BERLIN --Die beiden Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDI und BDA rücken enger zusammen. Sie bilden ab Beginn kommenden Jahres ein gemeinsames Präsidium und wollen organisatorisch enger zusammenarbeiten, wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Donnerstag gemeinsam in Berlin mitteilten.
Sie begründeten den Schritt mit dem Ziel, "die Schlagkraft der sozialpolitischen und industriellen Interessenvertretung der Mitglieder" zu erhöhen. Beide Verbände werteten das gemeinsame Präsidium und die Schaffung gemeinsamer Einrichtungen als ersten Schritt einer weitergehenden Zusammenarbeit.
Auch für eine Fusion seien beide Partner offen. Zudem soll die Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verstärkt werden. BDI und DIHK hatten in den vergangenen Wochen eine Fusion geprüft und hierzu eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
Dem gemeinsamen Präsidium sollen die Präsidenten sowie die Vizepräsidenten beider Organisationen angehören. Der Vorsitz wechselt zwischen den Präsidenten. BDI und BDA wollen im Bereich der Hauptgeschäftsführung einige Bereiche zusammenlegen und die Interessen der deutschen Wirtschaft bei der EU in Brüssel gemeinsam vertreten. Das industriespezifische Profil der Mitgliedsverbände des BDI werde aber weiter vom BDI, die sozial- und tarifpolitischen Interessen von der BDA vertreten, hieß es.
DJG/ddp/kth/smh
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Sie begründeten den Schritt mit dem Ziel, "die Schlagkraft der sozialpolitischen und industriellen Interessenvertretung der Mitglieder" zu erhöhen. Beide Verbände werteten das gemeinsame Präsidium und die Schaffung gemeinsamer Einrichtungen als ersten Schritt einer weitergehenden Zusammenarbeit.
Auch für eine Fusion seien beide Partner offen. Zudem soll die Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verstärkt werden. BDI und DIHK hatten in den vergangenen Wochen eine Fusion geprüft und hierzu eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
Dem gemeinsamen Präsidium sollen die Präsidenten sowie die Vizepräsidenten beider Organisationen angehören. Der Vorsitz wechselt zwischen den Präsidenten. BDI und BDA wollen im Bereich der Hauptgeschäftsführung einige Bereiche zusammenlegen und die Interessen der deutschen Wirtschaft bei der EU in Brüssel gemeinsam vertreten. Das industriespezifische Profil der Mitgliedsverbände des BDI werde aber weiter vom BDI, die sozial- und tarifpolitischen Interessen von der BDA vertreten, hieß es.
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