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29.07.2010 | 09:04
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Solarworld-Chef sieht keinen Nachfrageeinbruch

Das Photovoltaik-Unternehmen Solarworld spürt trotz der kräftigen Senkung der Solarförderung Anfang des Monats keinen starken Nachfrageeinbruch. "Der Juli wird ein ordentlicher Monat", sagte Vorstandschef Frank Asbeck der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag. Viele Branchenvertreter hatten wegen der von der Bundesregierung durchgesetzten außerordentlichen Förderkürzung zu Monatsbeginn vor einem Geschäftseinbruch gewarnt. Im zweiten Quartal hatte sich der Solarboom in Deutschland weiter verstärkt, weil viele Käufer sich noch die bis Ende Juni gültigen höhere Vergütung für die Einspeisung ihres Solarstrom ins Netz sichern wollten.

Nach der Schlussverkaufsstimmung habe sich der Markt in Deutschland seit Monatsbeginn beruhigt, sagte Asbeck. "Wir sind aber auf Kurs." Zudem dürften seiner Ansicht nach die Rückgänge in Deutschland im Ausland ausgeglichen werden. Er erwarte in den kommenden Monaten dank attraktiver Förderung in Italien einen Boom. "Ich rechne daher mit einem ordentlichen dritten Quartal und einem sehr, sehr guten vierten Quartal." Seine Prognose wollte Asbeck dennoch nicht nach oben schrauben. Das Unternehmen will seinen Umsatz in diesem Jahr "nachhaltig" über eine Milliarde Euro bringen. Nach sechs Monaten hat das Unternehmen bereits mehr als 600 Millionen Euro eingenommen./nl/wiz

ISIN DE0005108401

AXC0079 2010-07-29/09:04


© 2010 dpa-AFX

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