Für den Start des US-Aktienhandels zeichnet sich am Donnerstag kein klares Bild ab. An den europäischen Börsen gibt der Euro gibt die Richtung nach unten vor, er nähert sich in großen Schritten der Marke von 1,23 US-Dollar. Damit wird deutlich: die Investoren gehen Risiken aus dem Weg. Erfreulich fielen allerdings die vorbörslichen amerikanischen Daten aus: weniger Menschen haben einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt, und das Defizit in der Handelsbilanz fiel nicht so hoch aus wie befürchtet. Der S&P-Futures gibt 0,1 Prozent nach, der Nasdaq-Futures steigt dagegen um 0,1 Prozent.
Die Börsen in Europa laufen überwiegend nach unten, und die mit Spannung erwarteten Konjunkturdaten aus China sind durchwachsen ausgefallen. Immerhin: die Teuerung war nicht höher als erwartet. Gemeinsam mit der schwächeren Industrieproduktion weckt dies eine leise Hoffnung auf mögliche stimulierende Maßnahmen der chinesischen Zentralbank.
Volatil seitwärts präsentiert sich der Ölpreis, der mit 93,72 Dollar je Barrel für die Sorte WTI um den Vortagesschluss pendelt. Die US-Anleihen tendieren leicht im Minus, die Rendite der zehnjährigen Treasurys steigt auf 1,69 Prozent.
Die Aktien von Monster Beverage brechen vorbörslich um 7,5 Prozent ein. Der Getränkehersteller hat für das zweite Quartal zwar einen Gewinnsprung von 30 Prozent auf 110 Millionen Euro bzw. 0,59 Dollar je Aktie ausgewiesen. Die Konsensschätzung von 0,62 Dollar je Aktie wurde dennoch verfehlt. In den vergangenen zwölf Monaten hatte sich der Kurs von Monster Beverage fast verdoppelt.
Die Papiere von News Corp. wurden am Mittwoch im nachbörslichen Geschäft von enttäuschenden Quartalszahlen gedrückt. Der Medienkonzern, zu dem auch das Wall Street Journal und diese Nachrichtenagentur gehören, hatte für das vierte Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang auf 8,4 von zuvor 9 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 8,76 Milliarden Dollar gerechnet. Der bereinigte Gewinn entsprach dagegen den Erwartungen. Die Aktie fiel um 3,5 Prozent.
Die Aktien von Zynga verlieren im vorbörslichen Geschäft 3 Prozent. Der COO des Spielevermittlers ist am Mittwoch mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Hintergrund ist wohl der Managementwechsel in der vergangenen Woche, bei der zwei andere Manager an die Spitze der Spieleentwicklung gestellt wurden.
=== DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.23 Uhr Mi, 18.04 Uhr EUR/USD 1,2309 -0,56% 1,2378 1,2364 EUR/JPY 96,7748 -0,44% 97,1998 96,9813 EUR/CHF 1,2011 -0,02% 1,2014 1,2012 USD/JPY 78,6110 0,12% 78,5200 78,4495 GBP/USD 1,5631 -0,23% 1,5667 1,5658 ===
DJG/DJN/raz
(END) Dow Jones Newswires
August 09, 2012 08:40 ET (12:40 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
