Berlin (ots) - Warten auf Intel lähmt Europas Börsen, so
überschrieb die Börsen- Zeitung ihre Rückschau auf den gestrigen Tag
bei europäischen Aktien. Wall Street schloss gestern leichter. Die
leichtere Tendenz dort wurde u. a. mit Abgaben bei Advanced Micro
Devises und Alcoa zurückgeführt. Die erwarteten Meldungen zu Intel,
die mit besonderer Spannung erwartet wurden, kamen erst nach
Börsenschluss und dann mit einer Überraschung: Intel meldete einen
Rekordumsatz im vierten Quartal. Der Gewinn sank zwar, aber nicht so
stark wie befürchtet, so Beobachter. Der DAX, der sich gestern
abschwächte, gab heute weiter leicht nach.
Die Intel-Meldungen reihten diesen Titel heute in Berlin unter die
HotStocks ein (WKN: 855 681). Gemessen am Kurszuwachs von über 4
Prozent bezahlten auch die Berliner Anleger mehr für die Aktien des
Chip-Herstellers. Der Preis lag nach sechs Geschäften bei 17,80 Euro
(17,06 Euro).
Vermutungen von Marktbeobachtern, dass Infineon (WKN: 623 100) von
den Intel-Nachrichten profitieren könnten, haben sich heute morgen
nicht erfüllt. Nach vier Preisfeststellungen lag der Infineon-Kurs
bei 7,67 Euro nach gestern 7,76 Euro.
Im Blickpunkt der Berliner Titel standen heute (wieder einmal)
Bougainville Copper-Aktien(WKN: 852 652) und ADRs (WKN: 867 948). Die
Aktien gehörten heute zum HotStock-Bereich, die ADRs führten die
Spitze der Umsatz-Tops an. Viel wurde in der Vergangenheit zu diesem
Goldminen-Unternehmen in Anleger-Boards geschrieben. Offenbar ist
seit einiger Zeit immer mal wieder Fantasie in diesem Titel, darauf
lassen die Kursbewegungen schließen. Rückblickend auf die
Kursentwicklung der Aktien in Berlin gab es Anfang Dezember eine Taxe
von 0,15 Euro, zwischenzeitlich erreichte der Titel Ende Dezember
einen Preis von 0,28 Euro. Heute startete der Titel mit 0,32 Euro,
gab aber im Verlauf wieder etwas ab. Nach 27 Preisen lag er mit 0,29
Euro noch um über 7 Prozent über dem gestrigen Preis. Konkrete neue
Nachrichten zu diesem Unternehmen waren nicht zu erfahren.
Unter den HotStocks waren heute auch Apple Computers (WKN: 865
985). Offenbar erwartete der Makler in diesem Titel mehr Bewegung.
Doch die Anleger in Berlin hielten sich heute zurück. Der Blick ins
Orderbuch zeigte 2 Preisfeststellungen und ein etwas leichteres
Kursnvieau. In der Presse wurde berichtet, das Apple einen
Billigrechner für unter 500 Euro baut. Mit diesem Mac-Mini ist der
Computerhersteller erstmals im unteren Preissegment dabei.
Shelron Group (WKN: 480 853) gehörten schon in der Vergangenheit
des öfteren zu den Berliner HotStocks. Auch heute machte dieser
Anbieter von E-Business und Softwarelösungen als HotStock kursmäßig
auf sich aufmerksam. Ein prozentuales Plus von gut 16 Prozent zog
den Preis auf 0,071 Euro.
Originaltext: Börse Berlin-Bremen
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