Der Unternehmenschef des Möbel- und
Bauzulieferers Pfleiderer
Seit Jahresbeginn habe das Handelsvolumen der Pfleiderer-Aktien bei etwa 45 Prozent gelegen, sagte Overdiek. Dies habe zu starken Kursschwankungen geführt. Natürlich habe er sich darüber Gedanken gemacht. Wer neben OEP Aktien übernommen habe, wisse er nicht. "Wir haben aber aktiv nach keinem Investor gesucht", betonte der Pfleiderer-Chef. Den Einstieg des US-Finanzinvestors OEP bezeichnete er als "normalen Vorgang". Bereits zwischen 2004 und Anfang 2007 seien drei Beteiligungsgesellschaften aus dem angelsächsischen Raum bei Pfleiderer investiert gewesen. In der Spitze hätten sie zusammen sogar 30 Prozent gehalten.
Auch nach dem Einstieg von OEP bei Pfleiderer will Overdiek seine Strategie sowohl bei der Dividendenausschüttung als auch bei den Investitionen beibehalten. "Wir wollen das überwiegende Geld, was wir erwirtschaften, wieder in das Unternehmen investieren", sagte er. Pfleiderer plane weiterhin, pro Jahr ein bis zwei neue Werke zu errichten. Ein Werk kostet seinen Angaben zufolge etwa 100 bis 150 Millionen Euro. Von Planung, Genehmigung, Bau bis zur Inbetriebnahme der Anlage vergingen etwa zwei bis drei Jahre.
Die plötzliche Trennung vom ehemaligen Finanzvorstand Derrick Noe vor einer Woche stünde mit dem Anteilskauf von OEP nicht in Verbindung, sagte Overdiek. Wie bereits bei der Telefonkonferenz am vergangenen Donnerstag wollte er sich dazu nicht weiter äußern./ne/zb/wiz
ISIN DE0006764749
AXC0018 2008-01-23/09:05
