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19.02.2010 | 13:39
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MIDDAY BRIEFING - Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In China bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Chinesisches Neujahrsfest" geschlossen.

MONTAG: In Russland bleiben die Börsen wegen eines Feiertages geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.09 Uhr)

Index                Stand     %-Veränderung 
Nasdaq-Future        1.814     -0,4 
S&P-500-Future       1.098     -0,7 
Euro-Stoxx-50        2.765     -0,5 
Stoxx-50             2.502     -0,3 
DAX                  5.677     -0,1 
FTSE                 5.320     -0,1 
CAC                  3.737     -0,3 
Nikkei-225          10.124     -2,1 
EUREX                Stand  +-Ticks 
Bund-Future         122,74      -35 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach der Anhebung der Diskontrate durch die Fed dürften die US-Aktien leichter eröffnen. Ein Experte von IG Index erwartet bei den Aktien eine leichte Korrektur. Die Aussichten, dass die Zinsen früher steigen als andernfalls erwartet worden wäre könnte die Aktien etwas bremsen, meint er. Höhere Zinsen verringerten die relative Attraktivität der Aktien. Die anstehenden Inflationsdaten würden genau beobachtet werden, erwartet er. Der Ölförderdienstleister Schlumberger befindet sich informierten Kreisen zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Übernahme von Smith International. Schlumberger sinken in Frankfurt um 0,8%. PepsiCo steigen hier um 0,7% nachdem CEO Abdalla geäußert hat, dass die Übernahme zweier Abfüller dem Wachstum in Europa helfen werde. Estee Lauder steigen in Frankfurt um 1,2% nachdem CEO Freda mitgeteilt hatte, mit den Kostensenkungen schneller voran zu kommen als geplant und die Einsparungen in Wachstum investieren zu wollen.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

14:30 Verbraucherpreise Januar 
         PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
         zuvor:    +0,1% gg Vm 
         Verbraucherpreise Kernrate 
         PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
         zuvor:    +0,1% gg Vm 
 
 

AKTIEN EUROPA

Leichter - Die überraschenden Erhöhung des Diskontsatzes in den USA belastet. Stützend wirken jedoch die leicht oberhalb der Erwartung ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus Europa. Mit Verlusten reagieren vor allem die zinssensiblen Branchen. Banken und Versicherer liegen im Schnitt rund 1% im Minus, stärker trifft es die Rohstoffwerte mit im Schnitt 2,1% Verlust. Relative Stärke zeigen die als eher defensiv eingestuften Aktien und Sektoren. Nahrungsmittelwerte notieren mit 1,2% Aufschlag an der Spitze der Branchen-Indizes. Auch der Pharma-Sektor zeigt sich stabil. Der starke Kursrückgang der "Basic Resources" ist auch auf die Dividendenaussetzung von Anglo American zurückzuführen. Die Aktie fällt um 2,9%. Nestle steigen um 2,5% und treiben die gesamte Nahrungsbranche, nachdem das Unternehmen gute Geschäftszahlen vorgelegt hat. Negativ werden die Zahlen von Carrefour gewertet. Die Aktie gibt um 1,5% und zieht den Sektor um 0,9% nach unten. Auch der Baukonzern Lafarge leidet unter negativ aufgenommenen Zahlen, die Aktie verliert 3%, der Sektor 1,2%.

AKTIEN TOKIO

Sehr schwach - Die Anhebung der Diskontrate durch die Fed hat belastet. Ein Experte sagte, der Zinsschritt wecke bei den Marktteilnehmern Sorgen, dass die geldpolitische Straffung weltweit früher einsetzt als bislang erwartet. Ein Manager eines Brokers ergänzte, die Anleger seien besorgt darüber, wie die US-Märkte auf den Zinsschritt reagieren werden. In Tokio gaben die Notierungen auf breiter Front nach: Nippon Steel um 2,4%, Nikon um 3% und Advantest um 3,5%. Taiheiyo Cement reagierten dagegen mit Aufschlägen von 3,6% auf einen Medienbericht, dem zufolge führende Zementproduzenten Überkapazitäten reduzieren wollen.

ANLEIHEN

Etwas leichter - Die Erhöhung der US-Diskontrate belastet den Bund. Nach einem Tageshoch bei 123,05% im frühen Handel fiel der März-Kontrakt nach der Eröffnung der Aktienbörsen bis auf 122,58% und notiert bis zum Mittag etwas über diesem Tagestief. Marktteilnehmer befürchteten, dass dies der erste Schritt der geldpolitischen Straffung sei, heißt es. Die Anleihemärkte preisten eine gestiegene Wahrscheinlichkeit von Zinsanhebungen und ensprechend höhere Renditen ein. Aus technischer Sicht bestätige ein Fall unter 122,75% den Bruch der 123er Marke, so die Analysten der LBBW am Morgen. Ziele seien dann 122,25% und 121,75%. "Nur ein Anstieg über 123,25% als Stundenschluss stabilisiert den Markt", so die LBBW.

DEVISEN

Der Euro erholt sich am Mittag etwas von seinem Neunmonatstief bei 1,3440, auf das er nach der überraschenden Zinserhöhung in den USA gefallen war. "Die Diskonterhöhung macht den Dollar attraktiver", so ein Marktteilnehmer. Der Schritt gilt auch als Zeichen dafür, dass die US-Notenbank die Wirtschaftsentwicklung in den USA positiv einschätzt. Auch gegen den Yen legt der Dollar zu. Am Markt heißt es, die US-Notenbank normalisiere die Geldpolitik nun schneller als die Europäische Zentralbank, das könnte den Dollar auch längerfristig stützen. Die Feinunze Gold ist zum Londoner Vormittag-Fxing mit 1.107 USD notiert worden nach einem Londoner Nachmittag-Fixing von 1.118 USD am Donnerstag.

Europa        Europa      New York 
            (13.08)      (8.00)    (Do, Späthandel) 
EUR/USD     1,3510       1,3471       1,3539 
USD/JPY      92,10       91,90        91,78 
EUR/JPY     124,22       123,80       124,26 
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February 19, 2010 07:10 ET (12:10 GMT)

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