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01.06.2012 | 16:10
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Die US-Amerikaner sind weiterhin ganz wild auf neue Autos. Und abermals hat Volkswagen besonders gut abgeschnitten in der Gunst der Kundschaft. Im Mai verkauften die Deutschen in Übersee 38.700 Wagen und damit 28 Prozent mehr als noch im Vorjahresmonat. Es sei der beste Mai seit 39 Jahren gewesen, erklärte das Unternehmen am Freitag.

Auch Chrysler setzte seinen guten Lauf fort und wurde 150.000 Autos los - ein Plus von 30 Prozent. Das letzte Mal, so erklärte der drittgrößte Autobauer der USA, habe man vor fünf Jahren so viele Wagen verkauft. Das war vor dem Hochkochen der Finanz- und Wirtschaftskrise. "Trotz großer Unsicherheiten in der Weltwirtschaft fährt die US-Autoindustrie weiter voran", sagte US-Verkaufschef Reid Bigland.

Während in so manchem deutschen Autowerk die Bänder langsamer laufen, hatten die Hersteller in den USA ihre Produktion kontinuierlich aufgestockt. Mancherorts fallen nun sogar die Werksferien aus oder werden verkürzt. Seitdem die Arbeitslosigkeit von den Höchstständen in der Krisenzeit zurückgegangen ist, schaffen sich wieder mehr Menschen einen neuen Wagen an.

Amerikas Nummer zwei, Ford , schraubte die Verkäufe um knapp 13 Prozent auf 216.300 hoch. Dabei ergab sich ein gespaltenes Bild: Zwar greifen viele Amerikaner angesichts hoher Spritpreise mittlerweile zu kleineren, spritsparenden Fahrzeugen. Auf der anderen Seite zählen Pick-up-Trucks und Geländewagen weiterhin zu den beliebtesten Fortbewungsmitteln auf den Highways./das/DP/jha/

ISIN US3453708600 DE0007664005 DE0007664039

AXC0196 2012-06-01/16:10


© 2012 dpa-AFX

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