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17.02.2010 | 17:51
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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Forderung von Lidl nach Mindestlöhnen im Lebensmittelhandel:

Frankfurt/Oder (ots) - Einzelhandelsverband und Gewerkschaften sollten jetzt den zugeworfenen Ball von Lidl aufnehmen und zügig über Mindestlöhne verhandeln. Genauso wie über die Arbeitsbedingungen beim Einzelhandel, wo es von unbezahlter Zusatzarbeit bis zum Leih- und Zeitarbeitermissbrauch viele kritikwürdige Praktiken gibt. Dabei darf sich allerdings niemand Illusionen machen. Auch künftig werden Mitarbeiter in einer Branche mit geringen Gewinnmargen und vielen einfachen Tätigkeiten bei ihrem Verdienst keine großen Sprünge machen können. Aber wenn es beim Einzelhandel weniger Hartz-IV-Aufstocker zulasten der Steuerzahler gäbe, wäre schon einiges gewonnen. Das müsste auch die abwehrende FDP einsehen.

Originaltext: Märkische Oderzeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55506 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55506.rss2

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