Die Tornadoserie in den USA hat dem
amerikanischen Schadenversicherer Travelers
Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote lag im Gesamtjahr mit 105,1 Prozent deutlich über der kritischen 100-Prozent-Marke, wie Travelers am Dienstag in New York mitteilte. Dabei konnte das Unternehmen seine Netto-Beitragseinnahmen um drei Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar steigern. "Angesichts der Tatsache, dass 2011 das kostenträchtigste Katastrophenjahr für die weltweite Versicherungsbranche war", zeigte sich Travelers-Chef Jay Fishman dennoch stolz auf den erzielten Gewinn. Die Quartalsdividende soll sich auf 41 US-Cent belaufen.
Insgesamt musste Travelers im vergangenen Jahr fast 2,6 Milliarden Dollar für Katastrophenschäden aufbringen, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Netto kamen die Belastungen das Unternehmen mit 1,7 Milliarden Dollar ähnlich viel teurer zu stehen.
Im April und Mai waren hunderte Tornados über zahlreiche
US-Bundesstaaten gezogen und hatten zerstörte Häuser, Verletzte und
Tote hinterlassen. Alleine in der Stadt Joplin in Missouri kamen bei
einem Tornado mehr als 140 Menschen ums Leben. Dem weltweit größten
Rückversicherer Munich Re
ISIN US89417E1091 DE0008430026
AXC0206 2012-01-24/16:22
