Erwartungsgemäß reagieren die deutschen Insider auf dieses freundliche Marktumfeld tendenziell mit einer zurückhaltenden Transaktionstätigkeit, die sich vor allem in einem niedrigen Niveau der Kauftransaktionen bemerkbar machte. Dementsprechend belief sich die Anzahl der gemeldeten Insiderkäufe im laufenden Monat März bisher auf gerade einmal 16. Diese vergleichsweise niedrige Kaufanzahl lässt sich dabei unserer Ansicht nach hauptsächlich auf den allgemeinen Marktanstieg zurückführen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwarben die Insider bei weitaus niedrigeren Marktbewertungen 61 Mal Papiere der eigenen Unternehmen. Die deutschen Organmitglieder trennten sich in den letzten zwei Wochen 17 Mal von Wertpapieren eigener Unternehmen. Demnach verzeichnet der GBC-Insiderindikator einen deutlichen Rückgang von 3,03 auf den aktuellen Wert von 0,94. Im Vergleich zum Vorjahr, als ein Indikatorwert von 3,81 ermittelt wurde, fällt die Reduktion noch höher aus. Allerdings basiert dieser niedrige Wert nur auf der oben beschriebenen Datenbasis, so dass die Entwicklung in der nächsten Woche abgewartet werden muss, um eine signifikante Aussage über einen möglichen Trendwechsel ableiten zu können.
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