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21.02.2010 | 18:40
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

'FTD': Porsche drohen in den USA Strafzahlungen wegen zu hohen Verbrauchs

Dem Sportwagenbauer Porsche drohen einem Pressebericht zufolge in den USA empfindliche Strafen, weil die Autos zu viel verbrauchen. Auslöser der Misere seien die neuen Grenzwerte, die Porsche deutlich überschreite, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montag). "Für die Modelljahre 2012 bis 2015 haben wir eine Ausnahmegenehmigung bekommen", sagte Cheflobbyist Stephan Schläfli dem Blatt. "Ab 2016 gilt diese aber nicht mehr."

Nach dem Gesetz, das im Mai in Kraft treten soll, müsste Porsche für die gesamte Fahrzeugflotte bis 2016 eine durchschnittliche Reichweite von 41,4 Meilen pro Gallone erreichen. Das entspricht etwa einem Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern. "Um den Grenzwert zu erreichen, müssten wir den Verbrauch Jahr für Jahr um rund zehn Prozent senken", rechnete Schläfli vor. Das sei technisch unmöglich.

Kritiker sehen die deutschen Premiumhersteller von dem Gesetz unfair benachteiligt. "Ökonomisch würde diese Regelung die gesamte Industrie restrukturieren", warnte Walter Lewis in der Zeitung. Lewis vertritt Porsche in den Verhandlungen mit den den US-Behörden: "Es ist nicht die Aufgabe der Regierung, die Gewinner und Verlierer der Autoindustrie zu bestimmen. Das ist keine Umweltpolitik, das ist Industriepolitik!"/nl

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AXC0038 2010-02-21/18:40


© 2010 dpa-AFX

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