FEIERTAGSHINWEIS
MONTAG: In London blieben die Börsen wegen des Spring Bank Holiday geschlossen.
DIENSTAG: In London bleiben die Börsen wegen des 60-jährigen Thronjubiläums Elizabeth II. geschlossen.
MITTWOCH: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Volkstrauertags geschlossen.
MÄRKTE AKTUELL (18.05 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.452,00 -0,12% S&P-500-Future 1.271,30 -0,20% Euro-Stoxx-50 2.078,96 +0,50% Stoxx-50 2.213,47 -0,37% DAX 5.978,23 -1,19% CAC 2.954,49 +0,14% DJIA 12.080,12 -0,32% S&P-500 1.272,04 -0,47% Nasdaq-Comp. 2.737,78 -0,35% Nasdaq-100 2.453,19 -0,23% Nikkei-225 8.295,63 -1,71% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 145,85 -59
FINANZMARKT USA
Enttäuschende Konjunkturdaten dämpfen die Stimmung an Wall Street. Demnach steht es um die Auftragslage der US-Industrie nicht zum Besten. Die ausverkaufte Lage des Marktes verhindert indessen größere Verluste. Zudem gibt es Hoffnungen, dass Deutschland in der europäischen Schuldenkrise von seiner bisher harten Haltung etwas abrücken könnte. Am Aktienmarkt stehen Facebook abermals unter Druck. Die Titel verlieren 2,2 Prozent, nachdem die Analysten von Bernstein die Aktie mit "Underperform" eingestuft und ein Kursziel von 25 US-Dollar genannt haben. Im Energiesektor gewinnen Chesapeake Energy 1,2 Prozent. Das Unternehmen wird vier Mitglieder seines neunköpfigen Board austauschen und dabei die Vorschläge zweier Großaktionäre berücksichtigen.
FINANZMÄRKTE EUROPA
Nicht Fisch, nicht Fleisch war der Wochenauftakt an Europas Börsen. Einen Einbruch wie am Freitag konnten die Aktienmärkte zwar verhindern. Zu einer kräftigen Erholung auf breiter Front reichte es aber auch nicht. Zu bitter schmeckt nach wie vor der Nachrichten-Cocktail aus Konjunkturschwäche und Schuldenkrise, als dass Investoren auf dem niedrigeren Kursniveau schon wieder Appetit auf Aktien haben. Schon vor Börsenbeginn gab es Gegenwind für die Aktienmärkte: In China fiel der Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen im Mai von 56,1 Punkten auf 55,2 im April und damit auf den niedrigsten Stand seit März 2011. Am Nachmittag schütteten schwache Auftragseingänge in den USA Öl ins Konjunkturfeuer. Es passte ins Bild, dass die überdurchschnittlich von der weltweiten Konjunktur abhängigen Sektoren Federn lassen mussten. Der Automobilsektor verlor 2,2 Prozent, der Chemiesektor 1,5 Prozent und der Technologiesektor 1,3 Prozent. Banken waren dagegen ausnahmsweise einmal ein Kauf, sie verteuerten sich im Schnitt um 0,9 Prozent. Papiere großer spanischer, italienischer und französischer Geldhäuser verteuerten sich zwischen 3 und 6 Prozent.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Mo, 8.40 Uhr Fr, 17.50 Uhr EUR/USD 1,2494 0,70% 1,2407 1,2398 EUR/JPY 97,8183 0,83% 97,0159 96,9246 EUR/CHF 1,2008 -0,03% 1,2012 1,2010 USD/JPY 78,3020 0,13% 78,2000 78,1785 GBP/USD 1,5383 0,10% 1,5367 1,5375
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Schwache US-Arbeitsmarktzahlen und negative Konjunkturzahlen aus China sorgten an den asiatischen Börsen zu Wochenbeginn für einen kollektiven AUsverkauf. Bei den Investoren verstärkten sich die Bedenken bezüglich der globalen Konjunkturentwicklung, was zu massiven Umschichtungen in die "sicheren Häfen" führte. So ist in China der Einkaufsmanger-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Mai den zweiten Monat in Folge gefallen - ein weiteres Anzeichen für eine Abschwächung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. In Tokio fiel der Topix-Index auf den niedrigsten Stand seit 1983 und der Hang-Seng-Index in Hongkong hat mit den Verlusten am Berichtstag die Gewinne des Gesamtjahres wieder abgegeben.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Axel-Springer-Joint-Venture erwirbt Mehrheit an Onet.pl
Die Ringier Axel Springer Media AG erwirbt für rund 217,5 Millionen Euro 75 Prozent der Anteile an dem polnischen Internetportal Onet.pl. Mit dem mehrheitlichen Erwerb von Onet.pl baue das Joint Venture sein digitales Geschäft aus, teilte Axel Springer mit.
Stada schließt mit Barmer Rabattvertrag
Der Pharmakonzern Stada hat sich in der jüngsten Ausschreibungsrunde der Barmer GEK gut geschlagen. In der Runde mit einem Ausschreibungsvolumen von insgesamt circa 408 Millionen Euro habe er Rabattverträge für insgesamt 13 Wirkstoffe abgeschlossen, teilte der Hersteller von Nachahmermedikamenten mit Sitz in Bad Vilbel mit.
Ströer-Erbe macht mit Anteilsverkauf Kasse
Der Unternehmenserbe Dirk Ströer hat sich von einem Teil seiner Beteiligung an der auf Außenwerbung spezialisierten Ströer Out-of-Home Media AG getrennt. Insgesamt verkaufte er 1,3 Millionen Aktien für 10,4 Millionen Euro an die Investmentgesellschaft Third Point LLC. Pro Anteil bezahlte das Unternehmen mit Sitz in New York damit 8 Euro, wie der SDAX-Konzern in einer Pflichtmitteilung berichtete.
Q-Cells verkauft Dünnfilmschichttochter an Chinesen
Nach der Übernahme des deutschen Solarzellenherstellers Sunways setzen chinesische Unternehmen ihre Einkaufstour in der schwächelnden deutschen Solarindustrie fort. Das chinesische Energieunternehmen Hanergy übernimmt von dem insolventen Solarkonzern Q-Cells dessen Dünnfilmschichttochter Solibro, wie der chinesische Konzern mitteilte.
Andritz baut Mehrheit bei Schuler aus
Der österreichische Anlagenbauer Andritz hat seinen Anteil an der Schuler AG binnen weniger Tage erneut aufgestockt. Nach eigenen Angaben haben die Österreicher weitere knapp 10 Prozent an dem deutschen Spezialisten für Umformtechnik erworben. Damit verfügt der Konzern nun mit 63,5 Prozent über eine komfortable Mehrheit beim SDAX-Konzern, wie das Unternehmen mitteilte.
WSJ: Santander will von EU 40 Mrd EUR für Spaniens Banken - Agentur
Die spanische Bankenkrise könnte nach Meinung des Chairman der größten spanischen Bank Santander mit EU-Hilfen von 40 Milliarden Euro gelöst werden. "Das würde reichen", sagte Emilio Botin der Nachrichtenagentur Efe. Die Verstaatlichung spanischer Banken lehnt er dagegen ab. Jegliche Rettungsaktionen würden Spanien schaden, fügte er hinzu.
Las Vegas Sands lenkt im Streit um Landrechte in Macao ein
Der US-Kasino- und Hotelentwickler Las Vegas Sands Corp gibt klein bei: Das Unternehmen verwirft seine Pläne, auf dem boomenden chinesischen Glücksspielmarkt in Macao bestimmte Landrechte zu erwerben. Die Stadtregierung von Macao hatte im Dezember 2010 den Antrag auf diese Landrechte abgelehnt.
WSJ: Nintendo hofft auf Wii-Nachfolger Wii U
Beim jährlichen Treffen der Videospieleindustrie in Los Angeles in dieser Woche steht vor allem ein Unternehmen im Zentrum: Nintendo. Die Japaner wollen die Electronic Entertainment Expo, kurz E3, nutzen, um den Nachfolger für seine Spielkonsole Wii vorzustellen.
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June 04, 2012 12:44 ET (16:44 GMT)
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