Heidelberg, 21. Mai 2007. Heidelberg Pharma AG gibt heute den erfolgreichen Abschluss einer klinischen Phase-II-Studie mit ihrer Entwicklungssubstanz Fosalvudine gegen HIV/AIDS bekannt. Das Ziel dieser placebo-kontrollierten, doppelblinden klinischen Studie war es, die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik von Fosalvudine während eines Behandlungszeitraumes von 14 Tagen zu untersuchen. Dazu wurden unter der Leitung von Herrn Dr. Schürmann von der Berliner Charité und Herrn Dr. Cahn von der Fundación Huésped in Buenos Aires (Argentinien) vier Dosierungen an insgesamt 44 HIV-infizierten, bisher nicht behandelten Patienten getestet. Die Substanz erreichte eine dosisabhängige Viruslastsenkung auf ca. 7% des Ausgangswertes (1,13 log Stufen) und bestätigte damit ihre therapeutische Wirksamkeit in dieser Patientengruppe. Auch die Verträglichkeit der verabreichten Dosen erwies sich als gut. "Wir sind mit dem Ergebnis der Studie sehr zufrieden." so Dr. Erwin Böhm, verantwortlich für die klinische Entwicklung der Heidelberg Pharma AG. "Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fosalvudine ermutigen uns, nun die nächste Hürde, das heißt eine klinische Studie in resistenten HIV-Patienten anzugehen. Die Ergebnisse bestätigen das Konzept der EPD-Technologie, welche zum Ziel hat, das therapeutische Spektrum von Wirkstoffen zu vergrößern. Unser Ziel ist die Entwicklung eines Medikaments für Patienten, welche mit resistenten HIV-Stämmen infiziert sind. Die Bekämpfung resistenter Viren ist eine der großen Herausforderungen in der AIDS-Therapie."
Fosalvudine Die Enhanced Pro-Drug Fosalvudine ist ein Nukleotid-Inhibitor (Hemmstoff) der Reversen Transkriptase bei der Behandlung von HIV-1-Infektionen mit dem Schwerpunkt auf therapieresistente HIV-1-Stämme. Die Einnahme von Fosalvudine führt zur intrazellulären Zufuhr von Fluorothymidin-Monophosphat. Dieses wird von zellulären Enzymen weiter zum aktiven Fluorothymidin-Triphosphat verarbeitet - ein wirksamer Inhibitor der Reversen Transkriptase von HIV. Fosalvudine erzeugt das gleiche aktive Metabolit wie die verwandte Verbindung Alovudine. Alovudine ist ein Inhibitor der Reversen Transkriptase, der klinisch gegen NRTI-resistente HIV-1-Stämme mit Thymidin verwandten Mutationen wirkt, aber ein enges therapeutisches Fenster besitzt. Oral verabreicht hat Fosalvudine wegen der geringeren Nebenwirkungen bei vergleichbarer Wirksamkeit das Potenzial für ein breiteres therapeutisches Fenster.
Heidelberg Pharma AG Heidelberg Pharma AG entwickelt neuartige Medikamente zur Behandlung von schweren Krankheiten wie Krebs und AIDS. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung von patentierbaren Medikamenten mit besserer Wirksamkeit und Verträglichkeit. Heidelberg Pharma hat derzeit drei aussichtsreiche Produktkandidaten in der klinischen Entwicklung.
Kontakt Public und Investor Relations:
Heidelberg Pharma AG Dr. Marcel Linssen Senior VP Corporate Development & Marketing Certified Investor Relations Officer Telefon: +49 6203 1009 40 m.linssen@heidelberg-pharma.com
MC Services AG Raimund Gabriel Telefon: +49 89 210 2280 raimund.gabriel@mc-services.eu
Die Medienmitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
http://www.heidelberg-pharma.com/index.html Copyright © Hugin ASA . All rights reserved.
(END) Dow Jones Newswires
May 21, 2007 02:01 ET (06:01 GMT)
Fosalvudine Die Enhanced Pro-Drug Fosalvudine ist ein Nukleotid-Inhibitor (Hemmstoff) der Reversen Transkriptase bei der Behandlung von HIV-1-Infektionen mit dem Schwerpunkt auf therapieresistente HIV-1-Stämme. Die Einnahme von Fosalvudine führt zur intrazellulären Zufuhr von Fluorothymidin-Monophosphat. Dieses wird von zellulären Enzymen weiter zum aktiven Fluorothymidin-Triphosphat verarbeitet - ein wirksamer Inhibitor der Reversen Transkriptase von HIV. Fosalvudine erzeugt das gleiche aktive Metabolit wie die verwandte Verbindung Alovudine. Alovudine ist ein Inhibitor der Reversen Transkriptase, der klinisch gegen NRTI-resistente HIV-1-Stämme mit Thymidin verwandten Mutationen wirkt, aber ein enges therapeutisches Fenster besitzt. Oral verabreicht hat Fosalvudine wegen der geringeren Nebenwirkungen bei vergleichbarer Wirksamkeit das Potenzial für ein breiteres therapeutisches Fenster.
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