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11.03.2010 | 14:47
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Aktien New York Ausblick: Leichte Verluste erwartet

Die New Yorker Aktienmärkte dürften am Donnerstag mit Verlusten starten. Die zuvor veröffentlichten Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fielen etwas schwächer als erwartet aus. Gegen 14.35 Uhr notierte der Future auf den Dow Jones mit 0,22 Prozent im Minus. Am Mittwoch hatte der US-Leitindex nahezu unverändert geschlossen mit plus 0,03 Prozent auf 10.567,33 Zähler. Der Nasdaq-100-Future gab um 0,40 Prozent nach. Tags zuvor hatte der Nasdaq-Auswahlindex um 0,84 Prozent zugelegt auf 1.917,35 Punkte.

Spannende Unternehmensmeldungen sind ebenfalls rar gesät. So ist der Citigroup-Chef  Vikram Pandit einem Zeitungsartikel zufolge zuversichtlich für die Wachstumsaussichten im Kerngeschäft seiner Bank, was der Aktie vorbörslich ein kleines Plus bescherte. Mit der Citicorp, in der vor gut einem Jahr das traditionelle Bankgeschäft gebündelt wurde, wolle Pandit im Jahr 2012 rund 20 Milliarden US-Dollar verdienen, schrieb die "Financial Times" unter Berufung auf Kreise. Der Citigroup-Chef spricht an diesem Tag auf einer Investorenkonferenz. 

Der Handy-Hersteller Motorola will künftig in China Microsoft-Dienste auf seine Handys spielen. Die Such- und Kartendienste der Microsoft-Suchmaschine Bing sollen noch in diesem Quartal auf den Handys des US-Herstellers mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Erst vor kurzem hatte Motorola seinen Kunden in China auch die Nutzung der chinesischen Suchmaschine Baidu ermöglicht.

Google dagegen streitet derzeit mit der chinesischen Regierung, weil sich der Suchmaschinen-Gigant nicht länger der dortigen Internet-Zensur beugen will. Sollte Google sich tatsächlich, wie angedroht, aus China zurückziehen, müssen sich Hersteller wie Motorola nach Alternativen für ihre Handy-Kunden umschauen. Google-Chef Eric Schmidt sagte nach Angaben des "Wall Street Journal": "Wir stehen in aktiven Verhandlungen mit der chinesischen Regierung". Google war Ziel eines massiven Hackerangriffs aus China geworden und deshalb vor zwei Monaten an die Öffentlichkeit gegangen.

Der Ölkonzern Devon Energy verkaufte seinem größeren britischen Konkurrenten BP für sieben Milliarden Dollar (5,1 Milliarden Euro) bestehende Ölfelder und mögliche Ölfelder vor der Küsten Brasiliens, im Golf von Mexiko und im Kaspischen Meer. Zwar müssen die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen, doch die Devon-Aktie gewann vorbörslich bereits 2,5 Prozent./ck/la

AXC0151 2010-03-11/14:47


© 2010 dpa-AFX

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