Der Finanzdienstleister MPC
Im Zeitraum Januar bis September stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 160,3 Millionen Euro, wie MPC mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich deutlich schwächer um drei Prozent auf 43,7 Millionen Euro. Der Überschuss legte leicht um ein Prozent auf 32,4 Millionen Euro zu. Das Ergebnis pro Aktie wuchs dementsprechend von 3,02 auf 3,06 Euro. Die Veräußerung der englischen Fondsimmobilie "88 Wood Street" brachte laut MPC Zusatzerlöse von rund 13 Millionen Euro. Wegen dieses Verkaufs hatten die Hamburger Mitte September ihre Überschussprognose für 2006 erhöht.
PLATZIERTES EIGENKAPITAL WÄCHST UM 1%
Das platzierte Eigenkapital stieg in den ersten neun Monaten um 1,1 Prozent auf 722 Millionen Euro. Hier legten die Schiffsbeteiligungen um ein Viertel auf 293 Millionen Euro zu. Noch stärker wuchsen die Real Estate Opportunity Fonds. Hier kletterte das platzierte Eigenkapital um 49 Prozent auf 88 Millionen Euro. Immobilienfonds insgesamt schwächelten derweil, das platzierte Eigenkapital sackte um 40 Prozent auf 178 Millionen Euro ab.
Im Gesamtjahr strebt MPC weiter ein Platzierungsvolumen von mindestens einer Milliarde Euro und einen Überschuss von 50 Millionen Euro an. Vorstandschef Axel Schroeder zeigte sich zuversichtlich. MPC habe seinen Vorstand erweitert. Außerdem sei die Assentus Bank nun operativ tätig. Damit seien die "organisatorischen Vorraussetzungen für die unternehmerische Weiterentwicklung der MPC Capital geschaffen". Assentus konzentriert sich auf managementbasierte Kapitalanlagen wie Dachfonds oder Zertifikate./sbi/mf/sk
ISIN DE0005187603
AXC0011 2006-10-27/07:31
