Dow Jones und Nasdaq zeigten am Mittwoch erneut wenig Impulskraft. Die Konjunkturdaten des Tages gaben keine klare Richtung vor. So zeugten die ADP-Schätzungen für die Arbeitslosenzahlen zwar von einer Erholung des Arbeitsmarkts: 86.000 Stellen wurden laut Berechnungen des Personaldienstleisters im Dezember gestrichen. Experten gehen allerdings nur von 75.000 abgebauten Stellen aus.
Der ISM-Index für den Servicebereich kletterte wieder über die wichtige Schwelle von 50 Punkten. Das nicht verarbeitende Gewerbe befindet sich damit wieder auf Wachstumskurs. Mit insgesamt 50,1 Zählern im Dezember blieb der Service-Index aber ebenfalls hinter den Erwartungen des Markts zurück.
Microsoft könnte noch vor Apple einen sogenannten "Tablet"-Computer vorstellen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge stellt Microsoft auf der "Consumer Electronics Show" in Las Vegas einen eigenen Entwurf namens "Slate" vor. Spekulationen besagen, dass der Computer gemeinsam mit Hewlett-Packard entwickelt wurde und bis Jahresmitte erhältlich sein soll. Apple, das sein Netbook "Tablet" Ende des Monats vorstellen möchte, könnte demnach harte Konkurrenz erhalten. Microsoft-Titel dümpelten am Mittwoch dennoch nur vor sich hin.
Die Quartalszahlen des Tages fielen unterschiedlich aus. Einzelhändler Family Dollar Stores übertraf die Gewinnerwartungen und konnte auch beim Ausblick positiv überraschen. Die Aktie des Discounters gewann daraufhin im Tagesverlauf über elf Prozent hinzu. Der Agrarchemiekonzern Monsanto rutschte dagegen völlig unverhofft in die Verlustzone. Der Umsatz brach auf 1,7 Milliarden Dollar ein. Dem Unternehmen macht der Preiskampf in der Branche immer mehr zu schaffen. Papiere von Monsanto erholten sich gegen Handelsende aber wieder von dem Schock der Bekanntgabe.
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