Der Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat nach Einschätzung von Analysten 2009 die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen. Neben den Zahlen für das vergangene Jahr dürfte Marktteilnehmer vor allem die Aussichten des Konzerns für das laufende Geschäftsjahr interessieren. DER AKTIONÄR gibt einen Ausblick.
Am Donnerstag den 11. Februar wird Gildemeister seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 präsentieren. Der MDAX-Konzern hatte im November erklärt, dass man trotz der Wirtschaftskrise für 2009 von einem positiven operativen Ergebnis ausgehe. Der Umsatz sowie der Auftragseingang soll 1,2 Milliarden Euro erreicht haben. Die Erwartungen der Analysten gehen in die gleiche Richtung. Im Konsens wird ein Auftragseingang von 1,145 Milliarden Euro und ein Umsatz von 1,195 Milliarden Euro prognostieziert. Für das EBIT gehen die Experten von einen Gewinn von 29 Millionen Euro aus, was auf Jahressicht einem Rückgang von mehr als 80 Prozent entspräche.
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