Die WestLB hat das Kursziel der Deutsche
Börse-Aktie
Ein genauerer Blick auf die Spartenumsätze zeige, dass vor allem das Kassamarkt-Segment Xetra einen Grund für den geringer als erwartet ausgefallenen Gruppenumsatz liefere. Der Aktienhandel habe unter der Zurückhaltung deutscher Privatanleger in den Sommermonaten gelitten.
Ein weiterer Grund könne im Segment Clearstream ausgemacht werden. Geringere Einnahmen bei den Abwicklungsgebühren aufgrund geringerer Transaktionen hätten den Umsatz beim Luxemburger Abwicklungshaus schwächer als erwartet ausfallen lassen. Die Umsätze der Terminbörse Eurex hingegen hätten mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen gelegen.
"Dennoch hat die Deutsche Börse wieder einmal das schwächere Top-line-Resultat durch ihre Kostendiziplin kompensiert." Vor allem der Posten "andere Verwaltungsausgaben" habe auf ein sehr geringes Niveau gekürzt werden können, und dies nicht nur wegen des Einmaleffektes einer Steuerrückzahlung in Höhe von 8 Millionen Euro", schrieb der Analyst. Außerdem sei der Ausblick auf den Kostentrend weiterhin gut: "Finanzvorstand Mathias Hlubek visiert nur einen moderaten Anstieg der Gesamtkosten für 2007 an wegen unvermeidlicher inflationärer und technischer Effekte. Dies entspricht unseren Prognosen", sagte Thormann.
Mit der Einstufung "Add" geht die WestLB davon aus, dass sich die Aktie in den nächsten zwölf Monaten im Vergleich zum Index um 10 bis 20 Prozent besser entwickeln wird./ck/mw
Analysierendes Institut WestLB.
ISIN DE0005810055
AXC0130 2006-11-07/11:36
