Berlin (ots) - Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA), Michael Klein, hat in einem Schreiben an Ratiopharm-Chef Philipp Daniel Merckle die Mitgliedschaft seines Unternehmens im FSA angeboten. Damit reagierte der FSA auf die Bemühungen des Firmenchefs, für sein Unternehmen ethische Verhaltensgrundsätze zu etablieren. "Wir begrüßen, dass Herr Merckle mit großer Entschlossenheit Veränderungen herbeiführen will. Der FSA bietet dafür die besten Voraussetzungen", sagt Michael Klein, Vorstandsvorsitzender des FSA.
Den von Merckle vorgeschlagenen "Grünen Tisch" zur Entwicklung ethischer Verhaltensgrundsätze hält der FSA für verspätet. Bereits seit einigen Jahren bestehen Verhaltensgrundsätze, die innerhalb der Arzneimittelindustrie, aber auch der Ärzteschaft und der Politik breite Zustimmung finden. Seit zwei Jahren werden diese Grundsätze durch den FSA überwacht und sanktioniert. "Die Anbieter generischer Arzneimittel haben sich bislang leider nicht zu einem Beitritt entschließen können", stellt Klein fest. "Wenn Ratiopharm unter der Führung von Herrn Merckle den ersten Schritt machen würde, könnte sich dies ändern."
Der FSA wurde im April 2004 von den im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) zusammengeschlossenen Unternehmen gegründet. Seit dem hat der FSA sowohl mit zahlreichen Entscheidungen als auch mit präventiven Maßnahmen zu einer spürbaren Verhaltensänderung in der Zusammenarbeit mit Ärzten beigetragen. "Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ist ein Kernelement einer guten medizinischen Behandlung. Es darf nicht durch unlautere Einflussnahme auf das Verordnungsverhalten des Arztes untergraben werden", stellt Klein fest.
Der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie" e. V. (FSA) sichert und überwacht die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Ärzten sowie den Angehörigen der Fachkreise im Rahmen der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und seines Verhaltenskodexes. Ziel ist es, ethisches Verhalten zwischen Pharmaindustrie und den Angehörigen der medizinischen Fachkreise zu fördern und einen fairen Wettbewerb der Unternehmen untereinander sicherzustellen. Gegründet wurde der Verein mit Sitz in Berlin im Februar 2004 durch die Mitglieder des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VfA). Im April des gleichen Jahres nahm er seine Tätigkeit auf. Mittlerweile haben sich 74 pharmazeutische Unternehmen, darunter die größten in Deutschland tätigen, dem FSA angeschlossen respektive dem Kodex unterworfen. Die Mitgliedsunternehmen haben sich durch die Anerkennung des FSA-Kodex verpflichtet, die Therapiefreiheit des Arztes nicht zu beeinflussen, um die bestmögliche Versorgung des Patienten zu gewährleisten.
Originaltext: Freiwillige Selbstkontrolle f. d. Arznei Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61684 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61684.rss2
Kontakt und weitere Informationen: wbpr Public Relations GmbH Markus Hardenbicker Münchner Straße 18 85774 Unterföhring Telefon: 089 / 99 59 06 12 Telefax: 089 / 99 59 06 99 E-Mail: markus.hardenbicker@wbpr.de http://www.wbpr.de
Den von Merckle vorgeschlagenen "Grünen Tisch" zur Entwicklung ethischer Verhaltensgrundsätze hält der FSA für verspätet. Bereits seit einigen Jahren bestehen Verhaltensgrundsätze, die innerhalb der Arzneimittelindustrie, aber auch der Ärzteschaft und der Politik breite Zustimmung finden. Seit zwei Jahren werden diese Grundsätze durch den FSA überwacht und sanktioniert. "Die Anbieter generischer Arzneimittel haben sich bislang leider nicht zu einem Beitritt entschließen können", stellt Klein fest. "Wenn Ratiopharm unter der Führung von Herrn Merckle den ersten Schritt machen würde, könnte sich dies ändern."
Der FSA wurde im April 2004 von den im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) zusammengeschlossenen Unternehmen gegründet. Seit dem hat der FSA sowohl mit zahlreichen Entscheidungen als auch mit präventiven Maßnahmen zu einer spürbaren Verhaltensänderung in der Zusammenarbeit mit Ärzten beigetragen. "Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ist ein Kernelement einer guten medizinischen Behandlung. Es darf nicht durch unlautere Einflussnahme auf das Verordnungsverhalten des Arztes untergraben werden", stellt Klein fest.
Der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie" e. V. (FSA) sichert und überwacht die Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Ärzten sowie den Angehörigen der Fachkreise im Rahmen der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und seines Verhaltenskodexes. Ziel ist es, ethisches Verhalten zwischen Pharmaindustrie und den Angehörigen der medizinischen Fachkreise zu fördern und einen fairen Wettbewerb der Unternehmen untereinander sicherzustellen. Gegründet wurde der Verein mit Sitz in Berlin im Februar 2004 durch die Mitglieder des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VfA). Im April des gleichen Jahres nahm er seine Tätigkeit auf. Mittlerweile haben sich 74 pharmazeutische Unternehmen, darunter die größten in Deutschland tätigen, dem FSA angeschlossen respektive dem Kodex unterworfen. Die Mitgliedsunternehmen haben sich durch die Anerkennung des FSA-Kodex verpflichtet, die Therapiefreiheit des Arztes nicht zu beeinflussen, um die bestmögliche Versorgung des Patienten zu gewährleisten.
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