Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im August nicht so stark gestiegen wie erwartet. Sie seien im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,6 Prozent geklettert, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Von AFX News befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt wegen der hohen Ölpreise einen Anstieg um 4,8 Prozent erwartet. Im Juli waren die Erzeugerpreise ebenfalls um 4,6 Prozent gestiegen.
Zum Vormonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im August um 0,3 Prozent. Hier hatten die Experten einen Anstieg um 0,5 Prozent prognostiziert. Für den deutlichen Anstieg der Erzeugerpreise war vor allem die anhaltende Verteuerung von Energie verantwortlich. Die Energiepreise stiegen um 0,9 Prozent zum Vormonat und um 16,5 Prozent zum Vorjahr. Die Preise für Mineralölerzeugnisse erhöhten sich überdurchschnittlich (+3,6% gegenüber Juli), wobei die Preissteigerungen infolge der Hurrikan-Katastrophe in den USA noch nicht berücksichtigt seien./jha/mf/
AXC0011 2005-09-19/08:05
