Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse verweist darauf, dass der beim Börsengang im November 2007 vollkommen unbekannte und viel zu hoch bewertete chinesische Bambus-Produzent Asian Bamboo kaum wiederzuerkennen ist. Aus juristischen Gründen verlegte der Konzern den Firmensitz nach Hamburg und er hält sich an die Transparenz-Vorgaben, welche für Unternehmen gefordert werden, die im Börsensegment Prime Standard notiert sind. Zudem möchte das Management, dass Asian Bamboo aggressiv wächst. Der Konzern pachtet dazu im Süden Chinas laufend neue Ackerflächen, um sie mit dem schnell wachsenden Bambus zu bepflanzen. Derzeit sind 76 Prozent der angebauten Fläche reif zum ernten. Die Abnehmer machen daraus Möbel, Parkett-Fußböden, Papier oder Baugerüste. Kursierenden Schätzungen zufolge soll Asian Bamboo den Umsatz im Jahr 2010 um 50 Prozent auf 86 Millionen Euro erhöhen können und den Gewinn um 30 Prozent auf 42 Millionen Euro. Trotz des jüngsten Kursanstieges wäre die Aktie demnach mit einem KGV von 10 bewertet, was die Experten für günstig erachten, zumal auch charttechnisch der Aufwärtstrend für einen Kauf spricht.
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