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ne-na.de/Gekommen, um zu gehen - Interim Manager: Feuerlöscher in der Führung von Unternehmen

DJ ne-na.de/Gekommen, um zu gehen - Interim Manager: Feuerlöscher in der Führung von Unternehmen

ne-na.de/Gekommen, um zu gehen - Interim Manager: Feuerlöscher in der 
Führung von Unternehmen 
 
Düsseldorf, den 13. November 2007 - ,,Gekommen, um zu bleiben" - so lautet 
ein Hit der Popgruppe ,,Wir sind Helden". Zur Umschreibung der Arbeit eines 
Interim Managers eignet sich diese Zeile nicht. Hier müsste es eher heißen: 
,,Gekommen, um zu gehen". Das Mandat eines klassischen Interim Managers 
dauert nämlich in der Regel nicht länger als 18 Monate. ,,Gestern noch galt 
Management auf Zeit als klassischer Vorruhestandsjob für ergraute Chefs, die 
nicht loslassen können. Heute drängen auch Jüngere in den Markt und machen 
das ,company hopping' vom Examen weg zu ihrem Beruf. Die Grenzen zwischen 
Interim Management, Zeitarbeit und Unternehmensberatung verschwimmen", so 
Markt&Technik http://www.elektroniknet.de. 
 
Der Vorsitzende des Arbeitskreises Interim Management Provider (AIMP) 
http://www.aimp.de wolle daher die Geschäftsfelder für Interim Manager auf 
die benachbarten Branchen Unternehmens- und Personalberatung sowie 
Zeitarbeit ausweiten. ,,Es wird Zeit, dass unsere Branche ihr Image als 
elitärer Altherrenclub abstreift und sich auf ein neues strategisches 
Spielbrett begibt", meint Anselm Görres, Chef der ZMM Zeitmanagement München 
GmbH http://www.zmm.de und Vorsitzender des AIMP. Interim Manager, so 
Management&Finanzen, forderten für ihre Arbeit in einer Linienposition zwar 
in etwa dieselben Tageshonorare wie Consultants, trügen aber dafür - andere 
als Berater - die volle Ergebnisverantwortung. 
 
,,Meist geht es darum, für einen erkrankten Top-Manager einzuspringen, das 
Tagesgeschäft zu führen, bis ein neuer Vorstandschef gefunden ist, oder eine 
Niederlassung im Ausland aufzubauen", umschreibt Constantin Gillies in der 
Financial Times Deutschland (FTD) http://www.ftd.de die Tätigkeiten eines 
Interim Managers. Dafür kassieren sie dann Tagessätze zwischen 600 und 2.500 
Euro für hohe Managementpositionen. Die Vermittler finanzieren sich über 
eine Gebühr, die zwischen 20 und 30 Prozent des Tagessatzes liegt. 
 
Kleine und mittelständische Unternehmen sollten nach Meinung von Marc Emde, 
Geschäftsführer der Kirch Personalberatung in Köln 
http://www.kirchconsult.de, noch offensiver mit dem Thema umgehen. ,,Im 
Mittelstand ist die Personaldecke oft enger als in den Konzernen. Es kommt 
dann schon einmal vor, dass bestimmte Projekte nur deshalb herausgeschoben 
werden, weil man zurzeit nicht den passenden Mann an Bord hat", so Emde. 
Nach Ansicht des Chefs von Kirchconsult sollten Firmen diejenigen Manager 
auf Zeit wählen, die schon ein paar gute Referenzprojekte vorweisen könnten. 
,,Branchenkenntnisse und Führungserfahrung allein reichen nicht aus. Von 
einem geeigneten Kandidaten muss man mehr erwarten. Zum Beispiel, dass er 
sich innerhalb kürzester Zeit in einem Mitarbeiter-Umfeld zurechtfindet, 
dass ihm zuvor völlig unbekannt war. Allerdings ist dies auch ein Vorteil: 
Wer emotional unbelastet in eine Managerposition geht, kann manchmal besser 
harte, aber unumgängliche Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens treffen, 
in dem er als ,Feuerlöscher' unterwegs ist", sagte Emde. 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 13, 2007 11:47 ET (16:47 GMT)

© 2007 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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