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Joint Venture von BASF und Ineos kann starten

FRANKFURT (Dow Jones)--Das auf Styrolkunststoffe spezialisierte Gemeinschaftsunternehmen von BASF und Ineos "Styrolution" ist nun als selbstständiges Unternehmen am Markt. Alle relevanten Kartellbehörden hätten die Zustimmung zur Gründung des Joint Ventures erteilt, gaben die beiden Unternehmen am Dienstag bekannt. Zum 1. Oktober habe das neue Unternehmen seine Geschäftstätigkeit aufgenommen, hieß es.

Styrolution mit Sitz in Frankfurt am Main ist mit einem kombinierten Jahresumsatz von rund 6,4 Mrd EUR und rund 3.400 Mitarbeitern Weltmarktführer bei Styrolkunststoffen, die in Verpackungen, Haushalts- und Elektrogeräten zum Einsatz kommen. Nicht Teil des Joint Ventures sind die jeweiligen Geschäfte der beiden Unternehmen mit Polystyrol-Schäumen.

Im Dezember 2010 hatten BASF und Wettbewerber Ineos die Gründung eines paritätisch besetzten Gemeinschaftsunternehmen für ihre Styrolkunststoffaktivitäten angekündigt. BASF hatte seit 2007 nach Möglichkeiten gesucht, sich von dem Geschäft, das nicht mehr zu den Kernaktivitäten zählte, zu trennen.

Das Styrolgeschäft ist von einer volatilen Nachfrage, hohem Margendruck und intensivem Wettbewerb gekennzeichnet. BASF hat bereits erklärt, langfristig das Ziel zu verfolgen, sich komplett von dem Geschäft zu trennen.

Im Zuge der Ausgliederung des Geschäfts kann BASF in diesem Jahr noch eine hohe Ausgleichszahlung verbuchen. Da BASF in das paritätische Gemeinschaftsunternehmen höhere Vermögenswerte einbringt als Ineos wird der Ludwigshafener DAX-Konzern früheren Angaben zufolge nun 600 Mio EUR von Styrolution erhalten.

-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires 
+49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com 
DJG/hoa/mgo 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 04, 2011 04:23 ET (08:23 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
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