Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Anlegerbriefes performaxx, schätzen den Umsatz von R.Stahl für die Jahre 2009 und 2010 auf 201 Millionen Euro beziehungsweise 219 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie soll in diesem Zeitraum von 0,76 Euro auf 1,03 Euro ansteigen, was einem KGV von 22 respektive 16 entsprechen würde. Die Dividende soll von 0,30 auf 0,41 Euro je Anteilschein erhöht werden. Das Unternehmen, das zu den weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet des elektrischen Explosionsschutzes gehört, ist ein klassischer Spätzykliker. Da die bislang gemeldeten Zahlen noch keine klare Besserung signalisieren und das Management in Bezug auf das vierte Quartal vom Durchschreiten der Talsohle spricht, hat sich der Aktienkurs seit dem Tief im März 2009 erst um gut 30 Prozent erholt, bis zum Hoch aus dem Spätsommer 2008 müsste das Papier nochmals um fast 150 Prozent zulegen. Allgemein ist der Konzern aber relativ glimpflich durch die Krise gekommen. Zudem will der Vorstand das Engagement in den ohnehin wachsenden Märkten in Asien und Amerika weiterhin verstärken. Bei einer anziehenden Weltkonjunktur dürfte das rasch zu deutlich steigenden Gewinnen führen. Deshalb raten die Experten zum Kauf der Papiere.
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