Nach dem Einstieg des
Sportwagenherstellers Porsche steht nach einem Bericht
des "Handelsblatt" (Freitagausgabe) ein Revirement im
VW-Aufsichtsrat bevor. Weil die Stuttgarter entsprechend ihrer
geplanten Beteiligung von 20 Prozent mindestens zwei Mandate im
Aufsichtsrat von VW beanspruchen, müssen zwei Vertreter
der Arbeitgeberseite weichen. Nach Informationen des Blatts aus
Unternehmenskreisen wird Klaus Liesen vorzeitig seinen Platz in dem
Kontrollgremium "altersbedingt" räumen. Liesen, 74, war von
1987 bis 2002 Aufsichtsratsvorsitzender bei Volkswagen und bis vor
wenigen Jahren einer der mächtigsten Firmenkontrolleure in
Deutschland. So leitete der promovierte Jurist jeweils sieben Jahre
den Aufsichtsrat bei Allianz und Ruhrgas und war drei Jahre
Oberaufseher bei E.ON. Außerdem war er Aufseher bei der Deutschen
Bank und bei Mannesman. Beim Düsseldorfer Energiekonzern E.ON, der
vor einigen Jahren mit Ruhrgas fusionierte, ist Liesen inzwischen
Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates, bei TUI und Volkswagen
einfaches Aufsichtsratsmitglied./hi
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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