BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Bauindustrie hat ihre Prognose eines Umsatzplus von etwa 1% im laufenden Jahr für Deutschland insgesamt bekräftigt. Vor allem im westdeutschen Bauhauptgewerbe mache der konjunkturelle Stabilisierungsprozess weiter Fortschritte, erklärte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Mittwoch in Berlin. Eine Unternehmensbefragung des ifo Instituts habe ergeben, dass 27% aller befragten westdeutschen Bauunternehmen 2006 eine steigende Bauleistung erwarten. Knapp 60% gehen von einer gleichbleibenden Bauleistung aus.
Damit seien die westdeutschen Bauunternehmen so optimistisch wie zuletzt zu Beginn der 90er Jahre, als im Jahr 1992 28% der befragten Unternehmen mit einer höheren Bauleistung rechneten. Das vom Hauptverband für Westdeutschland prognostizierte Umsatzplus von 2% für das Jahr 2006 entspreche nicht nur der Datenlage, sondern auch der Stimmung im Markt. Das 1-prozentige Umsatzplus 2006 für Deutschland insgesamt ergebe sich, weil die ostdeutsche Bauwirtschaft noch nicht den Anschluss an den konjunkturellen Erholungsprozess gefunden habe, heißt es in der Mitteilung des Verbandes.
-Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122,
beate.preuschoff@dowjones.com
DJG/bep/nas -0-
Damit seien die westdeutschen Bauunternehmen so optimistisch wie zuletzt zu Beginn der 90er Jahre, als im Jahr 1992 28% der befragten Unternehmen mit einer höheren Bauleistung rechneten. Das vom Hauptverband für Westdeutschland prognostizierte Umsatzplus von 2% für das Jahr 2006 entspreche nicht nur der Datenlage, sondern auch der Stimmung im Markt. Das 1-prozentige Umsatzplus 2006 für Deutschland insgesamt ergebe sich, weil die ostdeutsche Bauwirtschaft noch nicht den Anschluss an den konjunkturellen Erholungsprozess gefunden habe, heißt es in der Mitteilung des Verbandes.
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