EZB lässt Leitzinsen wie erwartet unverändert
Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen wie erwartet nicht verändert. Damit bleibt der zentrale Satz für einwöchige Refinanzierungsgeschäfte bei 3,25%, wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung erklärte. Die Sätze für die Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilität liegen weiterhin bei 2,25% bzw. 4,25%. Seit Dezember 2005 hat die EZB ihre Zinsen in fünf Schritten um insgesamt 125 Basispunkte erhöht, zuletzt Anfang Oktober bei der auswärtigen Ratssitzung in Paris.
Trichet: Große Wachsamkeit wegen Risiken für Preisstabilität nötig
Die EZB hat für Dezember eine weitere Erhöhung ihrer Leitzinsen signalisiert. EZB-Präsident Trichet erklärte nach der Ratssitzung der Notenbank, es sei weiterhin eine "große Wachsamkeit" vonnöten, "um die Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität zu begrenzen". Im laufenden Jahr hat die EZB mit dieser Formulierung stets eine Zinserhöhung einen Monat im Voraus angekündigt. Trichet sagte, dass die Geldpolitik weiterhin "akkommodierend" sei, das Geldmengen- und Kreditwachstum im Euroraum bezeichnete er als "kräftig". Die Zinsen im Euroraum seien immer noch niedrig.
Produktivität in der US-Wirtschaft stagniert im dritten Quartal
Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im dritten Quartal nach vorläufiger Rechnung annualisiert gegenüber dem Vorquartal unverändert geblieben. Volkswirte hatten mit einem Produktivitätszuwachs von 1,1% gerechnet. Für das zweite Quartal wurde ein revidierter Anstieg der Produktivität um 1,2% gemeldet, nachdem in erster Revision ein Plus von 1,6% ausgewiesen worden war. Wie das US-Arbeitsministerium weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten im Berichtszeitraum um 3,8%, während im Vorquartal revidiert ein Anstieg um 5,4% (vorläufig 4,9%) registriert wurde.
US-Auftragseingang Industrie steigt im September stärker als erwartet
Der Auftragseingang der US-Industrie ist im September verglichen mit dem Vormonat um 2,1% gestiegen. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 1,9% gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte, ergab sich für den Vormonat ein Rückgang von revidiert 0,3%, nachdem vorläufig ein unveränderter Wert gemeldet worden war. Für den Ordereingang bei langlebigen Wirtschaftsgütern meldete das Ministerium für September eine Zunahme um 8,3% (vorläufig: plus 7,8%).
Fed/Fisher: Inflation könnte Höhepunkt verzeichnet haben
Nach Worten von Richard Fisher, Präsident der Federal Reserve Bank von Dallas, könnte das Schlimmste bei der Inflationsentwicklung vorüber sein. "Zwar ist die Inflation noch zu hoch, es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass sie ihren Höhepunkt überschritten hat", sagte Fisher in New York. Er gehe davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten sinken wird, sagte der Geldpolitiker, der gegenwärtig kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der US-Notenbank ist.
DJG/DJN/ptt
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Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen wie erwartet nicht verändert. Damit bleibt der zentrale Satz für einwöchige Refinanzierungsgeschäfte bei 3,25%, wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung erklärte. Die Sätze für die Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilität liegen weiterhin bei 2,25% bzw. 4,25%. Seit Dezember 2005 hat die EZB ihre Zinsen in fünf Schritten um insgesamt 125 Basispunkte erhöht, zuletzt Anfang Oktober bei der auswärtigen Ratssitzung in Paris.
Trichet: Große Wachsamkeit wegen Risiken für Preisstabilität nötig
Die EZB hat für Dezember eine weitere Erhöhung ihrer Leitzinsen signalisiert. EZB-Präsident Trichet erklärte nach der Ratssitzung der Notenbank, es sei weiterhin eine "große Wachsamkeit" vonnöten, "um die Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität zu begrenzen". Im laufenden Jahr hat die EZB mit dieser Formulierung stets eine Zinserhöhung einen Monat im Voraus angekündigt. Trichet sagte, dass die Geldpolitik weiterhin "akkommodierend" sei, das Geldmengen- und Kreditwachstum im Euroraum bezeichnete er als "kräftig". Die Zinsen im Euroraum seien immer noch niedrig.
Produktivität in der US-Wirtschaft stagniert im dritten Quartal
Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im dritten Quartal nach vorläufiger Rechnung annualisiert gegenüber dem Vorquartal unverändert geblieben. Volkswirte hatten mit einem Produktivitätszuwachs von 1,1% gerechnet. Für das zweite Quartal wurde ein revidierter Anstieg der Produktivität um 1,2% gemeldet, nachdem in erster Revision ein Plus von 1,6% ausgewiesen worden war. Wie das US-Arbeitsministerium weiter berichtete, erhöhten sich die Lohnstückkosten im Berichtszeitraum um 3,8%, während im Vorquartal revidiert ein Anstieg um 5,4% (vorläufig 4,9%) registriert wurde.
US-Auftragseingang Industrie steigt im September stärker als erwartet
Der Auftragseingang der US-Industrie ist im September verglichen mit dem Vormonat um 2,1% gestiegen. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 1,9% gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte, ergab sich für den Vormonat ein Rückgang von revidiert 0,3%, nachdem vorläufig ein unveränderter Wert gemeldet worden war. Für den Ordereingang bei langlebigen Wirtschaftsgütern meldete das Ministerium für September eine Zunahme um 8,3% (vorläufig: plus 7,8%).
Fed/Fisher: Inflation könnte Höhepunkt verzeichnet haben
Nach Worten von Richard Fisher, Präsident der Federal Reserve Bank von Dallas, könnte das Schlimmste bei der Inflationsentwicklung vorüber sein. "Zwar ist die Inflation noch zu hoch, es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass sie ihren Höhepunkt überschritten hat", sagte Fisher in New York. Er gehe davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten sinken wird, sagte der Geldpolitiker, der gegenwärtig kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der US-Notenbank ist.
DJG/DJN/ptt
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© 2006 Dow Jones News
