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27.01.2012 | 19:01
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KORREKTUR: DAVOS/Geithner lobt die europäischen Fortschritte

In der um 12.58 Uhr gesendeten Meldung und dem um 18.00 Uhr gelaufenen Politik-Überblick wurde fälschlicherweise impliziert, dass US-Finanzminister Geithner einen Kurswechsel bei der IWF-Mittelerhöhung angedeutet habe.

Geithner betonte, dass sich die Position der US-Regierung gegenüber den Erklärungen vom 18. Januar nicht verändert habe: "Wir glauben weiterhin, dass der IWF eine wichtige Rolle in Europa spielen kann, aber nur als Ergänzung zu den europäischen Anstrengungen. Europa hat die Kraft, die eigenen Probleme zu lösen. Der IWF kann eine robuste Brandmauer der Eurozone nicht ersetzen. Wir haben unseren internationalen Partner erklärt, dass wir nicht die Absicht haben, zusätzliche Mittel für den IWF zu beantragen."

Es folgt eine korrigierte Fassung.

DAVOS/Geithner lobt die europäischen Fortschritte

DAVOS (Dow Jones)--US-Finanzminister Timothy Geithner hat die europäischen Fortschritte bei der Bewältigung der Schuldenkrise gelobt, zugleich die Regierungen der Region aber dazu aufgerufen, mehr zu tun, um den Krisenländern unter die Arme zugreifen und einen effektiven Schutz gegen eine Ausbreitung der Krise zu errichten. "In den vergangenen zwei Monaten haben sie die Grundlagen für ein gläubwürdiges Rahmenwerk geschaffen", sagte Geithner bei einem öffentlichen Interview beim World Economic Forum.

Geithner sprach sich nicht für eine größere Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der europäischen Schuldenkrise aus oder für zusätzliche Ressourcen für den IWF. Sollte jedoch Europa eine größere Brandmauer gegen die Schuldenkrise errichten, dann müsse der IWF eine unterstützende und konstruktive Rolle spielen.

Die Euro-Länder hätten in den vergangenen zwei Monaten große Fortschritte erzielt, wobei mehrere Länder strukturelle Reformen in Angriff genommen hätten. Die Europäische Zentralbank habe ihre Aufgabe wahrgenommen, sagte Geithner mit Blick auf die massive Liquiditätsspritze, die die Notenbank den kommerziellen Banken zugeführt hat. Im Dezember hatte die EZB den Banken fast 500 Milliarden Euro für drei Jahren zu einem Zinssatz von einem Prozent zur Verfügung gestellt.

-Von Aaron Back and Geoffrey Smith , Dow Jones Newswires, 
+49 (0)69 - 29725 300, konjunktur.de@dowjones.com 
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January 27, 2012 12:29 ET (17:29 GMT)

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