Bielefeld (ots) - Die NRW-CDU will nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann keine "Fundamentalopposition" betreiben und nicht verhindern, "wenn die Regierung etwas vorschlägt, was für das Land richtig ist, was NRW nach vorn bringt". Laumann sagte in einem Interview mit der in Bielefeld erscheinenden "Neue Westfälische", das rot-grüne Bündnis sei allerdings keineswegs eine "Koalition der Einladung". Nach den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD hätte man eine Große Koalition bilden. "Frau Kraft war es lieber eine Regierung zu führen, die von den Linken abhängig ist". "Da wurde uns ein Korb gegeben und keine Einladung." Die Chancen für eine Zusammenarbeit in einzelnen Punkten sieht Laumann eher skeptisch. "Es kann nicht angehen, dass man montags mit den Linken regiert und dienstags mit der CDU Probleme löst."
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