Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat seine Umsatzerwartung für das Schmerzmittel Lacosamid angehoben. Wie aus Unterlagen zu einer Investorenkonferenz in London hervorgeht, sieht das Unternehmen nun ein jährliches Umsatzpotenzial von 600 Millionen Euro. Bisher hatte Schwarz Pharma mit einem Spitzenumsatz von 400 Millionen Euro gerechnet.
"Die positiven Ergebnisse der Phase-III-Studie, die wir im August veröffentlichten, haben uns zu dem Schritt veranlasst", sagte eine Firmensprecherin laut Handelsblatt. Die Prognose ziele auf das fünfte Jahr nach einem Marktstart. Zulassungsanträge bei den Arzneimittelbehörden in Europa und den USA sollen aber erst Ende 2006 gestellt werden.
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