Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 11.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vier Bohrlöcher, vier Treffer - bestätigt sich hier ein neues Uran-System?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
64 Leser
Artikel bewerten:
(0)

ne-na.de/Verheddert im Patentdickicht - Zu viele Anmeldungen behindern den technischen Fortschritt

DJ ne-na.de/Verheddert im Patentdickicht - Zu viele Anmeldungen behindern den technischen Fortschritt

ne-na.de/Verheddert im Patentdickicht - Zu viele Anmeldungen behindern den 
technischen Fortschritt 
 
Köln, den 25. Juli 2007 - Jürgen Thumann, Präsident Bundesverbandes der 
Deutschen Industrie (BDI) http://www.bdi-online.de, hält Europa für 
,,hochinnovativ". Als Grund führt er an, dass das Europäische Patentamt im 
Jahr 2006 über 200.000 Anmeldungen entgegengenommen habe. Dass Thumann sowie 
andere Politiker oder Verbandsfunktionäre ein falsches Bild der Realität 
zeichnen, unterstellt ein Artikel des Magazins Wirtschaftswoche (Wiwo) 
http://www.wiwo.de. Zwischen 1990 und 200 sei die Zahl der Patentanmeldungen 
am Europäischen Patentamt mehr als doppelt so schnell angestiegen als die 
Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in der OECD. Ein Indiz für die 
immer lässigere Vergabepraxis des Patentamts und nicht für mehr 
Geistesblitze der Forscher und Entwickler, findet die Wiwo. 
 
Adam Smith bezeichnete Patente noch als ,,notwendiges Übel, mit dem möglichst 
sparsam umzugehen ist". Doch weltweit sei das Gegenteil dessen eingetroffen, 
was Adam Smith einst gefordert habe: ,,Statt Innovationen zu fördern, 
verhindern sie technischen Fortschritt". In Europa, Japan und den USA sei in 
den nächsten Jahren von einer jährlichen Steigerung der Patentanmeldungen um 
rund sieben Prozent zu rechnen, meinen Experten. Und auch in China wurden im 
vergangenen Jahr 580.000 Patente angemeldet. Praktiker monieren, dass die 
Ämter immer weniger streng prüfen. ,,Die Qualität ist in dieser Zeit deutlich 
nach unten gegangen, die erfinderische Tätigkeit ist kaum mehr der Rede 
wert", sagt Rolf Einsele, der seit bald 40 Jahren in der Branche ist und bis 
März 2006 Leiter der Patentanmeldung bei Daimler-Chrysler war. 
 
Während die Europäer noch einigermaßen gründlich prüften, würden in Amerika 
rund 90 Prozent aller Anträge auf ein Patent durchgewinkt, schreibt 
Wiwo-Redakteurin Silke Wettach. Und juristische Auseinandersetzungen um 
Patenverletzungen können in den USA richtig teuer werden. Ein kurioses 
Beispiel ist auch ein Werbespot des Autoherstellers Audi http://www.audi.de 
im britischen Fernsehen. Für die Entwicklung des A6 habe man insgesamt 9.621 
Patente angemeldet - die Nasa habe seit ihrer Gründung hingegen lediglich 
6.509 Patente angemeldet. ,,Ein völlig unsinniges Argument, denn in der 
Praxis beantragen die Lieferanten der Nasa die Patente und nicht die 
US-Raumfahrtbehörde selbst", so Wettach. 
 
,,Wenn der Patentwahn in eine Art Erbsenzählerei ausartet, die teure 
juristische Folgen haben kann und die Innovationskraft schwächt, ist das 
fatal", sagte Tobias Janßen Vorstandschef der Beratungs- und 
Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.com 
in Düsseldorf und Mitglied im Executive Board American Chamber of Commerce 
http://www.amcham.de, gegenüber dem Online-Magazin NeueNachricht 
http://www.neue-nachricht.de. ,,Es gibt schon jetzt genug Hemmnisse, die die 
Innovationsfähigkeit der Wirtschaft einschränken, seien es zu hohe Kosten 
und Risiken, der Fachkräftemangel, bürokratische Überregulierung oder zu 
wenig Geld für Forschung und Entwicklung. Da kann und darf es einfach nicht 
sein, dass man sich als Unternehmen auch noch zusätzlich im Patentdickicht 
verheddert. Wenn zu viele Erfindungen patentiert werden, steigt die Gefahr, 
dass man bei jeder neuen Innovation das Patent eines anderen vielleicht auch 
nur leicht streift. Das ist dann ein gefundenes Fressen für Anwälte." 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 25, 2007 11:46 ET (15:46 GMT)

© 2007 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.