gerade deshalb sind die aktuellen Entwicklungen in Nevada bemerkenswert. Auf der einen Seite werden Milliarden für bestehende Projekte bewegt. Auf der anderen Seite zeigen Ergebnisse wie jene von Westward, dass moderne Exploration weiterhin neue mineralisierte Zonen identifizieren kann.

Genau zwischen diesen beiden Welten positionieren sich Unternehmen, die historische Bergbaudistrikte mit moderner Geophysik und neuen Bohrprogrammen untersuchen.

Bei North Peak läuft der Bohrer bereits

Damit wird die aktuelle Phase auch für North Peak Resources interessant. Am 10. August meldete das Unternehmen den Start seiner Bohrkampagne 2026 auf dem zu 100 Prozent kontrollierten Prospect Mountain Mine Complex im Eureka County.

Ein Detail der Meldung ist dabei wichtig: In der ursprünglichen Veröffentlichung war zunächst von rund 7.000 Fuß die Rede. North Peak korrigierte die Angabe noch am selben Tag auf rund 7.000 Meter beziehungsweise 22.966 Fuß. Damit handelt es sich um ein erheblich umfangreicheres Programm.

Die erste größere Reverse-Circulation-Bohranlage arbeitet bereits. Eine zweite kleinere RC-Anlage und eine Diamantbohranlage sollen laut Unternehmensplanung im September hinzukommen. Die Kampagne soll bis November laufen und insgesamt fünf Zielgebiete untersuchen.

Fünf Zielgebiete statt einer einzigen Wette

Das ist relevant, weil North Peak nicht alles auf ein einzelnes Bohrziel setzt. Das Unternehmen hatte bereits im Mai die erforderlichen Genehmigungen für Arbeiten in fünf Zielgebieten erhalten. Gleichzeitig soll das neue Programm sowohl bisherige Ergebnisse weiterverfolgen als auch Teile von Prospect Mountain erstmals mit Bohrungen untersuchen.

Besonders interessant dürfte die sogenannte Sulphide Anomaly werden. Unterhalb der historischen Grubenbaue wurde mit moderner Geophysik eine rund zwei Kilometer lange Anomalie identifiziert. Diese soll im Rahmen der aktuellen Kampagne mit Diamantbohrungen getestet werden.

Auf Prospect Mountain wurden zudem unterschiedliche Mineralisierungsstile identifiziert, darunter Carlin-artige Gold-Silber-Mineralisierung sowie Carbonate-Replacement- und porphyrbezogene Systeme. Ob die tieferliegende Anomalie tatsächlich ein relevantes mineralisiertes System darstellt, kann allerdings erst die Bohrung zeigen.

150 Jahre Bergbaugeschichte - aber wenig moderne Exploration

Gerade der historische Hintergrund macht die aktuelle Exploration ungewöhnlich. Auf Prospect Mountain existieren nach Unternehmensangaben rund elf Meilen historische unterirdische Grubenbaue. Gleichzeitig wurde das Gebiet trotz seiner mehr als 150-jährigen Bergbaugeschichte nur sehr begrenzt modern bebohrt.

North Peak identifizierte bei einer Bodenprobenkampagne 2023 Carlin- und CRD-artige Mineralisierung über eine Streichlänge von rund drei Kilometern. Eine Mobile-MT-Untersuchung zeigte anschließend die rund zwei Kilometer lange geophysikalische Anomalie unter den historischen Grubenbauen.

Die Explorationsidee ist damit relativ klar: Frühere Bergleute folgten den Mineralisierungen, die sie mit den damaligen Methoden erkennen und abbauen konnten. North Peak versucht nun herauszufinden, was möglicherweise tiefer darunter oder außerhalb der historischen Abbaubereiche liegt.

Frühere Bohrungen haben bereits Gold getroffen

Dabei beginnt das Unternehmen nicht bei null. Im Bohrprogramm 2024 meldete North Peak beispielsweise aus Bohrloch PM24-004 einen Abschnitt von 126,5 Metern mit durchschnittlich 1,06 Gramm Gold je Tonne ab Oberfläche. PM24-006 lieferte 21,3 Meter mit 2,03 Gramm Gold je Tonne ab einer Tiefe von rund 1,5 Metern.

Anfang 2026 veröffentlichte das Unternehmen zudem weitere Ergebnisse aus Wabash und Industry Tunnel. Solche Resultate belegen Mineralisierung, stellen aber noch keinen Nachweis einer wirtschaftlich abbaubaren Lagerstätte dar.

Genau dieser Unterschied ist für die Bewertung entscheidend: Für Prospect Mountain existiert derzeit ausdrücklich keine Mineralressourcen- oder Reservenschätzung. Die aktuelle Kampagne muss deshalb weitere Daten liefern, um Dimension, Kontinuität und Gehalte der unterschiedlichen Zielbereiche besser zu verstehen.

Fazit

In Nevada treffen derzeit drei Entwicklungen aufeinander: Gold hat innerhalb weniger Wochen rund 15 Prozent zugelegt, Barrick und Newmont bewegen im Rahmen ihrer Neuordnung 1,95 Milliarden US-Dollar und neue Explorationsergebnisse zeigen, dass der Distrikt geologisch weiterhin Aufmerksamkeit verdient. Damit rückt auch die Frage nach zukünftigen Goldressourcen stärker in den Vordergrund.

North Peak Resources befindet sich allerdings in einer völlig anderen Entwicklungsphase als die großen Produzenten. Prospect Mountain verfügt derzeit über keine definierte Mineralressource oder Reserve. Entscheidend sind deshalb die laufenden rund 7.000 Meter Bohrungen über fünf Zielgebiete und insbesondere der geplante Test der tiefen Sulphide Anomaly.

Positive Ergebnisse könnten das geologische Modell weiter untermauern; schwache Resultate könnten einzelne Annahmen infrage stellen. Anleger sollten daher vor allem auf Gehalte, Mächtigkeiten, Kontinuität und weitere Hinweise auf die Dimension des Systems achten. Während Barrick und Newmont bereits Milliarden mit Nevadas Goldsystemen bewegen, muss North Peak erst beweisen, was unter Prospect Mountain tatsächlich steckt.

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Quellen:

https://www.kitco.com/news/article/2026-08-26/5000-gold-back-play-and-10000-matter-when-not-if-state-streets-doshi
https://northpeakresources.com/

Lassen Sie sich in den Verteiler für NorthPeak Resources Ltd oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler NorthPeak Resources" oder "Nebenwerte".

NorthPeak Resources Ltd
Land: kanadisch
ISIN: CA6614441096
https://northpeakresources.com/

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