Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 15.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Unter dem Radar, voll finanziert: Beginnt jetzt der nächste Gold-Run?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
175 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Kommentar der Financial Times Deutschland zu Daimler - vorab19.02.2010

DJ Kommentar der Financial Times Deutschland zu Daimler - vorab19.02.2010

Angriff ohne Plan 
 
Auf den ersten Blick mag es merkwürdig erscheinen: Da verspricht Daimler-Chef Dieter Zetsche am Donnerstag, in diesem Jahr wieder ,,auf Angriff" zu setzen und einen operativen Gewinn einzufahren - dennoch geht der Kurs kräftig in den Keller. 
 
Der Frust der Aktionäre ist nach der Vorstellung der Geschäftszahlen jedoch verständlich. Nicht nur, weil der Autokonzern nach dem verlustreichen Vorjahr die Dividende gestrichen hat. Sondern vor allem, weil Zetsche es versäumt hat darzulegen, wie er seine Ziele denn überhaupt erreichen will. Er erweckte den Eindruck, als verlasse er sich fast ausschließlich auf das Anziehen der Konjunktur. 
 
Seine Prognosen sind daher mit Vorsicht zu genießen. Selbst das Management räumt ein, dass der nach wie vor harte Wettbewerb sowie Währungsrisiken einen Strich durch die Gewinnplanung machen können. Ein weiteres Risiko ist die Lage der Zulieferer. Bereits letztes Jahr mussten die Stuttgarter notleidende Lieferanten mit 85 Mio. Euro stützen. Kommt es dieses Jahr zu einer Pleitewelle im Zuliefersektor, stehen dem Autobauer weiterhin harte Zeiten bevor. 
 
Zudem sieht sich der Konzern zwei mächtigen Konkurrenten gegenüber. Anders als Daimler haben Audi und BMW auch 2009 einen Gewinn eingefahren. Audi profitiert von der Unterstützung durch VW und spart so Kosten bei Entwicklung und Einkauf. 
 
Wenn Daimler die Konkurrenz schlagen will, geht das nur über Kooperationen und Produktionsverlagerungen. Doch die Zusammenarbeit mit BMW kommt nicht voran, die Zukunft mit Renault ist weiterhin unsicher. Und der Widerstand von Politik und Belegschaft gegen die Verlagerung der C-Klasse-Produktion in die USA dürfte die Stuttgarter nicht gerade zu weiteren Abwanderungen ermutigen. Dabei sind sie dringend nötig. 
 
Meint Zetsche es mit dem versprochenen Angriff ernst, dann muss er nun schleunigst einen Schlachtplan vorlegen. Sonst braucht er sich nicht zu wundern, wenn die Aktionäre desertieren. 
 
 
 
 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2010 14:01 ET (19:01 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.