Anzeige
Mehr »
Samstag, 30.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die nächste große Rohstoff-Sensation? Dieses Unternehmen besitzt das größte Wolfram-Portfolio der USA
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
183 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Kommentar der Financial Times Deutschland zu Daimler - vorab19.02.2010

DJ Kommentar der Financial Times Deutschland zu Daimler - vorab19.02.2010

Angriff ohne Plan 
 
Auf den ersten Blick mag es merkwürdig erscheinen: Da verspricht Daimler-Chef Dieter Zetsche am Donnerstag, in diesem Jahr wieder ,,auf Angriff" zu setzen und einen operativen Gewinn einzufahren - dennoch geht der Kurs kräftig in den Keller. 
 
Der Frust der Aktionäre ist nach der Vorstellung der Geschäftszahlen jedoch verständlich. Nicht nur, weil der Autokonzern nach dem verlustreichen Vorjahr die Dividende gestrichen hat. Sondern vor allem, weil Zetsche es versäumt hat darzulegen, wie er seine Ziele denn überhaupt erreichen will. Er erweckte den Eindruck, als verlasse er sich fast ausschließlich auf das Anziehen der Konjunktur. 
 
Seine Prognosen sind daher mit Vorsicht zu genießen. Selbst das Management räumt ein, dass der nach wie vor harte Wettbewerb sowie Währungsrisiken einen Strich durch die Gewinnplanung machen können. Ein weiteres Risiko ist die Lage der Zulieferer. Bereits letztes Jahr mussten die Stuttgarter notleidende Lieferanten mit 85 Mio. Euro stützen. Kommt es dieses Jahr zu einer Pleitewelle im Zuliefersektor, stehen dem Autobauer weiterhin harte Zeiten bevor. 
 
Zudem sieht sich der Konzern zwei mächtigen Konkurrenten gegenüber. Anders als Daimler haben Audi und BMW auch 2009 einen Gewinn eingefahren. Audi profitiert von der Unterstützung durch VW und spart so Kosten bei Entwicklung und Einkauf. 
 
Wenn Daimler die Konkurrenz schlagen will, geht das nur über Kooperationen und Produktionsverlagerungen. Doch die Zusammenarbeit mit BMW kommt nicht voran, die Zukunft mit Renault ist weiterhin unsicher. Und der Widerstand von Politik und Belegschaft gegen die Verlagerung der C-Klasse-Produktion in die USA dürfte die Stuttgarter nicht gerade zu weiteren Abwanderungen ermutigen. Dabei sind sie dringend nötig. 
 
Meint Zetsche es mit dem versprochenen Angriff ernst, dann muss er nun schleunigst einen Schlachtplan vorlegen. Sonst braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Aktionäre desertieren. 
 
 
 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2010 14:01 ET (19:01 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.