ne-na.de/Informationstechnologie wichtiger Faktor für die Dienstleistungsökonomie - Produktivitätssprung nur durch intelligenten IT-Einsatz möglich
Poing/Stuttgart/Hannover, 3. März 2006 - Das klassische Industriezeitalter ist vorbei. Bereits 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten in Dienstleistungsberufen. Dennoch sind die Arbeitsmöglichkeiten in diesem Sektor noch unterrepräsentiert. Diese Meinung äußerte Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Nextiraone, bei einer Expertenrunde der Fachzeitschrift Funkschau http://www.funkschau.de zum Thema „Produktivitätssprung in Serviceberufen durch IT-Dienstleistungen“ im Vorfeld der Computermesse CeBIT. Neben Reisinger waren Funkschau-Redakteur Axel Witzki, Sikom-Marketingleiter Peter Weierich und der Mind Business-Berater Ingo Bors mit von der Partie. Witzki sieht vor allen Dingen beim intelligenten IT-Einsatz Potenziale für Produktivitätssteigerungen im Kundenservice: „Bei den großen TK-Herstellern wie Alcatel wird der Softwarebereich im Gegensatz zum Hardwarebereich immer wichtiger, weil dort die Intelligenz für die Produkte liegt. Da ist Deutschland im Vergleich zu den USA ein wenig im Hintertreffen. Denn hierzulande spielt eigentlich nur das Unternehmen SAP eine wichtige internationale Rolle“, so Witzki. Auch Peter Weierich schlägt in die gleiche Kerbe. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass Software ein Produkt ist. Denn diese generiert den echten Mehrwert und nicht die Hardware.“
Die wichtige Rolle der IT sei beispielsweise im Gesundheitswesen in der Vergangenheit unterschätzt worden. Denn das Krankenhäuser zwar modern ausgestattet sind, sich jedoch zu arbeits- und kapitalintensiven Monstern entwickelt hätten, bemängelte Ingo Bors. „Die Infrastrukturen und auch die Arbeitsabläufe sowie die Prozesse sind in Krankenhäusern nicht optimiert“, sagte der IT-Berater von Mind Business Consultants. „Da mögen die besten Geräte irgendwo stehen. Doch wenn man sie nicht mit der richtigen Effizienz einsetzt, hat man ein Kostenproblem mit den Arbeitsplätzen oder auch mit der Auslastung von Ärzten“. Konsens herrschte bei den Experten, dass IT-Dienstleistungen viele Abläufe im Gesundheitssystem optimieren und somit kosteneffizienter gestalten können. „Ohne Produktivitätssteigerung in Dienstleistungsberufen und ohne Innovationen bei den Arbeitsabläufen und Kundenkontakten wird man vom Markt gefegt. All die Unternehmen, die durch einen massiven Nachfragerückgang gekennzeichnet waren in den vergangenen Jahren, mussten ganz massiv auf der Serviceproduktivitätsseite arbeiten“, sagte Reisinger. Dass durch IT- Anwendungen nicht nur die Produktion, sondernauch der Service befördert werden könne, liege auf der Hand, etwa durch Sprachautomatisierungen, die Call Center-Agenten für beratungsintensive Tätigkeiten mehr Zeit lassen oder Alarmsysteme in Alten- und Pflegeheimen, die das Pflegepersonal bei der Dokumentation der Einzelfälle entlasten, wie Weierich deutlich machte: „Wir sind seit zwei Jahren unterwegs mit einer Lösung für Pflegeheime. Die hilft dafür zu sorgen, dass Informationen, die aus irgendwelchen Alarmierungsquellen kommen, dem Pflegepersonal über eine Displayanzeige, ein DECT-Telefon oder mit einem anderen Endgerät direkt angezeigt wird.“
Dadurch werde immer die in nächster Entfernung befindliche Pflegekraft informiert. Gleichzeitig steigere diese Lösung die Effizienz der Pflegearbeit. „Die Pfleger sind besser informiert und es kommt noch dazu, dass die vielfach beklagte schlechte Dokumentationsqualität in Deutschland im Gesundheitswesen verbessert wird dadurch, dass viele Information, die hier hin- und herläuft beim Quittieren von Alarmierungen bis hin zur sprachgesteuerten Pflegedokumentation, direkt vorliegen.“ Damit werde die Effizienz gesteigert und ebenso die Zufriedenheit beim Personal, was sich auch auf die Zufriedenheit bei Heimbewohnern und Patienten niederschlage. Einig war sich die Expertenrunde, dass der Paradigmenwechsel von der Industrie- zur Servicegesellschaft nicht mehr aufzuhalten sei. „Die Dienstleistungsbranche selber ist ein Jobmotor, und schafft Wachstum für die IT-Branche in verschiedensten Geschäftsfeldern. Es gibt viele Märkte in der Dienstleistungswirtschaft, in denen Produkte und Dienstleistungen der IT eine große Rolle spielen werden.
Die Industrialisierung der Dienstleistungswirtschaft werde erhebliche Auswirkungen auf die IT-Serviceanbieter haben – von der Entwicklung und dem Verkauf spezifischer Produkte über die Wartung und Pflege von Systemen und Netzwerken bis hin zum Outsourcing ganzer Prozesse. „Der zunehmende Bedarf an mobilen, multimodalen Endgeräten schafft Umsätze für deren Entwickler und Hersteller. Weitere Umsätze für die IT-Branche entstehen durch die Integration dieser Endgeräte in die IT-Architekturen der Organisationen, die ihre Mitarbeiter mit solchen Endgeräten ausstatten“, erklärte Reisinger. Der zunehmende Einsatz von mobilen und multimodalen Endgeräten bewirke mehr Sprach- und Datenverkehr in den genutzten mobilen Netzwerken wie GSM, GPRS, WiFi, WiMax ebenso wie im Internet. „Auch für den Ausbau und die Weiterentwicklung dieser Netze dafür müssen Produkte entwickelt und produziert werden, und diese Bauteile müssen in die Netzarchitekturen integriert und diese zudem betrieben werden“, führte Reisinger weiter aus. Speziell in den Bereichen E-Health und Logistik sei ein Boom beim Einsatz von Lesegeräten verschiedenster Art zu erwarten. „Vom Scanner über PDA, Smartphones bis hin zu Datenerfassung per Sprachsteuerung werden hier neue Geräte entwickelt, produziert, integriert, betrieben und gewartet werden müssen“, so Weierich. Eine Meldung vom medienbüro.sohn. Für den Inhalt ist das medienbüro.sohn verantwortlich.
Poing/Stuttgart/Hannover, 3. März 2006 - Das klassische Industriezeitalter ist vorbei. Bereits 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten in Dienstleistungsberufen. Dennoch sind die Arbeitsmöglichkeiten in diesem Sektor noch unterrepräsentiert. Diese Meinung äußerte Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter IT-Dienstleisters Nextiraone, bei einer Expertenrunde der Fachzeitschrift Funkschau http://www.funkschau.de zum Thema „Produktivitätssprung in Serviceberufen durch IT-Dienstleistungen“ im Vorfeld der Computermesse CeBIT. Neben Reisinger waren Funkschau-Redakteur Axel Witzki, Sikom-Marketingleiter Peter Weierich und der Mind Business-Berater Ingo Bors mit von der Partie. Witzki sieht vor allen Dingen beim intelligenten IT-Einsatz Potenziale für Produktivitätssteigerungen im Kundenservice: „Bei den großen TK-Herstellern wie Alcatel wird der Softwarebereich im Gegensatz zum Hardwarebereich immer wichtiger, weil dort die Intelligenz für die Produkte liegt. Da ist Deutschland im Vergleich zu den USA ein wenig im Hintertreffen. Denn hierzulande spielt eigentlich nur das Unternehmen SAP eine wichtige internationale Rolle“, so Witzki. Auch Peter Weierich schlägt in die gleiche Kerbe. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass Software ein Produkt ist. Denn diese generiert den echten Mehrwert und nicht die Hardware.“
Die wichtige Rolle der IT sei beispielsweise im Gesundheitswesen in der Vergangenheit unterschätzt worden. Denn das Krankenhäuser zwar modern ausgestattet sind, sich jedoch zu arbeits- und kapitalintensiven Monstern entwickelt hätten, bemängelte Ingo Bors. „Die Infrastrukturen und auch die Arbeitsabläufe sowie die Prozesse sind in Krankenhäusern nicht optimiert“, sagte der IT-Berater von Mind Business Consultants. „Da mögen die besten Geräte irgendwo stehen. Doch wenn man sie nicht mit der richtigen Effizienz einsetzt, hat man ein Kostenproblem mit den Arbeitsplätzen oder auch mit der Auslastung von Ärzten“. Konsens herrschte bei den Experten, dass IT-Dienstleistungen viele Abläufe im Gesundheitssystem optimieren und somit kosteneffizienter gestalten können. „Ohne Produktivitätssteigerung in Dienstleistungsberufen und ohne Innovationen bei den Arbeitsabläufen und Kundenkontakten wird man vom Markt gefegt. All die Unternehmen, die durch einen massiven Nachfragerückgang gekennzeichnet waren in den vergangenen Jahren, mussten ganz massiv auf der Serviceproduktivitätsseite arbeiten“, sagte Reisinger. Dass durch IT- Anwendungen nicht nur die Produktion, sondernauch der Service befördert werden könne, liege auf der Hand, etwa durch Sprachautomatisierungen, die Call Center-Agenten für beratungsintensive Tätigkeiten mehr Zeit lassen oder Alarmsysteme in Alten- und Pflegeheimen, die das Pflegepersonal bei der Dokumentation der Einzelfälle entlasten, wie Weierich deutlich machte: „Wir sind seit zwei Jahren unterwegs mit einer Lösung für Pflegeheime. Die hilft dafür zu sorgen, dass Informationen, die aus irgendwelchen Alarmierungsquellen kommen, dem Pflegepersonal über eine Displayanzeige, ein DECT-Telefon oder mit einem anderen Endgerät direkt angezeigt wird.“
Dadurch werde immer die in nächster Entfernung befindliche Pflegekraft informiert. Gleichzeitig steigere diese Lösung die Effizienz der Pflegearbeit. „Die Pfleger sind besser informiert und es kommt noch dazu, dass die vielfach beklagte schlechte Dokumentationsqualität in Deutschland im Gesundheitswesen verbessert wird dadurch, dass viele Information, die hier hin- und herläuft beim Quittieren von Alarmierungen bis hin zur sprachgesteuerten Pflegedokumentation, direkt vorliegen.“ Damit werde die Effizienz gesteigert und ebenso die Zufriedenheit beim Personal, was sich auch auf die Zufriedenheit bei Heimbewohnern und Patienten niederschlage. Einig war sich die Expertenrunde, dass der Paradigmenwechsel von der Industrie- zur Servicegesellschaft nicht mehr aufzuhalten sei. „Die Dienstleistungsbranche selber ist ein Jobmotor, und schafft Wachstum für die IT-Branche in verschiedensten Geschäftsfeldern. Es gibt viele Märkte in der Dienstleistungswirtschaft, in denen Produkte und Dienstleistungen der IT eine große Rolle spielen werden.
Die Industrialisierung der Dienstleistungswirtschaft werde erhebliche Auswirkungen auf die IT-Serviceanbieter haben – von der Entwicklung und dem Verkauf spezifischer Produkte über die Wartung und Pflege von Systemen und Netzwerken bis hin zum Outsourcing ganzer Prozesse. „Der zunehmende Bedarf an mobilen, multimodalen Endgeräten schafft Umsätze für deren Entwickler und Hersteller. Weitere Umsätze für die IT-Branche entstehen durch die Integration dieser Endgeräte in die IT-Architekturen der Organisationen, die ihre Mitarbeiter mit solchen Endgeräten ausstatten“, erklärte Reisinger. Der zunehmende Einsatz von mobilen und multimodalen Endgeräten bewirke mehr Sprach- und Datenverkehr in den genutzten mobilen Netzwerken wie GSM, GPRS, WiFi, WiMax ebenso wie im Internet. „Auch für den Ausbau und die Weiterentwicklung dieser Netze dafür müssen Produkte entwickelt und produziert werden, und diese Bauteile müssen in die Netzarchitekturen integriert und diese zudem betrieben werden“, führte Reisinger weiter aus. Speziell in den Bereichen E-Health und Logistik sei ein Boom beim Einsatz von Lesegeräten verschiedenster Art zu erwarten. „Vom Scanner über PDA, Smartphones bis hin zu Datenerfassung per Sprachsteuerung werden hier neue Geräte entwickelt, produziert, integriert, betrieben und gewartet werden müssen“, so Weierich. Eine Meldung vom medienbüro.sohn. Für den Inhalt ist das medienbüro.sohn verantwortlich.
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