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ne-na.de/Alternde Belegschaften Mega-Herausforderung der kommenden 15 Jahre - Doch immer noch zu wenig betriebliche Unterstützung für Generation 50 plus

DJ ne-na.de/Alternde Belegschaften Mega-Herausforderung der kommenden 15 Jahre - Doch immer noch zu wenig betriebliche Unterstützung für Generation 50 plus

ne-na.de/Alternde Belegschaften Mega-Herausforderung der kommenden 15 Jahre 
- Doch immer noch zu wenig betriebliche Unterstützung für Generation 50 plus 
 
Nürnberg, den 12. Oktober 2007 - Die deutschen Unternehmen sind immer noch 
nicht ausreichend für den demographischen Wandel gerüstet. Obwohl seit 
Jahren über das Thema diskutiert wird, hat sich an der betrieblichen 
Wirklichkeit zumindest in einigen Punkten noch nichts Entscheidendes 
geändert. Dabei ist es die größte Herausforderung für die Unternehmen in den 
nächsten 15 Jahren, sich auf ältere Belegschaften einzustellen. Betriebliche 
Maßnahmen für diese Gruppe sind aber noch eher selten, zeigt eine Studie des 
Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) http://www.iab.de in 
Nürnberg. Der Anteil der Betriebe mit Maßnahmen für Ältere sei zwischen 2002 
und 2006 sogar von 19 auf 17 Prozent zurückgegangen. 
 
Laut IAB-Studie mangelt es an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, 
Weiterbildung und Motivation. Nur 26 Prozent aller Beschäftigten seien 2005 
bei in puncto Weiterbildung von ihren Unternehmen unterstützt worden. Auch 
bei den Einstellungen älterer Mitarbeiter machen die Forscher Defizite aus. 
Nur zehn Prozent der im ersten Halbjahr 2006 eingestellten Personen waren 
älter als 50 Jahre. Damit waren sie bei Neueinstellungen deutlich 
unterrepräsentiert. Zum Teil sei dieser Mangel aber auch darauf 
zurückzuführen, dass den Betrieben gar keine Bewerbungen Älterer vorlägen. 
,,Den Grund hierfür sollte man nicht nur bei den Älteren suchen. Das so 
genannte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hat die Situation für die 
Generation 50 plus erschwert und nicht erleichtert. Am guten Willen muss man 
nicht unbedingt zweifeln, de facto diskriminiert es aber die Älteren, wenn 
Unternehmen nicht mehr gezielt Stellen für diese Leute ausschreiben dürfen, 
damit sie nicht in den Verdacht kommen, jüngere Bewerber zu diskriminieren", 
sagt der Kölner Personalexperte Marc Emde. 
 
Emde verweist darauf, dass es aufgrund des demographischen Wandels zwar noch 
keinen generellen Arbeitskräftemangel gebe. ,,In bestimmten Branchen stellen 
wir diesen Mangel jedoch schon fest, zum Beispiel bei Ingenieuren", so der 
Geschäftsführer der Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de. 
Einige ältere Ingenieure hätten sich in den letzten Jahren auf der sicheren 
Seite gefühlt und zu wenig für ihre Fortbildung getan. Sie seien jetzt 
schwer vermittelbar, wobei der Handlungsdruck enorm sei, da aktuelle 
Aufträge von Firmen abzuarbeiten seien. Emde zieht daher folgende 
Konsequenz: ,,In bestimmten Segmenten - die gilt beispielsweise für 
Ingenieure - reicht es nicht mehr aus, nur auf dem deutschsprachigen Markt, 
also in Deutschland, Österreich und der Schweiz und vielleicht auch noch in 
den Niederlanden zu suchen. Der europäische und außereuropäische Markt wird 
bei der Rekrutierung immer wichtiger. Kirchconsult vermittelt daher gezielt 
Ingenieure beispielsweise aus Polen nach Deutschland." 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

October 12, 2007 06:21 ET (10:21 GMT)

© 2007 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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