Die Börse in Tokio hat ihre Talfahrt am Freitag angesichts der rekordhohen Ölpreise und der Sorgen um die US-Wirtschaft fortgesetzt. Der Nikkei-225-Index <N225.FX1> gab am zwölften Handelstag in Folge nach. Das ist die längste Durststrecke seit 54 Jahren. Am Ende notierte das Börsenbarometer einen Abschlag von 0,21 Prozent auf 13.237,89 Punkte. Der breit angelegte TOPIX <TOKS.FX1> gab geringfügig um 0,01 Prozent auf 1.297,88 Zähler.
Einige Technologietitel seien angesichts der Verluste im NASDAQ am Vorabend unter Druck geraten, sagten Händler. Zudem hätten sich viele Anleger mit Blick auf den Feiertag "Independence Day" in den USA an diesem Freitag, an dem die Wall Street geschlossen bleibt, mit Engagements zurückgehalten.
Unter den Technologietiteln gaben Advantest <AES.SQ1> <VAN.FSE> 1,1 Prozent auf 2.195 Japanische Yen nach. Tokyo Electron <TKY.SQ1> <TKY.FSE> verloren 1,2 Prozent auf 5.880 Yen.
Stahl- und Maschinenbautitiel gehörten hingegen zu den Gewinnern. So legten Nippon Steel <NPP.SQ1> <NPS.FSE> um 1,5 Prozent auf 547 Yen zu. JFE Holdings kletterten um 2,4 Prozent auf 5.050 Yen. Komatsu <KMT.SQ1> <KOM1.FSE> gewannen 2,4 Prozent auf 2.835 Yen.
Handelshäuser profitierten von den hohen Ölpreisen. Mitsui & Co <MSU.SQ1> <MTS1.FSE> beendeten den Handel 0,7 Prozent höher bei 2.325 Yen. Itochu <ITC.SQ1> <IOC.FSE> legten um 0,7 Prozent auf 1.110 Yen zu. Sumitomo <SUO.SQ1> <SUM.FSE> gewannen 1 Prozent auf 1.401 Yen./DP/FX/he/la
AXC0052 2008-07-04/10:30
