Dyckerhoff-Hauptaktionär Buzzi strebt vollständige Übernahme an
Dyckerhoff-Mehrheitsaktionär Buzzi Unicem SpA will den deutschen Zementhersteller von der Börse nehmen und mit einem Übernahmeangebot für die ausstehenden Aktien die Squeeze-Out-Schwelle bei dem SDAX-Konzern erreichen. Den Minderheitsaktionären der Dyckerhoff AG bietet die italienische Gesellschaft 40,00 EUR je Stammaktie und 37,50 EUR je Vorzugsaktie in bar, wie Buzzi mitteilte. Um 16.00 Uhr war die Dyckerhoff-Aktie nach einem Kursanstieg von 18% vom Handel ausgesetzt worden.
WCM: Weitere Gesellschaft kündigt Kredit außerordentlich
Mit der KPE Holding GmbH hat eine weitere Gesellschaft einen Kredit der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG außerordentlich gekündigt. Ursprünglich sei der 30 Mio EUR umfassende Kredit bis zum 31. Juli 2007 gewährt worden, teilte die Beteiligungsgesellschaft mit. Nun sei dieser Kredit zum 3. November 2006 außerordentlich gekündigt worden. Neben der KPE Holding ist die HSH Nordbank ein weiterer Kreditgeber von WCM. Das Institut hatte einen ursprünglich bis Ende Juli 2007 laufenden WCM-Kredit in Höhe von 170 Mio EUR ebenfalls vorzeitig gekündigt.
Merkel spricht am Freitag mit EADS-Co-CEO über Strategie
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Freitag mit den beiden Co-CEO des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS zusammentreffen, um die Strategie der Bundesregierung für die European Aeronautic Defense & Space Co NV zu besprechen. Das sagte ein Regierungssprecher am Montag und bekräftigte, dass die Bundesregierung noch keine endgültige Entscheidung zum Vorgehen bei EADS getroffen habe.
EU erwartet Spaniens Entscheid zu E.ON-Endesa bis 6. November
Die Europäische Kommission erwartet im Streit um die Bedingungen für die Übernahme der Endesa SA durch die E.ON AG eine abschließende Entscheidung der spanischen Regierung noch vor dem 6. November. Entsprechend äußerte sich EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Die spanische Regierung sei darauf vorbereitet, in Kürze die abschließenden Konditionen für das 37 Mrd EUR schwere Übernahmeangebot festzulegen, und bis zum nächsten Montag lägen sie der EU vor.
Münchener-Rück-Tochter Ergo sucht JV-Partner in Indien
Die Erstversicherungstochter Ergo der Münchener Rück sucht einem Unternehmenssprecher zufolge in Indien nach Partnern für die Bildung von Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Lebensversicherung und der Schaden- und Unfallversicherung. "Wir haben uns den indischen Markt angesehen und suchen nun nach Partnern im Bereich der Lebensversicherung und der Schaden/Unfallversicherung", sagte ein Ergo-Sprecher Dow Jones Newswires. Am indischen Markt können ausländischen Versicherer nur im Wege eines Gemeinschaftsunternehmens tätig werden, bei dem sie maximal 26% der Anteile halten dürfen.
IPO/Severstal setzt Preisspanne auf 11 bis 13,5 USD je Aktie
Der russische Stahlkonzern OAO Severstal hat seine Preisspanne für seinen weltweiten Börsengang auf 11,00 bis 13,50 USD je Anteilsschein festgelegt. Dabei entspricht der Preis einer Aktie auch dem Preis eines Global Depositary Receipt (GDR) für den internationalen Teil des IPO, teilte das Unternehmen mit. Am Freitag notierten die bereits gelisteten Papiere bei einem Schlusskurs von 12,80 USD. Mit der genannten Preisspanne wird das Unternehmen zwischen 10,24 Mrd und 12,57 Mrd USD bewertet und damit am unteren Ende der Erwartungen von 10 Mrd bis 20 Mrd USD, die Dow Jones Newswires von mit der Situation vertrauten Personen erfahren hatte.
Valora lehnt Übernahme durch Lagardere-Tochter HDS ab
Der Board des Einzelhandelskonzerns Valora Holding AG hat in der vergangenen Woche ein Übernahmeangebot der Lagardere-Tochter Hachette Distribution Services (HDS) abgelehnt. Dies sagte HDS-CEO Jean-Louis Nachury Dow Jones Newswires. Das Projekt sei somit aus Sicht von HDS nun ad acta gelegt, ergänzte der Manager. Der Kurs der Valora-Aktie war am Morgen zeitweise deutlich gestiegen.
Suez und GdF erzielen mit EU prinzipielle Einigung über Fusion
Die geplante Fusion der beiden französischen Versorgungsunternehmen Suez SA und Gaz de France SA (GdF) nimmt immer konkretere Formen an. Mit der Europäischen Kommission sei "im Wesentlichen" eine Einigung auf den Zusammenschluss erzielt worden, teilten beide Unternehmen mit. Zudem haben sich die Beteiligten auf wichtige Personalien geeinigt und sich für die Zeit nach einem Zusammenschluss auf die Besetzung des CEO-Postens verständigt. Gerard Mestrallet, Chairman und CEO des Energielieferanten Suez, soll auch im fusionierten Konzern beide Ämter bekleiden.
Goodyear will Werk in Tyler schließen und 1.100 Stellen abbauen
Die Goodyear Tire & Rubber Co will im Zuge der Neuausrichtung ihres Reifengeschäfts das Werk im texanischen Tyler schließen. Wie der in Akron ansässige US-Automobilzulieferer mitteilte, sollen dabei rund 1.100 Stellen wegfallen. Goodyear zufolge erfolgt die Schließung im Zuge der angekündigten Trennung von Teilen ihres "Private Label"-Geschäfts. Private-Label-Marken werden von Goodyear produziert und von einer kleinen Anzahl an Großhandelskunden an Reifeneinzelhändler verkauft.
Verizon mit kräftigem Umsatzplus im 3. Quartal.
Die Verizon Communications Inc hat im dritten Quartal ihren Umsatz kräftig gesteigert, beim Ergebnis belastet von Sonderaufwendungen aber lediglich einen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Wie der US-Telekommunikationskonzern mitteilte, belief sich das Nettoergebnis auf 1,92 Mrd USD oder 0,66 USD je Aktie nach 1,87 Mrd USD oder 0,67 USD je Anteilsschein im Vorjahr. Im dritten Quartal 2006 verbuchte Verizon den Angaben zufolge Sonderkosten von 0,02 USD je Aktie unter anderem im Zusammenhang mit Pensionszahlungen und Integrationskosten. Bereinigt um diese Sonderkosten habe der Gewinn je Aktie bei 0,68 USD gelegen.
Ford will Produktion im 1H 07 um 8%-12% kürzen - Automotive News
Die Ford Motor Co will ihre Nordamerika-Produktion im ersten Halbjahr 2007 zwischen 8% und 12% gegenüber den ersten sechs Monaten 2006 reduzieren. Wie das US-Magazin "Automotive News" unter Berufung auf Aussagen von Ford-CFO Don Leclair berichtet, rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr 2007 mit einem Produktionsrückgang von insgesamt rund 5%. Die heruntergefahrene Produktion im ersten Halbjahr werde Ford helfen, bessere Lagerbestände zu erreichen und sollte im zweiten Halbjahr eine Steigerung der Produktion von 5% bis 10% zum Vorjahreszeitraum möglich machen.
DJG/abe
Dyckerhoff-Mehrheitsaktionär Buzzi Unicem SpA will den deutschen Zementhersteller von der Börse nehmen und mit einem Übernahmeangebot für die ausstehenden Aktien die Squeeze-Out-Schwelle bei dem SDAX-Konzern erreichen. Den Minderheitsaktionären der Dyckerhoff AG bietet die italienische Gesellschaft 40,00 EUR je Stammaktie und 37,50 EUR je Vorzugsaktie in bar, wie Buzzi mitteilte. Um 16.00 Uhr war die Dyckerhoff-Aktie nach einem Kursanstieg von 18% vom Handel ausgesetzt worden.
WCM: Weitere Gesellschaft kündigt Kredit außerordentlich
Mit der KPE Holding GmbH hat eine weitere Gesellschaft einen Kredit der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG außerordentlich gekündigt. Ursprünglich sei der 30 Mio EUR umfassende Kredit bis zum 31. Juli 2007 gewährt worden, teilte die Beteiligungsgesellschaft mit. Nun sei dieser Kredit zum 3. November 2006 außerordentlich gekündigt worden. Neben der KPE Holding ist die HSH Nordbank ein weiterer Kreditgeber von WCM. Das Institut hatte einen ursprünglich bis Ende Juli 2007 laufenden WCM-Kredit in Höhe von 170 Mio EUR ebenfalls vorzeitig gekündigt.
Merkel spricht am Freitag mit EADS-Co-CEO über Strategie
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Freitag mit den beiden Co-CEO des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS zusammentreffen, um die Strategie der Bundesregierung für die European Aeronautic Defense & Space Co NV zu besprechen. Das sagte ein Regierungssprecher am Montag und bekräftigte, dass die Bundesregierung noch keine endgültige Entscheidung zum Vorgehen bei EADS getroffen habe.
EU erwartet Spaniens Entscheid zu E.ON-Endesa bis 6. November
Die Europäische Kommission erwartet im Streit um die Bedingungen für die Übernahme der Endesa SA durch die E.ON AG eine abschließende Entscheidung der spanischen Regierung noch vor dem 6. November. Entsprechend äußerte sich EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Die spanische Regierung sei darauf vorbereitet, in Kürze die abschließenden Konditionen für das 37 Mrd EUR schwere Übernahmeangebot festzulegen, und bis zum nächsten Montag lägen sie der EU vor.
Münchener-Rück-Tochter Ergo sucht JV-Partner in Indien
Die Erstversicherungstochter Ergo der Münchener Rück sucht einem Unternehmenssprecher zufolge in Indien nach Partnern für die Bildung von Gemeinschaftsunternehmen im Bereich der Lebensversicherung und der Schaden- und Unfallversicherung. "Wir haben uns den indischen Markt angesehen und suchen nun nach Partnern im Bereich der Lebensversicherung und der Schaden/Unfallversicherung", sagte ein Ergo-Sprecher Dow Jones Newswires. Am indischen Markt können ausländischen Versicherer nur im Wege eines Gemeinschaftsunternehmens tätig werden, bei dem sie maximal 26% der Anteile halten dürfen.
IPO/Severstal setzt Preisspanne auf 11 bis 13,5 USD je Aktie
Der russische Stahlkonzern OAO Severstal hat seine Preisspanne für seinen weltweiten Börsengang auf 11,00 bis 13,50 USD je Anteilsschein festgelegt. Dabei entspricht der Preis einer Aktie auch dem Preis eines Global Depositary Receipt (GDR) für den internationalen Teil des IPO, teilte das Unternehmen mit. Am Freitag notierten die bereits gelisteten Papiere bei einem Schlusskurs von 12,80 USD. Mit der genannten Preisspanne wird das Unternehmen zwischen 10,24 Mrd und 12,57 Mrd USD bewertet und damit am unteren Ende der Erwartungen von 10 Mrd bis 20 Mrd USD, die Dow Jones Newswires von mit der Situation vertrauten Personen erfahren hatte.
Valora lehnt Übernahme durch Lagardere-Tochter HDS ab
Der Board des Einzelhandelskonzerns Valora Holding AG hat in der vergangenen Woche ein Übernahmeangebot der Lagardere-Tochter Hachette Distribution Services (HDS) abgelehnt. Dies sagte HDS-CEO Jean-Louis Nachury Dow Jones Newswires. Das Projekt sei somit aus Sicht von HDS nun ad acta gelegt, ergänzte der Manager. Der Kurs der Valora-Aktie war am Morgen zeitweise deutlich gestiegen.
Suez und GdF erzielen mit EU prinzipielle Einigung über Fusion
Die geplante Fusion der beiden französischen Versorgungsunternehmen Suez SA und Gaz de France SA (GdF) nimmt immer konkretere Formen an. Mit der Europäischen Kommission sei "im Wesentlichen" eine Einigung auf den Zusammenschluss erzielt worden, teilten beide Unternehmen mit. Zudem haben sich die Beteiligten auf wichtige Personalien geeinigt und sich für die Zeit nach einem Zusammenschluss auf die Besetzung des CEO-Postens verständigt. Gerard Mestrallet, Chairman und CEO des Energielieferanten Suez, soll auch im fusionierten Konzern beide Ämter bekleiden.
Goodyear will Werk in Tyler schließen und 1.100 Stellen abbauen
Die Goodyear Tire & Rubber Co will im Zuge der Neuausrichtung ihres Reifengeschäfts das Werk im texanischen Tyler schließen. Wie der in Akron ansässige US-Automobilzulieferer mitteilte, sollen dabei rund 1.100 Stellen wegfallen. Goodyear zufolge erfolgt die Schließung im Zuge der angekündigten Trennung von Teilen ihres "Private Label"-Geschäfts. Private-Label-Marken werden von Goodyear produziert und von einer kleinen Anzahl an Großhandelskunden an Reifeneinzelhändler verkauft.
Verizon mit kräftigem Umsatzplus im 3. Quartal.
Die Verizon Communications Inc hat im dritten Quartal ihren Umsatz kräftig gesteigert, beim Ergebnis belastet von Sonderaufwendungen aber lediglich einen Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Wie der US-Telekommunikationskonzern mitteilte, belief sich das Nettoergebnis auf 1,92 Mrd USD oder 0,66 USD je Aktie nach 1,87 Mrd USD oder 0,67 USD je Anteilsschein im Vorjahr. Im dritten Quartal 2006 verbuchte Verizon den Angaben zufolge Sonderkosten von 0,02 USD je Aktie unter anderem im Zusammenhang mit Pensionszahlungen und Integrationskosten. Bereinigt um diese Sonderkosten habe der Gewinn je Aktie bei 0,68 USD gelegen.
Ford will Produktion im 1H 07 um 8%-12% kürzen - Automotive News
Die Ford Motor Co will ihre Nordamerika-Produktion im ersten Halbjahr 2007 zwischen 8% und 12% gegenüber den ersten sechs Monaten 2006 reduzieren. Wie das US-Magazin "Automotive News" unter Berufung auf Aussagen von Ford-CFO Don Leclair berichtet, rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr 2007 mit einem Produktionsrückgang von insgesamt rund 5%. Die heruntergefahrene Produktion im ersten Halbjahr werde Ford helfen, bessere Lagerbestände zu erreichen und sollte im zweiten Halbjahr eine Steigerung der Produktion von 5% bis 10% zum Vorjahreszeitraum möglich machen.
DJG/abe
© 2006 Dow Jones News
