BASEL (AP)--Der Baseler Pharmakonzern Roche Holding AG hat am Dienstag Berichte über zunehmende Resistenz von Viren gegen sein Grippemittel Tamiflu dementiert. Es gebe dafür keine wissenschaftlichen Beweise, teilte Roche am Dienstag mit. Roche und unabhängige Gruppen hätten engmaschige Kontrollen durchgeführt. Seit März 2005 seien bei Patienten, die sich mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert hätten, keine neuen Fälle von resistenten Viren gemeldet worden.
Es lägen auch keine wissenschaftlichen Daten vor, die eine substanzielle Resistenzerhöhung gegenüber Tamiflu belegen würden, wurde David Reddy zitiert. Reddy leitet die Grippepandemie-Task-Force. Die Resistenzraten bei erwachsenen Patienten lägen bei 0,32%, bei Kindern bei 0,42%. Roche will deshalb Ärzte und Behörden davon überzeugen, dass Tamiflu, wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen, weiterhin als wirksames Präparat zur Behandlung und Prophylaxe der saisonalen Grippe sowie zur Bekämpfung der Vogelgrippe eingesetzt werden kann.
Tamiflu gehört zu den Umsatzstärksten Medikamenten von Roche. In den ersten neun Monaten dieses Jahres schnellten die Verkäufe um 88% auf 1,6 Mrd CHF in die Höhe.
http://www.roche.ch
DJG/abe
Es lägen auch keine wissenschaftlichen Daten vor, die eine substanzielle Resistenzerhöhung gegenüber Tamiflu belegen würden, wurde David Reddy zitiert. Reddy leitet die Grippepandemie-Task-Force. Die Resistenzraten bei erwachsenen Patienten lägen bei 0,32%, bei Kindern bei 0,42%. Roche will deshalb Ärzte und Behörden davon überzeugen, dass Tamiflu, wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen, weiterhin als wirksames Präparat zur Behandlung und Prophylaxe der saisonalen Grippe sowie zur Bekämpfung der Vogelgrippe eingesetzt werden kann.
Tamiflu gehört zu den Umsatzstärksten Medikamenten von Roche. In den ersten neun Monaten dieses Jahres schnellten die Verkäufe um 88% auf 1,6 Mrd CHF in die Höhe.
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