Die Anwaltskanzlei Coughlin Stoia Geller
Rudman & Robbins hat dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis
Acomplia ist in den USA als Zimulti bekannt. Die Anwaltskanzlei wirft Sanofi-Aventis vor, Daten verschwiegen zu haben, wonach Zimulti mit Depressionen in Verbindung gebracht werde. Sanofi-Aventis hatte im Sommer in den USA einen herben Rückschlag erlitten, nachdem ein Beraterausschuss der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA dem Mittel die Empfehlung auf Zulassung verweigert hatte. Sanofi-Aventis hatte sich von dem Mittel einen "Blockbuster-Umsatz", also einen jährlichen Spitzenumsatz von 1 Milliarde Euro und mehr, versprochen.
Grund der klaren Ablehnung - der Ausschuss votierte 14-0 gegen die Zulassung - waren Befürchtungen, wonach das Mittel in der Anwendung für übergewichtige Patienten die Anzahl psychischer Störungen wie Selbstmordgedanken und Depressionen erhöhen könnte. In Europa ist acomplia bereits seit September 2006 auf dem Markt. In Deutschland werden im Beipackzettel Nebenwirkungen wie Depressionen, Angst, Schlafstörungen oder auch Magenbeschwerden erwähnt. In 18 Ländern wird es bereits verkauft.
Coughlin Stoia beschäftigt 180 Anwälte und ist in Städten wie San Diego, San Francisco, Los Angeles, New York, Boca Raton, Washington D.C., Houston und Philadelphia vertreten./ep/wiz
ISIN FR0000120578
AXC0109 2007-11-14/09:49
