Der Mobilfunk-Dienstleister Drillisch
hat seine Beteiligung an Freenet nahezu
verdreifacht. Der Anteil steige von 10,08 auf 28,56 Prozent, teilte
Drillisch am Mittwoch in Maintal mit. Die Aktien stammten von der
niederländischen VATAS International. Für die Finanzierung des
Kaufpreises sei mit dem Verkäufer ein Non-recourse
-Finanzierungspaket vereinbart worden. Dieses werde durch die
Drillisch-Tochtergesellschaft aufgenommen, die auch die
Freenet-Anteile erworben hat./stw/sf
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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