(neu: Mit Absatzzahlen von VW)
DETROIT (dpa-AFX) - Dicke Überraschung auf dem US-Automarkt: Die
ewige Nummer Eins General Motors (GM) hat die Pole-Position an Ford
Vor allem die Mittelklasse-Limousine Fusion und der vergleichsweise leichte Geländewagen Explorer fanden reißenden Absatz bei den amerikanischen Kunden. Beide Autos bietet Ford auch als Hybridversionen an. "Die gute Nachricht ist, wir bringen noch mehr neue Produkte und spritsparende Antriebe dieses Jahr heraus", sagte Czubay. Der gute Lauf dürfte seiner Meinung nach deshalb anhalten.
ERHOLUNG FORTGESETZT
Der gesamte US-Automarkt setzte im Februar die Erholung aus den Vormonaten fort. Nach Angaben des Marktforschers Autodata stiegen die Gesamtverkäufe um 13 Prozent auf gut 780.000. GM profitierte von der wiedergekehrten Kauflust aber nur bedingt. Der über Dekaden größte amerikanische Hersteller setzte nur knapp 12 Prozent mehr Wagen ab. Fords Verkäufe legten indes um 43 Prozent zu.
Das Kunststück gelang Ford, obgleich starke Schneefälle an der bevölkerungsreichen Ostküste über Wochen das öffentliche Leben gelähmt hatten. Die Firmenkunden störte das ungemütliche Wetter wenig. Sie orderten reichlich für ihre Flotten, während viele Privatkunden lieber zu Hause blieben.
MODERATER VERKAUFSRÜCKGANG BEI TOYOTA
Der befürchtete Verkaufsrückgang bei Toyota
Die Konkurrenz lockte die Käufer ebenfalls mit hohen Rabatten.
Chrysler konnte nicht zuletzt dadurch den Abwärtstrend der
vergangenen Monate stoppen und hielt die Verkäufe mit 84.449 Wagen
stabil. Während die Rivalen schon seit Ende vergangenen Jahres
zulegen, ringt der kleinste der drei US-Autohersteller immer noch um
das Vertrauen der Kunden. Chrysler war wie GM im vergangenen Jahr in
die Insolvenz gerutscht und konnte sich nur dank staatlicher
Milliardenhilfe daraus befreien. Nun soll unter der Führung des
italienischen Fiat-Konzerns
UNTERGEORDNETE ROLLE DER DEUTSCHEN AUTOBAUER
Die deutschen Autobauer, wenngleich sie durch die Bank zulegen
konnten, spielen auf dem Massenmarkt in den USA nur eine
untergeordnete Rolle. Das Feld haben sich die amerikanischen und
asiatischen Hersteller aufgeteilt. Zu den Größen zählen Nissan Motor
In der Premiumklasse haben BMW
BMW setzte insgesamt 17.971 Autos ab, Daimler
VW MIT ABSATZPLUS VON 32,6%
Volkswagen
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