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21.03.2010 | 14:36
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Streiks bei British Airways haben weniger Folgen als erwartet

Die Streiks bei der britischen Fluggesellschaft British Airways (BA) haben am zweiten Tag weniger Turbulenzen ausgelöst als erwartet. Obwohl am Sonntag einige Flüge ausfielen oder Passagiere lange Wartezeiten hinnehmen mussten, konnten viele Flüge auch wie geplant starten. Der Streik des Kabinenpersonals soll noch bis zum Montag dauern. Vom 27. März an sind dann vier weitere Streiktage angesetzt.

Da der Streit um Sparmaßnahmen beim Kabinenpersonal bereits seit langem läuft, hatte sich BA mit Notfallplänen vorbereitet und sogar Maschinen von Konkurrenten gechartert. Allerdings sollen der Gesellschaft bereits Millionenschäden entstanden sein, weil Passagiere Flüge stornierten oder gleich bei anderen Linien buchten.

Begleitet wurden die Streiks von heftigen verbalen Auseinandersetzungen: Die Gewerkschaft behauptete, 80 Prozent ihrer 12.000 Mitglieder beteiligten sich an dem Streik und vor allem am Flughafen London Heathrow ständen zahlreiche Maschinen leer auf dem Rollfeld. BA betonte hingegen, es seien viel mehr Mitarbeiter zur Arbeit gekommen als erwartet, und es könnten sogar mehr Flüge starten, als das Unternehmen selber erwartet habe./gü/DP/stw

ISIN GB0001290575

AXC0009 2010-03-21/14:36


© 2010 dpa-AFX

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