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ne-na.de/Triple Play weiter in der Warteschleife - Bitkom erwartet 2,5 Millionen Nutzer in fünf Jahren

DJ ne-na.de/Triple Play weiter in der Warteschleife - Bitkom erwartet 2,5 Millionen Nutzer in fünf Jahren

ne-na.de/Triple Play weiter in der Warteschleife - Bitkom erwartet 2,5 
Millionen Nutzer in fünf Jahren 
 
Berlin/Hamburg, 5. Oktober 2007 - Der bisherige Online-Sport-Sender 
sportdigital.tv http://www.sportdigital.tv ist jetzt auch über Satellit 
empfangbar. Der Sportrechtevermarkter Sportfive http://www.sportfive.com 
wird seinen hauseigenen Sender ab sofort über die Satellitenplattform 
entavio http://www.entavio.de ausstrahlen. Das berichtet das Branchenmagazin 
Sponsors http://www.sponsors.de in seiner Oktoberausgabe. sportdigital.tv 
zeigte bisher unter anderem die Deutsche Handball-Liga, die Deutsche 
Volleyball-Liga und die Deutsche Basketball-Liga über Internet - zur Freude 
der im Schatten von König Fußball stehenden Sportarten und ihrer Fans. Für 
die beginnende Basketball-Saison haben sich allerdings laut Medienberichten 
nur 850 Abonnenten registriert: ,,Den Fernsehmarkt werden die Macher 
allerdings kaum aufmischen. Denn derzeit beziehen noch 56 Prozent der 
deutschen TV-Haushalte ihr Signal über das analoge Kabel", prognostiziert 
Medienmanager Thomas Deissenberger im Sponsors-Kommentar. ,,Derartige 
Pay-Angebote werden sich also nicht kurzfristig auf dem Markt durchsetzen, 
sondern erst dann, wenn sich die Digitalisierung der Verbreitungswege 
weitestgehend etabliert hat." 
 
IPTV, Fernsehen über das Internet Protokoll, wird immer wieder als Fernsehen 
der Zukunft beschworen. Der Durchbruch lässt nach wie vor auf sich warten. 
Im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau http://www.fr-online.de räumte 
Telekom-Festnetzchef Timotheus Höttges ein, dass sein Unternehmen das 
Produkt schlichtweg zu früh eingeführt habe. ,,Es hakte an vielen Stellen. 
Inzwischen wird es sehr erfreulich angenommen. Wir wollen 100.000 bis 
200.000 Kunden in diesem Jahr bekommen, und wir sind überzeugt, dass wir das 
schaffen", so Höttges gegenüber der Zeitung. ,,Ich sehe im Markt für IPTV, 
Telefonie und Internet weitere Preissenkungen und eine Marktkonsolidierung. 
Das bedeutet auch, dass Kunden heute nicht mehr wissen, ob ihr Anbieter 
morgen noch da ist. Davon profitiert die Telekom." Bis 2012, so schätzt der 
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien 
http://www.bitkom.de, könnten rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland 
IPTV nutzen. Damit etabliert sich ein weiterer TV-Übertragungsweg neben 
Kabel, Satellit und Antenne. Eine von Goldmedia http://www.goldmedia.de 
erstellte Studie mit dem Titel ,,IPTV 2012" gibt der Einschätzung von Höttges 
Recht und prognostiziert, dass bis zum Jahresende 100.000 Haushalte 
deutschlandweit IPTV nutzen werden. 
 
Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland beim Fernsehen per 
Internetprotokoll derzeit zurück. So gibt es etwa in Frankreich schon jetzt 
rund zwei Millionen IPTV-Kunden. Auch Italien und Spanien sind deutlich 
weiter. Die Einführung von IPTV verläuft in Deutschland auch deshalb 
langsamer, weil sich die Angebote bisher vor allem auf Ballungsräume 
beschränken. ,,Entscheidend für die Penetration von IPTV sind neben einer 
breiteren Verfügbarkeit der Dienste vor allem die Steigerung der Bekanntheit 
sowie ein attraktiver Preis", so Goldmedia-Geschäftsführer Klaus Goldhammer. 
Angeboten wird IPTV fast immer als Triple-Play, also zusammen mit Telefon- 
und Internetanschluss. Im Basispaket sind die gängigen Free-TV-Programme wie 
ARD, RTL und Sat1 enthalten. Für einen Aufpreis lassen sich Premium-Sender 
wie etwa Premiere hinzubuchen. Zum Empfang wird in der Regel eine 
Set-Top-Box benötigt. Sie bringt das Signal auf den Fernseher. Im 
Unterschied zum traditionellen TV-Empfang gibt es beim Fernsehen über das 
Internetprotokoll nahezu keine Kapazitätsengpässe. Theoretisch lässt sich 
eine unbegrenzte Anzahl von Programmen übertragen. Kunden können zudem 
interaktive Zusatzdienste nutzen. Dazu gehören beispielsweise Einzelabrufe 
von Film- und Fernsehsendungen, Abstimmungen oder Chats. Auch interaktive 
Werbeformen werden möglich. 
 
Axel Schnell, Chief Operating Officer des Stuttgarter ITK-Systemintegrators 
Nextiraone http://www.nextiraone.de, sieht im Einsatz von IPTV weitere 
Möglichkeiten, vor allem für Unternehmen. Video Conferencing etwa habe eine 
neue Dimension bekommen. ,,Bis hin zum Stirnrunzeln und dem Zucken der 
Augenbrauen des Gegenübers ist alles erkennbar. Video over IP schafft 
mittlerweile tatsächlich Mehrwert", so Schnell. Durch die qualitative 
Verbesserung der Bilder ersetzten Video-Konferenzen immer öfter 
Geschäftstermine mit zeit- und kostenaufwendigen Anreisen. Dagegen seien 
frühere Erfahrungen mit Videokonferenzen auf analoger Basis mit 
verschwommenen Bildern kaum der Rede wert. ,,Ursprüngliche Ziele, Reisekosten 
und Zeit zu sparen, Mehrwert zu erzielen durch komfortable Lösungen, wird 
jetzt Realität. Damit wird Fernsehen als Mittel der 
Unternehmenskommunikation bezahlbar", resümiert Schnell. Eine Meldung vom 
Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 05, 2007 08:32 ET (12:32 GMT)

© 2007 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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