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08.02.2010 | 08:54
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Deutschland-Chef von Morgan Stanley sieht Gefahr einer 'Staatsblase'

Der Deutschland-Chef der US-Bank Morgan Stanley sieht nach dem Platzen der Finanzmarktblase die Gefahr einer "Staatsblase". "Weltweit haben viele Staaten über ihre Verhältnisse gelebt", sagte Dirk Notheis dem "Handelsblatt" (Montag). "Die Krise, die wir in Griechenland erleben, ist ein weit über den Mittelmeerraum hinausgreifendes Phänomen", kommentierte Notheis die schweren Haushaltsprobleme des hochverschuldeten Euro-Landes. "Wir laufen Gefahr, von der Finanzmarktblase in eine Staatsblase hineinzuschlittern."

Mit seinen Äußerungen bezieht sich Notheis auf die stark gestiegene Neuverschuldung in vielen Ländern, nicht nur im Euroraum. In Europa hatte zuletzt Griechenland für großes Aufsehen gesorgt, nachdem Neuverschuldung und Schuldenstand in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen sind. In diesem Sog kommen zusehends weitere Länder wie Portugal, Spanien und Italien ins Gespräch. Aber auch in den USA, Japan und Großbritannien gilt die Haushaltslage als sehr angespannt./bf/tw

AXC0034 2010-02-08/08:54


© 2010 dpa-AFX

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